…wo Stimmen sich verbinden.
Das „Elixier“ der Gemeinden…
Die Kirchenmusik ist Verkündigung und Ausdruck der Freude am gemeinsamen Musizieren zum Lobe Gottes. Sie stiftet Gemeinschaft und wirkt zugleich seelsorgerlich, indem sie Menschen miteinander verbindet und ihnen Halt und eine Heimat gibt. So singen und musizieren die Menschen in den Gottesdiensten, bei Konzerten und vielen anderen Anlässen. Die Kirchenmusik prägt das geistliche und kulturelle Leben einer Gemeinde und darüber hinaus und begleitet Menschen von der Wiege bis in Grab. So ist sie bei Jubelfesten der Familien wie Taufe, Konfirmation und Hochzeiten unverzichtbar, wie auch bei Anlässen wie der Beerdigung.

Gemeinsam unterwegs – Freizeiten mit Tradition
Im Ev. Kirchenkreis Dinslaken ist die kirchenmusikalische Arbeit vielfältig, engagiert und kreativ. So gibt es heute – Stand 01/2026 – 24 Chöre, 14 haupt- und ehrenamtliche Organisten, 1 Orchester und 2 Flötenkreise. Rund 430 Menschen treffen sich regelmäßig, um ihre Leidenschaft zur Musik gemeinsam zu leben. Sie alle – ob jung oder alt – engagieren sich ehrenamtlich in den Gemeinden und gestalten sie so aktiv mit.
Entdeckersynode


Erleben, wo Kirche klingt – Helfen, dass Kirche klingt
Schon im Alten Testament wird Musik als Ausdruck des Glaubens beschrieben: „Alles, was Odem hat, lobe den Herrn, Halleluja!“ (Psalm 150). Auch das Neue Testament fordert immer wieder zum Singen und Musizieren auf: „Mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen“ (Kolosser 3).
Bis heute erfahren viele Menschen im Musizieren eine besonders intensive Verbindung zu Gott. Musik berührt Herz und Seele und hat im gemeindlichen Leben sowie im Gottesdienst einen wesentlichen Anteil an der Verkündigung des Evangeliums. Kirchenmusik verbindet Menschen aller Altersstufen, Frauen und Männer unterschiedlicher gesellschaftlicher Schichten und Konfessionen. Durch gemeinsames Singen und Musizieren in Chören, Bands und Instrumentalgruppen leistet sie einen wichtigen Beitrag zum Gemeindeaufbau.
Über den engeren kirchlichen Raum hinaus ist Kirchenmusik eine besondere Möglichkeit, christliche Glaubensinhalte zu vermitteln, und zugleich ein von der breiten Öffentlichkeit wahrgenommener Beitrag zum kulturellen Leben. Angebote auf kreiskirchlicher und landeskirchlicher Ebene – wie Chor- und Bläsertreffen, Schulungen sowie Aus- und Fortbildungsangebote – motivieren und befähigen für den Dienst und lassen Gemeinschaft erfahrbar werden.
Sing2gether

Orgelfahrt

Vokalensemble
Der Weg in den Beruf
Es gibt Kirchenmusiker*innen im Haupt- und Nebenberuf. Dabei gibt es verschiedene Abschlüsse. Im Nebenamt gibt es den Befähigungsnachweiß oder D-Schein, der jederzeit abzulegen ist. Darüber hinaus gibt es die C-Ausbildung, die schon eine 2- bis 2 1/2jährige Berufsausbildung ist. Beide können in unterschiedlichen Fachrichtungen (Orgel, Chor, Kinderchor, Pop, Klavier) abgelegt werden. Im hauptamtlichen Bereich gibt es den Studiengang Kirchenmusik klassisch und populär mit den Abschlüssen Bachelor (früher B-Examen – 8 Semester) und dem darauf folgenden Master Abschluss (Früher A-Examen – weitere 4 Semester).
Kirchenmusiker*innen haben in der Regel seit dem Kindesalter mit ihrer musikalischen Laufbahn begonnen und sich stetig durch üben und Fortbildungen weiterentwickelt.
Die kirchenmusikalische Tätigkeit zählt zu einer der vielseitigsten und anspruchsvollsten Musikberufe überhaupt. Das Berufsbild ist breit gefächert und bietet große künstlerische und gestalterische Freiheiten.

Chöre









Bläserkreise





Gospelprojekt


Kantorei

Nachwuchsarbeit




Orgelfahrt



Vokalensemble



