Liebes Herz, bedenke doch!

Unter dem Motto „Liebes Herz, bedenke doch!“ tritt am Samstag, 16. März 2024,  um 18 Uhr in der Ev. Stadtkirche Dinslaken das Ensemble (Jana Czekanowski-Frankmar – Sopran; Christoph Barth – Theorbe; Ludwig Frankmar – Barockcello) der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde (Berlin-Lankwitz) auf.  Im Konzert wird ein abwechslungsreiches Programm geboten, in welchem Werke früh- und spätbarocker Komponisten vertreten sind, wie Michael Praetorius, Heinrich Schütz, Georg Philipp Telemann und Johann Sebastian Bach. Sie waren von der italienischen Musikkultur ihrer Zeit beeinflusst, weswegen auch Werke italienischer Komponisten des 16. und 17. Jahrhunderts erklingen werden. Der Eintritt ist frei, eine Kollekte wird erbeten.

Fotos: Ensemble

„Wie soll ich bloß damit leben…?“ Neue Trauergruppe startet wieder

Der Verlust eines geliebten Menschen hinterlässt eine schmerzliche Lücke im Leben. Die damit verbundene Trauer kann sehr schwer sein, aber auch heilende Kräfte freisetzen. In dieser sensiblen Zeit muss man nicht allein unterwegs sein. Die Krankenhausseelsorge des Evangelischen Krankenhauses Dinslaken lädt herzlich zu einer Trauergruppe ein, die ab Mitte März 2024 beginnt.

Die Gruppe trifft sich jeweils dienstags von 18.30 bis 21.00 Uhr im Evangelischen Krankenhaus Dinslaken, Kreuzstr. 28, 46535 Dinslaken.

Hier schaffen wir einen geschützten Rahmen, in dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über ihre Erfahrungen nachdenken und sich mit anderen über die Themen der Trauer austauschen können: Vertrauen aufbauen, den Verlust vergegenwärtigen, Gefühle wertschätzen, der Seele etwas Gutes tun und zu Neuem aufbrechen.

Wenden Sie sich gerne für weitere Informationen möglichst bald an Pfarrerin Ursula Kappner und Schwester Sylvia Schager. Wir sind unter der Telefonnummer 02064 42 2865 oder per email ursula.kappner@ekir.de zu erreichen. Geben Sie bitte in jedem Fall Ihre Telefonnummer für einen Rückruf an. Dann können wir individuelle Fragen und Bedürfnisse besprechen.

Alexandre Zindel zu Gast bei „Rendezvous nach Ladenschluss“

Dienstag, den 20. Februar findet wieder ein „Rendezvous nach Ladenschluss“ um 18.30 Uhr in der Ev. Stadtkirche Dinslaken (Duisburgerstr. 9) statt. Diesmal mit Alexandre Zindel, dem einzigen AutoharpSinger Deutschlands. Er präsentiert bei seinem zweiten Auftritt in diesem Rahmen sein Programm „Heute hier, morgen dort“.

Alexandre Zindel kombiniert sein von der Zither abstammenden Folk – Instrument – auch Volkszither genannt – mit seiner feinen Stimme in einem abwechslungsrechen Programm bekannter Folksongs, Chansons, Blues und Lieder.

Veranstalter ist der Förderverein Kultur und Ev. Kirche in Dinslaken e.V.. Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird am Ausgang gebeten.

Foto: Alexandre Zindel

Demoaufruf: Wir schweigen nicht!

Unter dem Motto „Wir schweigen nicht“ ruft das Bündnis Dinslakener Bündnis gegen Rechts, dem auch der Ev. Kirchenkreis Dinslaken angehört“  am Samstag, 27.1.24, zur einer Demonstration gegen Rechts auf. Der Protestzug startet um 16 Uhr, auf dem Neutorplatz.

Wir schweigen nicht, denn wenn AfD-Politiker, Identitäre und Unternehmer Pläne zur Vertreibung von Millionen Menschen aus Deutschland schmieden.

Wir schweigen nicht!

Wenn unsere Freundinnen und Freunde, Bekannten, Verwandten und Kollegin/innen in das Fadenkreuz der Neuen Rechten geraten.

Wir schweigen nicht!

Wenn Menschen wegen ihres Geschlechts, ihrer Hautfarbe, ihrer Sprache, ihrer Herkunft, ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer religiösen Ansichten verfolgt oder angegriffen werden.

Wir schweigen nicht!

Wenn verdeckte Netzwerke die Verfassung aushebeln, die Gleichwertigkeit aller Menschen abschaffen und unsere Demokratie zerstören wollen.

In Dinslaken schweigen wir nicht, wenn Deportationsfantasien in unserem Land aufziehen.

Deshalb gehen wir auf die Straße und werden laut. Wir rufen alle Dinslakener/innen auf, gemeinsam mit uns ein klares Zeichen zu setzen.

Für Demokratie.

Für Menschlichkeit.

Für ein solidarisches Miteinander

„Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Menschen in Israel und Palästina“

„Das Geschehen im Nahen Osten bewegt uns sehr und unsere Gedanken und Gebete sind bei den Menschen in Israel und Palästina. Mit Schrecken sehen wir, wie auch hier in Deutschland der Terror der Hamas verharmlost wird und Antisemitismus um sich greift. Wir sind hier solidarisch an der Seite unserer jüdischen Mitbürger*innen.“ (Text: David Bongartz, Superintendent)

Unsere Anteilnahme und Hoffen auf Frieden in jeglichen Kriegsgebieten wollen wir in zahlreichen Friedensgebeten und mit einer Woche für den Frieden, Ausdruck verleihen. Hier ein Überblick der Veranstaltungen im Ev. Kirchenkreis Dinslaken:

Woche für den Frieden:

Die Nachrichten über Kriege in der Welt reißen nicht ab. Hass begegnet uns überall: Ob in Israel, in der Ukraine, oder vor unserer Haustür. Die Evangelische Jugend im Kirchenkreis Dinslaken will dem etwas entgegensetzen und ruft die Woche des Friedens aus. In der Zeit vom 3. – 12. November finden in den Jugendeinrichtungen einzelne Aktionen statt, die für mehr Frieden in der Welt werben.

7.11 ab 18 Uhr im Ev. Gemeindezentrum Katharina-von-Bora-Haus, Rönskenstraße 77, in Voerde

8.11. ab 16 Uhr und am 10. 11. ab 18 Uhr im KG Treff, Canarisstraße 9, in Duisburg-Vierlinden

9./10. 11 in der OT, Friedrich-Wilhelm-Str. 13, in Voerde

10.11 ab 15 Uhr im Brucklyn, Danziger Platz 10, in Hünxe-Bruckhausen

 

In folgenden Gemeinden finden aktuell Friedensgebete statt. Zudem beten die Gläubigen in den regulären Gottesdiensten für die Opfer und ihre Angehörigen.

Friedensgebete:

3.11. um 18:30 Uhr, Dorfkirche Hiesfeld, Krengelstraße 6, in Dinslake

3.11. um 18 Uhr, ökumenisches Friedensgebet, St. Elisabeth, Bülowstr. 52, in Voerde

3.11. um 18 Uhr ökumenisches Friedensgebet, kath. Kirche St. Albertus Magnus, Albert-Magnus-Weg 7, Hünxe-Bruckhausen

Ein Interview zum Thema finden Interessierte unter folgendem Link: Interview mit Wibke Janssen und Volker Haarmann . Dort beziehen Oberkirchenrätin Dr. Wibke Janssen und Dr. Volker Haarmann, Dezernent für den Bereich Christen und Juden, klar Stellung, erklären sich solidarisch mit den Menschen in Israel und verurteilen die Gewalt der Hamas. Sie äußern sich auch zu Kritik an Israel und den Folgen des Krieges im Nahen Osten für das christliche Dorf Nes Ammin im Norden Israels.

Foto: iStock

Kampagne „Nicht wegsehen, hinschauen!“ gestartet

Dinslaken. Die Täter oder Täterinnen sind unter uns und verbergen sich hinter einer gut einstudierten Fassade. Es kann jeder sein. „Doch wir, der Ev. Kirchenkreis Dinslaken, die Diakonie und die Kinderwelt schauen nicht weg. Bei uns sollen Täter und Täterinnen von sexualisierter Gewalt keine Chance haben“, sagt Superintendent David Bongartz. Deshalb startet der Ev. Kirchenkreis jetzt eine Kampagne, mit der die Menschen, aber vor allem die Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen, nochmals sensibilisiert werden sollen. Insgesamt werden 5000 Flyer mit Ansprechpartnern für Betroffene und Meldestellen für Mitarbeitende sowie 200 Plakat verteilt. Dies ist jedoch nicht die erste Maßnahme des Kirchenkreises: Schon seit 2019 wird vorgebeugt: Mit der Einstellung von Nicole Seidenstücker, als Beauftragte für Präventionsmaßnahmen gegen sexualisierte Gewalt, wurde eine feste Ansprechpartnerin installiert. Zudem gibt es noch drei weitere Vertrauenspersonen, an die sich die Mitarbeitenden und Ehrenamtliche wenden können: Julia Glettenberg, Mitarbeiterin der Diakonie, Stefanie Dahlmann, Mitarbeiterin der Kinderwelt und Pfarrer Ralph-Rüdiger Penczek. Der Kirchenkreis und alle Gemeinde sowie jede Einrichtung haben Schutzkonzepte erarbeitet. „Zudem haben wir schon 2020 begonnen alle Mitarbeitenden und Ehrenamtliche umfassend zu schulen und zu sensibilisieren. Insgesamt sind bislang 625 Personen unterwiesen worden“, berichtet Nicole Seidenstücker. Neben der Schulung müsse jeder Mitarbeitende ein erweitertes Führungszeugnis vorweisen und eine Selbstverpflichtungserklärung unterschreiben.  Außerdem besteht eine Meldepflicht, wenn man einen möglichen Fall von sexualisierter Gewalt durch Mitarbeitende bemerkt. „Wir legen sehr großen Wert auf eine Kultur der Achtsamkeit und einen sensiblen Umgang miteinander“, so die Expertin. „Uns ist es wichtig, dass alle Mitarbeitenden und Ehrenamtliche sensibilisiert sind, wissen, was sie tun müssen und wo sie Hilfe und Unterstützung bekommen“, ergänzt David Bongartz.

Seit der Einführung der Schutzkonzepte gab es bislang noch keinen konkreten Fall. Jedoch wurde einmal unwissentliches, grenzüberschreitendes Verhalten durch geschulte ehrenamtliche Mitarbeitende festgestellt. Die betroffene Person wurde darauf hingewiesen und im Rahmen eines Gesprächs konnte eine Klärung sowie eine Veränderung ihres Verhaltens erzielt werden. „An diesem Beispiel lässt sich gut erkennen, dass unsere Bemühungen fruchten“, so Nicole Seidenstücker. Es habe ein Umdenken stattgefunden. „Lappalien“ würden nicht abgetan, sondern angesprochen. „Wir sehen hin“, sagt David Bongartz.

Foto (Kirchenkreis) v.l.: Julia Glettenberg, Vertrauensperson und Mitarbeiterin der Diakonie, Superintendent David Bongartz; Nicole Seidenstücker, Vertrauensperson und Beauftragte für Präventionsmaßnahmen gegen sexualisierte Gewalt und Timon Mecks, Geschäftsführer der Ev. Kinderwelt im Ev. Kirchenkreis Dinslaken.

Dinslakener Stadtkirche: Jubiläumsfest mit hochrangigen Gästen

Schon viele hochrangige Gäste haben der Dinslakener Stadtkirche einen Besuch abgestattet. Passend zu ihrem 300-jährigen Bestehen gab sich nun auch Präses Dr. Thorsten Latzel die Ehre und hielt die Gastpredigt. In seiner Predigt verknüpfte er geschickt die Verheißung an Abraham (Moses 15) mit der Geschichte der Stadtkirche, die damals auch die Heimat von Flüchtlingen aus den Niederlanden und Frankreich wurde. Die Bläser der Gemeinde sorgten unter der Leitung von Kreiskantorin Daniela Grüning für das gelungene musikalische Programm des gut besuchten Gottesdienstes. Auch das Gemeindefest, dass im Anschluss stattfand, hatte eine Vielzahl von Besuchern.

Foto: v.l.: Günter Dickmann, Baukirchmeister; Pfarrer Armin von Eynern; Pfarrer Jan Zechel; Präses Dr. Thorsten Latzel; Pfarrerin Karin Daniel; Kantorin Daniela Grüning; Gemeindepädagoge Ralf Bröcker und Marlies Schwinem, Finanzkirchmeisterin.

Ausstellung „HOPE – HoffnungBewegt!“ gastiert im Kirchenkreis

Dinslaken/Duisburg. Mit der eindrucksvollen Fotoausstellung „Hope- HoffnungBewegt“ rückt die Evangelische Kirche im Rheinland die Situation von Menschen, die nach Europa geflohen sind, ins Blickfeld. Die Bilder, die Mädchen und Frauen aus Afghanistan, Syrien, dem Irak und dem Iran gemacht haben, sind vom 10. bis 17. September auch an verschiedenen Standorten im Ev. Kirchenkreis Dinslaken zu sehen. Die Fotos entstanden im Rahmen eines Fotografie-Kurses von CASA BASE. CASE BASE befindet sich direkt neben dem Flüchtlingslager im Ort Diavata, 15 km von Thessaloniki entfernt. Das Team von CASA BASE hat hier einen sicheren Ort für Mädchen und jungen Frauen geschaffen, einen besonderen Ort der Freiheit und der Erholung. Täglich kommen 40 bis 50 Personen aus dem Camp und nehmen hier Angebote wahr. Von 2020 bis heute haben mehr als 40 Frauen aus dem Lager im Alter zwischen 11 und 39 Jahren an den Fotokursen teilgenommen. Sie hatten verschiedene Fotoausstellungen in Europa und arbeiteten auch mit dem UNHCR, Vogue Runaway, Ärzte ohne Grenzen, Art 4 Humanity und anderen Organisationen zusammen. „Der Fotokurs hat uns geholfen, unsere Geschichten zu zeigen und der ganzen Welt zu erzählen, was wir – insbesondere als Frauen – erlebt haben, wer wir sind, und das nur mit Bildern, ohne Worte“, berichtet Asifa Hassan. Die 21-jährige Jesidin ist vor dem IS aus dem Irak geflohen. Fast ein Jahr hat sie daraufhin in dem Flüchtlingslager Diavata in der Nähe von Thessaloniki in Griechenland verbracht. Dort hat sie mit anderen geflüchteten Mädchen und Frauen an einem Fotokurs teilgenommen. „Ein Zeichen der Hoffnung sendet diese Ausstellung von den EU-Grenzen. Menschen, die dort in den Flüchtlingslagern unter unmenschlichen Bedingungen ausharren müssen, haben mit Fotos ihrer Hoffnung Ausdruck verliehen. Als menschenskirche. teilen wir diese Hoffnung und sind hier vor Ort mit unseren diakonischen Angeboten für Geflüchtete aus aller Welt da“, so David Bongartz, Superintendent im Ev. Kirchenkreis Dinslaken.

Hier die Ausstellungsorte im Überblick:

Am Sonntag, 10. September, ist die Ausstellung von 11 bis 14 Uhr im Gemeindehaus Aldenrade, Schulstraße 2, in Duisburg zu sehen.  Um 10 Uhr findet zum Thema „HOPE –HoffnungBewegt!“ ein Gottesdienst für alle Generationen in der Ev. Kirche Aldenrade, Friedrich-Ebert-Str. 139, in Duisburg statt.

Am Dienstag, 12. September ist die Ausstellung von 11 bis 16.30 Uhr im Cafe Komm der Diakonie, Bahnhofsplatz 4-6, in Dinslaken, zu sehen.

Am Donnerstag, 14. September, ist die Ausstellung von 9 bis 12 Uhr und von 16 bis 20 Uhr im Gemeindehaus der Ev. Kirchengemeinde Hiesfeld, Kirchstr. 7, in Dinslaken zu sehen.

Am Freitag, 15. September, ist die Ausstellung von 10 bis 13 Uhr im Gemeindehaus der Ev. Kirchengemeinde Hiesfeld, Kirchstr. 7, in Dinslaken zu sehen. Um 18 Uhr findet dort ein Jugendgottesdienst zum Thema „Hoffnung“ statt.

Am Sonntag, 17. September, ist die Ausstellung von 11 bis 17 Uhr während des Gemeindefestes der Ev. Kirchengemeinde Dinslaken im Gemeindehaus, Duisburger Str. 72, in Dinslaken zu sehen.

Präses-Cup: Kicker des Kirchenkreises belegen Platz 8

2 Siege, ein Unentschieden und drei knappe Niederlagen:  Nach 19 Jahren Abstinenz gingen erstmals wieder Kicker des Ev. Kirchenkreises Dinslaken und der Diakonie beim Präses-Cup auf der Sportanlage in Duisburg-Wedau an den Start. Das bunt gemischte Team aus Theologen, Sozialarbeiter*innen, einem FSJler und dem Superintendenten des Kirchenkreises, David Bongartz, belegte am Ende einen guten 8. Platz. Sieger wurde die Mannschaft des landeskirchlichen Theodor-Fliedner-Gymnasiums Düsseldorf-Kaiserswerth. Die Kicker besiegten im Finale das Team des Kirchenkreises Düsseldorf. Die Entscheidung fiel erst im Elfmeterschießen. Insgesamt nahmen 14 Mannschaften an dem Turnier, das zum 21. Mal stattfand, teil.