SommerRendezvous mit AVRAM am 11. Juni

Am 11. Juni öffnet die Ev. Friedenskirche um 18:30 Uhr ihre Pforten für ganz besondere Gäste: Beim „SommerRendezvous“ tritt das interkulturelle Ensemble Avram auf. Der Name des Ensembles – das aus den Musikgenres Klassik, Jazz und Weltmusik stammt – ist Programm: Er geht auf Abraham zurück, den Urvater der drei Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam. Die Musik mit traditionellem Anker trifft hochaktuelle Themen, denn die Musiker*innen zeichnen ein musikalisches Bild einer Zukunft mit tolerantem Miteinander aller Kulturen und Religionen.

Das Konzert wird eröffnet von Berivan Ajmaz, stellvertretende Präsidentin des Landtags NRW (Bündnis 90/Die Grünen) und Schirmherrin dieser Veranstaltung. Auch Dr. Tagrid Yousef, Kulturdezernentin der Stadt Dinslaken und Ronny Schneider, Vorsitzender des Dinslakener Kulturausschusses, werden als Gäste mit dabei sein.

In der halbstündigen Pause gibt es auf dem Platz vor der Kirche Getränke, Speisen aus unterschiedlichen Ländern und genügend Zeit für Gespräche und Austausch.

Das Konzert wird präsentiert vom Förderverein Kultur und Ev. Kirche in Dinslaken e.V., der Eintritt ist frei und auf freiwilliger Spendenbasis.

SommerRendezvouz mit Avram, 11. Juni, 18:30 Uhr bis 21:00 Uhr, Ev. Friedenskirche, Dinslaken

 

 

Kirche ist mobil, nicht langweilig und braucht keine Kirchen

Um 15:56 Uhr stand das mit Spannung erwartete Votum fest: Die Menschenskirche 2035 ist mobil, nicht langweilig, braucht keine Kirchen, hat ein klares christliches Profil und orientiert sich konsequent an den Lebenssituationen der Menschen. Mehr als vier Stunden hatten die rund 200 Gäste der Entdeckersynode des Ev. Kirchenkreises Dinslaken in der Zechenwerkstatt Lohberg in Dinslaken an 6 Mitmach-Stationen und in 3 Diskussionsrunden ihre Ideen, Kritik und Vorstellung über Kirche eingebracht. So entstanden unter anderem mobile Kindergärten, eine 360-Grad-Pop-Up-Action-Church und ein Begegnungszentrum für alle Altersklassen aus Legosteinen. In den Diskussionsrunden wurden darüber hinaus Themen wie „Kirchlicher Segen abseits der klassischen Lebenswege“ oder „Was würde passieren, wenn Kirche sich an dem, was Menschen vor Ort erhoffen und erwarten, orientiert?“ angesprochen.

Ziel der Synode war es, die Weichen für die Zukunft zu stellen. Deshalb waren nicht nur die Synodalen aus den 8 Gemeinden, sondern auch Bürger*innen aus lokalen Vereinen, Künstler*innen und Vertreter*innen aus der Politik eingeladen worden. „Wir haben uns für dieses ungewöhnliche Format entschieden, da sich Kirche grundlegend verändern muss, und wir wollen im Kirchenkreis diese Veränderung nicht von oben herab anstoßen, sondern wir wollen dies hier als Menschenskirche gemeinsam mit den Menschen gestalten“, erläuterte David Bongartz, Superintendent des Ev. Kirchenkreises Dinslaken.

Am Ende der Veranstaltung hatten die Gäste die Wahl sich zwischen 9 möglichen Leitsätzen, die im Laufe des Tages an den Stationen entstanden waren, zu entscheiden. Folgende 3 Sätze bekamen die meisten Stimmen: Wir brauchen keine Kirchen, sondern bunte Orte des Zusammenseins, die für jeden offen sind; Kirche langweilt nicht und denkt nicht von dem was ist, sondern orientiert sich konsequent an den Lebenssituationen der Menschen; Kirche taucht mit mobilen Projekten mit klarem christlichen Profil dort auf, wo man sie nicht erwartet. „Das war Menschenkirche pur, wo der Fokus auf den Menschen liegt, auf dem, was sie in eine Menschenskirche einbringen wollen, und was sie von uns brauchen“, so David Bongartz. „Und es ist jetzt unsere Aufgabe, dieses konkret werden zu lassen“, so der Superintendent weiter.

Für ein besonderes Highlight zum Abschluss sorgte zudem der Graffiti-Künstler Raphael Wiese aus Spellen-Friedrichfeld, der während der Veranstaltung die Gedanken, Wünsche und Eindrücke der Besucher*innen sammelte und am Ende ein vier Meter großes Schiff mit entsprechenden Bildern besprüht hatte.

„Anders von Gott reden“

Am Sonntag, den 17. März findet wieder ein Gottesdienst in der Reihe „Anders von Gott reden“ um 18 Uhr in der Ev. Stadtkirche mit den Pfarrern i.R. Heiko Dringenberg und Gerhard Greiner statt. Die musikalische Gestaltung liegt in den Händen von Kreiskantorin Daniela Grüning.

Diesmal geht es um den Schriftseller, Orientalisten, Essayisten Navid Kermani und sein Buch „Jeder soll von da, wo er ist, einen Schritt näher kommen – Fragen nach Gott“ (2022). Sein Buch ist ein gutes Beispiel für einen europäischen Islam, hier schiitischer Prägung. Die Frage ist, was seine Gedanken für den christlichen Glauben bedeuten können.

Die Burghofbühne besucht das „Rendezvous nach Ladenschluss“ mit Roald Dahls „giftigen Küssen“

Roald Dahl ist durch den aktuellen Film über Willy Wonka momentan in aller Munde. Doch der beliebte britische Autor ist nicht nur bekannt für seine fantasievollen Kinderbücher, sondern auch als Meister des schwarzen Humors. Seine Schockgeschichten aus der „Küsschen – Reihe“ gehören zum Witzigsten, Makabersten und Lustvollstem, das die Literatur zu bieten hat.

Am Dienstag, den 19. März um 18.30 Uhr in der Ev. Stadtkirche Dinslaken (Duisburger Str. 9) präsentieren die Schauspieler Oleksandra Zapolska und Arno Kempf einen Cocktail aus ausgewählten „Küsschen“ – Erzählungen. Jan Exner sorgt für die musikalische Gestaltung.

Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird am Ausgang gebeten. Veranstalter ist der Förderverein Kultur und Ev. Kirche in Dinslaken e.V..

Liebes Herz, bedenke doch!

Unter dem Motto „Liebes Herz, bedenke doch!“ tritt am Samstag, 16. März 2024,  um 18 Uhr in der Ev. Stadtkirche Dinslaken das Ensemble (Jana Czekanowski-Frankmar – Sopran; Christoph Barth – Theorbe; Ludwig Frankmar – Barockcello) der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde (Berlin-Lankwitz) auf.  Im Konzert wird ein abwechslungsreiches Programm geboten, in welchem Werke früh- und spätbarocker Komponisten vertreten sind, wie Michael Praetorius, Heinrich Schütz, Georg Philipp Telemann und Johann Sebastian Bach. Sie waren von der italienischen Musikkultur ihrer Zeit beeinflusst, weswegen auch Werke italienischer Komponisten des 16. und 17. Jahrhunderts erklingen werden. Der Eintritt ist frei, eine Kollekte wird erbeten.

Fotos: Ensemble