Orgelfahrt mit besonderem Highlight

Die Kreiskantorate Wesel und Dinslaken  haben am Pfingstsamstag wieder ihre alljährliche Orgelfahrt durchgeführt.
Gut 35 Teilnehmer*Innen haben sich auf den Weg nach Ostwestfalen gemacht. Dabei wurden drei unterschiedliche Orgeln im Kloster Corvey, in Borgentreich und Ostönnen besichtigt. Das Highlight war sicher die ältestes spielbare Orgel der Welt in Ostönnen. Auch vier Orgelschüler aus dem Kirchenkreis Dinslaken waren mit dabei und hatten sichtlich Spaß.

Die nächste Orgelfahrt findet wieder am Pfingstsamstag, dem 27. Mai 2023 statt.

Kloster Corvey
Borgentreich
Die Orgelschüler

„Freunde, dass der Mandelzweig…“ – Gottesdienst am Nachmittag

„Freunde, dass der Mandelzweig…“ heißt der Titel des Gottesdienstes in der Reihe „Anders von Gott reden“, der am Sonntag, den 10. Juli um 18 Uhr in der Ev. Stadtkirche Dinslaken (Duisburgerstr. 9) stattfinden wird. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes steht dieses bekannte Lied des jüdischen Dichters Schalom Ben Chorin. Er war nach der Shoah einer der ersten Juden, der sich für die Versöhnung mit Christ*innen in Deutschland einsetzte.

Die Predigt hält Pfarrer i.R. Heiko Dringenberg. Die musikalische Gestaltung am Klavier hat Kreiskantorin Daniela Grüning. Als Liturg führt Pfarrer i.R. Gerhard Greiner durch diesen besonderen Gottesdienst.

 

RhEINklang, das Rheinische Kirchenmusikfest 2022

RhEINklang, das Rheinische Kirchenmusikfest 2022, lockt im September nach Düsseldorf. Jetzt ist Gelegenheit, sich anzumelden – als Gruppe über den eigenen Chor(leiter), aber auch als Einzelperson über die Website. Welche Workshops zur Wahl stehen? Was bei der Festveranstaltung im Düsseldorfer Konzerthaus, der Tonhalle, geboten wird? Wie das neue Chorbuch klingt? Fragen, die ekir.de unter dem folgenden Link beantwortet. Gern können Sie den Beitrag in Ihre Websites einbinden, an die Gemeinden Ihres Kirchenkreises weitergeben etc.. Er steht zur Nutzung – auch (nur) in Teilen – zur Verfügung.

https://news.ekir.de/meldungen/2022/06/rheinklang-fest-fuer-die-kirchenmusik-lockt-im-september-nach-duesseldorf/

Kreissynode wählt David Bongartz zum neuen Superintendenten

Die anwesenden 57 Synodalen des Ev. Kirchenkreises Dinslaken haben gewählt: David Bongartz wird ab 1. Oktober 2022 neuer Superintendent des Ev. Kirchenkreises Dinslaken.  Die Vertreter:innen der acht Kirchengemeinden, die zweimal jährlich als Synode zusammen kommt, votierten im ersten Wahlgang eindeutig für den 43-jährigen Pfarrer. „Ich danke ihnen sehr für ihr Vertrauen und freue mich in diesem Kirchenkreis heimisch zu werden“, sagte der künftige Superintendent nach seiner Wahl. Schon während seiner Vorstellung hatte David Bongartz betont, wir sehr ihn die Arbeit der Gemeinden, der Kinderwelt und der Diakonie im Ev. Kirchenkreis beeindruckt habe. „Was mir grundsätzlich Mut macht, ist die Arbeit mit Jugendlichen. Darauf sollten wir uns künftig besinnen“, so der 43-Jährige. Der Kirchenkreis habe mit der „Evangelischen Kinderwelt“ und dem Projekt „Junge Kirche“ schon Grundsteine für die Zukunft gelegt.
Einen Schwerpunkt seiner Arbeit sieht er im großen Veränderungsprozess, in dem sich die Kirche befindet.  Sein Ziel sei es, viele Menschen mitzunehmen, und diesen Weg gemeinsam und transparent zu gestalten. „Wir wissen nicht wo das Ziel ist, aber wir müssen im gesellschaftlichen Diskurs wahrnehmbar sein“, sagte der Pfarrer. David Bongartz sieht Kirche als kraftvolle Glaubensgemeinschaft, die sowohl in KonfiCamps, als auch in einem Kirchenasyl Gestalt gewinnen kann. Er ist seit 2012 Pfarrer in St. Augustin und engagiert sich im Bereich Jugendarbeit. Vernetzungen innerhalb und außerhalb von Kirche sind ihm wichtig.

Weitere Wahlen

Im Anschluss wurden für ausgeschiedenen Mitglieder des Kreissynodalvorstandes (KSV) Marlies Schwinem und Doris Aniola nachberufen. Zudem stellte sich die neue Jugendreferentin des Ev. Kirchenkreises Dinslaken, Nicole Weltgen, vor. „Jugendarbeit ist eine Herzensangelegenheit für mich. Deshalb freue mich sehr, das Projekt „Junge Kirche“ voranzutreiben“, so Nicole Weltgen.

Verwaltungsverband Rhein-Ruhr gegründet

Zum Abschluss stimmten die Synodalen für die Gründung eines Verwaltungsverbandes Rhein-Ruhr. Zuvor hatten schon die Abgeordneten des evangelischen Kirchenparlamentes in Duisburg auf ihrer gleichzeitig laufenden Tagung für die gleichen Beschlüsse gestimmt. Denn erst die parallelen Voten ermöglichen nun den Zusammenschluss der Verwaltungsämter der Evangelischen Kirchenkreise Dinslaken und Duisburg. So soll ein großer kirchlicher Dienstleister mit ca. 80 Mitarbeitenden gebildet werden, der für die insgesamt 23 Kirchengemeinden sowie Einrichtungen und Dienste beider Kirchenkreise Verwaltungsaufgaben wie z.B. Sitzungsbegleitungen, Gebäudemanagement, Personalverwaltung oder Finanzplanungen übernimmt. „Die eigentliche Arbeit beginnt erst jetzt. Wir müssen den Verband, der die rechtliche Grundlage des Zusammenschlusses bildet, nun mit Leben füllen“, betonte Sandra Sommer, Leiterin des Verwaltungsamtes im Ev. Kirchenkreises Dinslaken. Zusammen mit ihrer Kollegin Svenja Stepper aus Duisburg wird sie  im Verwaltungsverband eine Doppelspitze bilden und in drei Jahren – so ist die Zielsetzung – gemeinsam mit den Mitarbeitenden in der Detailplanung Aufgaben, Arbeitsabläufe oder die eingesetzte Software aufeinander abstimmen. „Ziel ist es, die Qualität von Verwaltung sowie die Arbeitsplätze langfristig sichern“, erläuterte Sandra Sommer.  Der Umsetzungsprozess solle unter Beteiligung der Gemeinden und Einrichtungen, aber vor allem auch der Mitarbeitenden beider Verwaltungen vollzogen werden.

Fotos: Tanja Henkel, Thomas Koch

 

 

 

Neue Krankeshauspfarrerin in Dinslaken

Am Himmelfahrtstag wurde die Ev. Pfarrerin Ursula Kappner in ihren Dienst an den beiden Dinslakener Kliniken (Ev. Krankenhaus und St.Vinzenz-Hospital) in einem Gottesdienst eingeführt. Die erfahrene Theologin hat schon in verschiedenen Einrichtungen als Pfarrerin, Seelsorgerin und Beraterin gearbeitet. Dazu gehörte zu Beginn eine Zeit als Pfarrerin einer deutschen ökumenischen Gemeinde in Zimbabwe. Zuletzt war sie viele Jahre Berufsschulpfarrerin am Erich-Brost-Berufskolleg in Essen. Den interreligiösen Dialog, aber auch das Gespräch mit nicht religiös orientierten Menschen sieht sie als Chance. Menschen in schwierigen Situationen zur Seite zu stehen, liegt ihr am Herzen. So war es auch stimmig, sich auf eine Krankenhauspfarrstelle zu bewerben.

Im Einführungsgottesdienst wurde Ursula Kappner mit ihrer Aufgabe als Klinikseelsorgerin beauftragt, aber auch für ihren Dienst gesegnet. „Ich möchte mit diesem Gottesdienst ein Zeichen der Ermutigung und der Unterstützung setzen“, so Superintendent Friedhelm Waldhausen, der die Einführung in der Ev. Stadtkirche Dinslaken vornahm. Er wurde dabei unterstützt von Mitgliedern des Kreissynodalvostandes: Susanne Jantsch (re.) und Hermann Driesen (li.), sowie Mitarbeitenden der beiden Kliniken, die ein Segensvotum sprachen. Das tat auch Claire, die erwachsene Tochter der Seelsorgerin. Sie erzählte dabei, dass die Mutter schon früher beim gemeinsamen Essen am Küchentisch oft ein offenes Ohr für die Sorgen ihrer Freundinnen hatte, egal ob bei Liebeskummer oder Streitigkeiten. Und als diese Freundinnen nun hörten, dass Ursula Kappner Seelsorgerin am Krankenhaus wird, meinten sie sofort: „Das passt gut.“

Foto: Ruth Levin

Sprachkurs für ukrainische Geflüchtete hat begonnen

Mit rund ca. 20 jungen Menschen ist ein neuer kostenloser Sprachkurs für ukrainische Geflüchtete Anfang der Woche in Dinslaken gestartet. Organisiert wird das Angebot von der Diakonie Dinslaken und der Friedenskirche in Zusammenarbeit mit der Stadt Dinslaken. „Viele der jungen Geflüchteten werden nach den Osterferien mit dem Schulunterricht beginnen. Damit sie zumindest ein paar Grundkenntnisse der deutschen Sprache mitnehmen können, haben wir kurzfristig ein Sprachangebot organisiert,“ so die Geschäftsführerin der Diakonie Dinslaken Frau Elsen-Mehring. Zielgruppe sind Geflüchtete von 10-17 Jahren. „Erfreulich ist, dass wir einen Sprachkurslehrer, der uns über die städtische Hotline seine Hilfe angeboten hat, für den Kurs gewinnen konnten,“ berichtet der Integrationsbeauftragte der Stadt Dinslaken Senol Keser.

Neben dem Sprachkurs hatten die Teilnehmenden anschließend auch die Möglichkeit, sich bei einem offenen Treff auszutauschen und sich gemeinsam aktiv zu betätigen. „Es hat sich für uns bestätigt, dass es einen enormen Bedarf auch für den Austausch untereinander gibt. Der Auftakt war ein voller Erfolg,“ so Elsen-Mehring. Der kostenlose Kurs und der offene Treff findet jeden Mittwoch von 16:00 bis ca. 18:00 Uhr in der Friedenskirche in Dinslaken statt (Rotbachstr. 162, 46535 Dinslaken).

Foto: von links nach rechts:
Niels Benninghoff (Diakonie), Anna Sovlevych (Teilnehmerin), Anastasiia Sovlevych (Übersetzerin), Elena Ewig (Diakonie), Jan Zechel (Pastor Friedenskirche), Nicole Elsen-Mehring (Geschäftsfühung Diakonie), Christopher Schoeps (Sprachlehrer)