„Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.“
(Dietrich Bonhoeffer)
Mit diesem Zuspruch nimmt der Kirchenkreis Abschied von Erich Schult.
Das Evangelium ist der Grund seines vielfältigen Engagements in unserer Kirche gewesen. Als Presbyter in seiner Hiesfelder Kirchengemeinde, als Mitglied der Kreissynode Dinslaken und der Landessynode unserer Rheinischen Kirche.
Die Diakonie war sein Herzensthema. Hier hat er mit dazu beigetragen, dass der ehemalige Berufshilfeverein e.V., später Diakonieverein e.V., in einem längeren Umwandlungsprozess in die verfasste kirchliche Struktur eingebunden wurde und die Diakonie seitdem in der Gestalt des Diakonischen Werkes des Kirchenkreises Dinslaken mit zahlreichen Arbeits – und Handlungsfeldern Teil der
„menschenskirche“ und damit nah bei den Menschen ist.
Konkret war Erich Schult zunächst Vorsitzender des Diakonievereins e.V. (Nachfolger von Eduard Schollin), in enger Abstimmung mit der DW-Geschäftsführung und der DW-Beauftragten-Pfarrerin später dann auch im Vorstand des Diakonisches Werkes tätig. Als Entsandter in diakonische Ausschüsse war er federführend in der Überführung/Fusion der Diakonie-Pflegestation in die Pflegeabteilung des Chistophorus-Werkes Duisburg.
Als ehemaliger Bank-Kaufmann in leitender Funktion war Erich Schult Mitglied im Finanz – und Anlagenausschuss des Kirchenkreises. Darüber hinaus hat er unseren Kirchenkreis im landessynodalen Finanzausschusses vertreten.
Im Personalausschuss hat Erich Schult an der Absicherung der für die evangelische Kirche konstitutiven Stellen, wie Kirchenmusik, Jugendarbeit und Küsterdienst gesorgt.
Überdies vertrat er als Synodalbeauftragter den Kirchenkreis im Präsidium des Evangelischen Kirchentages, war Vorstandsmitglied im Institut Südwind für Ökonomie und Ökologie und vertrat uns im Agenda-Rat für lokale und globale Gerechtigkeit der Stadt Dinslaken.
Wir danken Erich Schult und seiner Familie und bitten Gott um seinen Segen.
Susanne Jantsch – Assessorin –