Kreissynode tagt in Aldenrade

Die kommende Kreissynode, die am 20. Juni in Walsum tagt, steht ganz im Zeichen der Klimaneutralität. So findet sich der Themenschwerpunkt „die künftige Gebäudebedarfsplanung der menschenskirche“ auf der Tagesordnung. Zudem werden neue Mitglieder in den Kreissynodalvorstand gewählt.

Die Synode ist öffentlich und findet von 9 bis 15 Uhr im Gemeindezentrum der Ev. Kirchengemeinde Aldenrade, Schulstr. 2, 47179 Duisburg, statt. Die Tagesordnung finden Interessierte hier Kreissynode 2026

Henning Horstkamp = „Mecki-Bauer“

Henning Horstkamp ist Presbyter in Gahlen, Mitglied des KSV (Kreissynodalvorstand) und hat Mecki mit seinem Team in Gahlen umgebaut. Im Interview erzählt er uns ein wenig über sich, seine Meinung zu Kaffee und was die Ape ihm bedeutet.

 

Du hast unsere kleine Kaffee-Ape mit viel Herzblut umgebaut und Mecki damit auf den Weg geschickt. Was hat dich persönlich motiviert, ausgerechnet eine Ape zu einem Treffpunkt für Begegnung und Gemeinschaft zu machen?

Als mich Hanna und Katharina nach der Zukunftssynode auf die Idee ansprachen, haben wir uns zu einem ersten Gespräch getroffen. Dabei wurden Bilder von bereits bestehenden kirchlichen Projekten gezeigt. Ich habe mir alles genau angeschaut – und ziemlich schnell entstand der Name für unsere Vision: Mecki.

Was mich aber wirklich überzeugt hat, war die Begeisterung der beiden. Man konnte förmlich sehen, wie sehr sie für die Idee brennen. Sie haben mich mit ihrer Vision sofort angesteckt.

Ich dachte nur: Die werden das rocken – sie brauchen eigentlich nur noch eine Ape.

Diese Begeisterung hat mich motiviert, meinen Teil dazu beizutragen, damit Mecki auf die Straße kommt. Und ich wusste sofort, dass ich auch meinen Sohn für das Projekt begeistern kann. Gemeinsam haben wir geschraubt, geplant und manche Herausforderung gemeistert. Als Mecki schließlich unterwegs war und wir die ersten Fahrten gemacht haben, wurde schnell klar: Dieses kleine Fahrzeug zieht Menschen an, bringt sie zum Lächeln und schafft Gesprächsanlässe.

Spätestens da war klar, dass sich jede investierte Stunde gelohnt hat. Auch Rückschläge gehörten dazu – aber die Begeisterung für die Idee war immer größer als jedes Problem.

 

Du bist in deiner Rolle als Presbyter gleich in mehreren Projekten zur Zukunft der menschenskirche aktiv. Welche Rückmeldungen oder Begegnungen haben dich unterwegs besonders ermutigt, diesen Weg weiterzugehen?

Besonders ermutigend ist für mich die Zusammenarbeit mit den anderen Presbyterinnen und Presbytern der menschenskirche. Dabei habe ich erlebt, dass viele ähnliche Fragen, Sorgen und Herausforderungen bewegen. Gleichzeitig beeindruckt mich, mit wie viel Engagement und Zuversicht alle ihren Weg weitergehen.

Die Synoden sind für mich zu besonderen Orten geworden. Dort begegnen sich Menschen offen und auf Augenhöhe. Wenn man Ideen einbringen darf, erhält man oft ehrliche, wertschätzende und konstruktive Rückmeldungen – positive wie kritische. Genau dieser Austausch hilft dabei, Projekte weiterzuentwickeln und motiviert mich, dranzubleiben.

Als langjähriges und aktives Mitglied der Gahlener Gemeinde: Was hat unsere Kirche, das sie auf jeden Fall niemals verändern sollte?

Auf keinen Fall verlieren darf sie ihre Nähe zu den Menschen. Unsere Kirche lebt von Menschen, die füreinander da sind, miteinander lachen, feiern, helfen und auch schwierige Zeiten gemeinsam tragen.

Ebenso wichtig ist der enge Zusammenhalt mit den Vereinen und anderen Institutionen im Ort. Dieses Miteinander schafft Vertrauen, verbindet Generationen und sorgt dafür, dass Kirche ein lebendiger Teil der Gemeinschaft bleibt.

Wie erklärst du deinen Freunden das Wirken in den Projekten der menschenskirche?

Ich sage meistens ganz einfach: Ich mache das gerne und von Herzen.

Mein Engagement hilft mir dabei, die Art von Kirche zu erhalten, die ich selbst schätze und erleben möchte – offen, nahbar und mitten im Leben. Die Projekte der menschenskirche bringen für mich viel neue Frische und Leichtigkeit mit. Sie zeigen, dass Kirche auch neue Wege gehen kann, ohne ihre Wurzeln zu verlieren. Und ehrlich gesagt: Es tut mir einfach gut, dabei mitzuwirken.

Spielt Kaffee eine Rolle in deinem Leben und wenn ja, welche?

Ja, durchaus – allerdings eher in überschaubarem Rahmen. Ein oder zwei Tassen am Tag gehören dazu.

Welchen Kaffee oder damit verbundenen Ort/Moment wirst du nie vergessen?

Wenn ich ehrlich bin, fallen mir spontan mehr besondere Momente zum Bier ein ;-)…

Was verbindesst du mit den Menschen in der Region und im Kirchenkreis?

Heimat, Zusammenhalt und Verantwortung.

Ich erlebe viele Menschen, die fest in ihrer Region verwurzelt sind und sich für ihr Umfeld engagieren. Man kennt sich, unterstützt sich und übernimmt Verantwortung füreinander. Das macht unsere Region und auch unseren Kirchenkreis aus.

Was hilft dir, wenn du Sorgen hast?

Dann sind Familie und Freunde für mich besonders wichtig. Außerdem hilft es mir, draußen unterwegs zu sein – am liebsten bei einem Spaziergang im Wald.

Und manchmal hilft es auch, sich ein Projekt vorzunehmen, den Kopf freizubekommen und etwas mit den eigenen Händen zu schaffen…..wie eine Ape umzubauen.

 

Mehr als 300 Gäste verabschiedeten Susanne Jantsch in Ruhestand

Mit einem festlichen Gottesdienst in der Evangelischen Kirche Friedrichsfeld wurde jetzt Susanne Jantsch nach 34 Jahren Dienst in der Kirchengemeinde Spellen-Friedrichsfeld und zwölf Jahren als Assessorin des Ev. Kirchenkreises Dinslaken in den Ruhestand verabschiedet.

Zahlreiche Gemeindeglieder, Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Kirche und Öffentlichkeit nahmen an der Feier teil, um Dank für ihr langjähriges Wirken auszusprechen. Mehr als 300 Gäste waren der Einladung gefolgt. In den Ansprachen wurde besonders ihr großes Engagement für das geistliche Leben der Kirche, die ökumenische Zusammenarbeit sowie ihr unermüdlicher Einsatz für die Seelsorge gewürdigt: „Wenn ich auf die letzten gemeinsamen 4 Jahre zurückblicke, erinnere ich mich z.B. an die Station zu Psalm 23 an der Zukunftssynode. Ich erinnere mich an die Freude, wenn du von einem Gottesdienste erzählst, der dir zu Herzen gegangen ist. Und gerade über die letzte Landessynode wurde nochmal deine Verbundenheit zum Haus der Stille deutlich. Dies alles aus der tiefen Überzeugung heraus, dass unsere Grundaufgabe als Kirche ist, miteinander in Singen, beten und dem hören auf Gottes Wort seine Nähe zu suchen und so gestärkt durch Gott, Kirche zu gestalten“, sagte David Bongartz, Superintendent des Ev. Kirchenkreises Dinslaken in seiner Ansprache.

Mit viel Herzblut begleitete sie Menschen an wichtigen Stationen ihres Lebens und setzte sich dafür ein, dass Kirche ein Ort der Begegnung, des Gebets und der Begleitung bleibt.

Für die kommende Zeit wünschten ihr die Anwesenden viele bereichernde Erfahrungen, Zeit für Familie, persönliche Interessen und zahlreiche neue Begegnungen.

 

Würdiger Abschied von Pfarrer Hans Hörholdt

Im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes in der Ev. Dorfkirche in Hiesfeld wurde jetzt Pfarrer Hans Hörholdt in den Ruhestand verabschiedet.

In seiner Würdigung hob David Bongartz, Superintendent des Ev. Kirchenkreis Dinslaken,  besonders die Vielseitigkeit seines beruflichen Weges hervor. Von Stationen im Saarland über die Voreifel, Unna und Leverkusen bis in den Kirchenkreis Dinslaken prägte ihn die Bereitschaft, sich immer wieder auf neue Herausforderungen einzulassen. Dabei zog sich sein diakonisches Engagement wie ein roter Faden durch sein Wirken.

In den vergangenen Jahren brachte er diese Erfahrungen auch in den Kirchenkreis Dinslaken ein. So half er maßgeblich mit, die Fusion der beiden Kirchengemeinden Dinslaken und Hiesfeld voranzutreiben. Mit Kreativität, Zuversicht und einem feinen Humor gelang es ihm, Menschen für neue Perspektiven zu begeistern und Veränderungsprozesse konstruktiv zu gestalten. „Du hast hier im Kirchenkreis den Auftrag übernommen zwei Gemeinden bei der Prüfung der Möglichkeit einer Fusion zu begleiten und hast daraus ein Fest gemacht. Ein Fusionsfest am Anfang dieses Jahres. Du hast es geschafft ein Zukunftsbild mit den Menschen hier zu entwerfen, so dass sie sich aufgemacht haben mit dir hier in der Gemeinde“, so David Bongartz.

Beim anschließenden Empfang hatten die Gäste noch die Möglichkeit, sich von Hans Hörholdt zu verabschieden und ihm persönlich Segenwünsche für den neuen Lebensabschnitt mit auf den Weg zu geben.

Pfarrerin Nathalie Mangila besucht die menschenskirche

Dinslaken/Walsum-Aldenrade. Nathalie Mangila sollte immer die beste und erste sein  –  in der Schule und im Leben. Kein leichtes Unterfangen. Vor allem, wenn man in der Demokratische Republik Kongo lebt und eine Frau ist. Aber die studierte Theologin hat es geschafft. Sie wurde 1989 die erste Pfarrerin der CEBIE-Kirche. Mittlerweile ist sie dort für Entwicklungsfragen zuständig.

Im Rahmen eines Partnerschaftsbesuches war die Pfarrerin nun bei der Ev. Kirchengemeinde Walsum-Aldenrade zu Gast. Ein lang erhoffter Besuch, da Nathalie Mangila, da sie schon seit 35 Jahren in Kontakt mit der Gemeinde steht und die Partnerschaft der Gemeinde und der CEBIE-Kirche maßgeblich mit ausgebaut hat. So setzt sie sich unter anderem für die Förderung von Frauen in ihrem Heimatland ein. Dort gibt es mittlerweile 6 Pfarrerinnen, 4 Schuldirektorinnen, viele Lehrerinnen und Krankenschwester, deren Ausbildung von der CEBIE gefördert wurde.

Die Partnerschaft zwischen der CEBIE-Kirche aus dem Kongo und der Ev. Kirchengemeinde Walsum-Aldenrade besteht schon seit 40 Jahren. Im Laufe der Jahre haben sich mit Walsum-Vierlinden, Hünxe, Hiesfeld und Götterswickerhamm vier weitere Gemeinden im Kirchenkreis Dinslaken der Partnerschaft angeschlossen. Regelmäßige Gottesdienste, ein reger Austausch und finanzielle Hilfen werden von einem Partnerschaftsausschuss begleitet. Die Frauen- und Jugendarbeit, medizinische Hilfe und die Ausbildung im Kongo werden von den Gemeinden und dem Kirchenkreis unterstützt.

Foto: Nathalie v.l. Manuela Schiffhauer, David Bongartz, Alethea Mushila, Nathalie Mangila, Andreas Mann

Spielkirche erleben und gestalten: Workshop bringt Kita, Schule und Kirche zusammen

Wie können Kinder Kirche spielerisch entdecken, erleben und selbst gestalten? Mit dieser Frage beschäftigten sich Mitarbeitende der menschenskirche und des Ev. Schulreferates Duisburg/Niederrhein aus Kitas, Grundschulen, Kirche und dem offenen Ganztag der Diakonie bei einem gemeinsamen Workshop am 2. Juni in Dinslaken zur Einführung der Spielkirche. Eingeladen hatten das Evangelische Schulreferat Duisburg/Niederrhein in Kooperation mit der Diakonie Dinslaken und der Evangelischen Kinderwelt Dinslaken.

Von der theologischen und pädagogischen Grundlage bis zur praktischen Umsetzung erhielten die Teilnehmenden Einblicke in das Konzept der Spielkirche. Dabei wurde deutlich: Kinder lernen religiöse Inhalte besonders nachhaltig, wenn sie diese mit allen Sinnen erfahren, selbst gestalten und im Spiel ausprobieren können.

Im Mittelpunkt standen die verschiedenen Elemente kirchlichen Lebens. Anhand von Materialien und sogenannten Kasualienkarten konnten die Teilnehmenden die Elemente von Gottesdienst, Taufe, Abendmahl, Trauung und Beerdigung kennenlernen und selbst erproben. In kreativen Praxisphasen entstanden erste Ideen, wie Spielkirche in Kitas, OGS und im Religionsunterricht sowie in den Gemeinden umgesetzt werden kann.

Besonders wertvoll war der gemeinsame Austausch zwischen den unterschiedlichen Arbeitsfeldern. Gemeinsam wurden Ideen entwickelt, wie die Spielkirche zusammen mit Kita- und Grundschulkindern eingesetzt wird, wie die Materialien der Spielkirche auch im freien Spiel wirken  und wie Kinder beim Übergang von der Kita in die Grundschule begleitet werden können. Wichtig war hierbei immer auch der sensible Umgang mit Vielfalt, sowohl konfessionell als auch interreligiös.

„Wenn Kinder hier in Rollen schlüpfen, erleben sie Themen des Alltags hautnah. Sich gemeinsamen freuen, traurig sein, einander Halt geben, teilen und Gemeinschaft erleben, bekommen in der Spielkirche einen neuen Raum. Wir freuen uns sehr, dass die Spielkirche die Erwachsenen bereits heute begeistert hat.“ sagt Daniela Frank, pädagogische Leitung der Evangelischen Kinderwelt Dinslaken.

Der Workshop ist Teil des gemeinsamen Engagements, neue Formen kirchlichen Lernens zu entwickeln und Kinder frühzeitig mit den vielfältigen Ausdrucksformen von Kirche vertraut zu machen – offen, spielerisch und lebensnah.

 

Auf dem 3er-Foto v.l.: CLaudia Ehling (Schulreferentin Ev. Schulreferat Duisburg Niederrein, Daniela Frank (Pädagogische Leitung Ev. Kinderwelt im Ev. Kirchenkreis Dinslaken), Nicole Weltgen (Jugendreferentin Ev. Kirchenkreis Dinslaken)

Susanne Jantsch wird mit einem Festgottesdienst in den Ruhestand verabschiedet

Susanne Jantsch, Assessorin des Ev. Kirchenkreis Dinslaken und Pfarrerin der Ev. Kirchengemeinde Spellen-Friedrichfeld wird am Sonntag, 7. Juni 2026, um 14 Uhr mit einem Festgottesdienst in der Ev. Kirche Friedrichfeld, Wilhelmstr. 34, Voerde in den Ruhestand verabschiedet. Beim anschließenden Empfang im Gemeindezentrum gibt es die Möglichkeit zu Begegnung und Austausch.

Trauer um zwei verstorbene Kinder: Offene Stadtkirche und Seelsorge

In Dinslaken sind am Dienstag, 27. Mai, zwei Kinder bei einem schrecklichen Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Eine Nachricht, die uns tief erschüttert und sprachlos macht.

Unsere Gedanken, unser Mitgefühl und unsere Gebete sind bei den Familien, Freundinnen und Freunden der Kinder und bei allen, die dieses tragische Unglück miterleben mussten.

Als menschenskirche möchten wir in diesen Tagen Raum geben für Trauer, Stille, Gemeinschaft, Gebet und für all das, was gerade keine Worte hat…

Deshalb öffnen wir heute, morgen und Samstag die Stadtkirche Dinslaken. Menschen dürfen kommen und einen Ort aufsuchen, an dem sie mit ihrer Erschütterung nicht allein sind.

Die Stadtkirche ist offen am

  • Donnerstag, 29. Mai, 10 bis 18 Uhr
  • Freitag, 30. Mai, 10 bis 18 Uhr
  • Samstag, 31. Mai, 10 bis 14 Uhr

Seelsorgerinnen und Seelsorger stehen am Donnerstag, am Freitag von 16:30 bis 18:30 Uhr  und am Samstag von 10 bis 14 Uhr in der Stadtkirche für Gespräche, Zuhören und Begleitung bereit.

Filmvorführung „Kein Land für Niemand“

Am Samstag, den 13. Juni 2026  wird  um 16 Uhr in der Johanneskirche (Franz-Lenze-Platz 47, Duisburg) anlässlich des 100-Jahr Jubiläums des Ev. Kirchenkreises Dinslaken der Dokumentarfilm „Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes“ (Trailer, YouTube) gezeigt. Der Eintritt ist frei, um Spenden für United4Rescue wird gebeten.

Europa zieht die Mauern hoch – mitten in einer humanitären Katastrophe.

Der Dokumentarfilm beleuchtet die drastischen Folgen der europäischen Abschottungspolitik. Er zeigt die Rolle Deutschlands in diesem Politikwechsel.

Während sich Deutschlands Migrationspolitik zunehmend von humanitären Grundsätzen entfernt, passiert Schreckliches an den Außengrenzen der EU. Die Dokumentation “Kein Land für Niemand” begleitet eine Rettungsmission im Mittelmeer. Er zeigt die katastrophalen Zustände in Lagern für Geflüchtete. Er gibt Menschen eine Stimme, die den lebensgefährlichen Weg nach Europa überlebt haben.

Gleichzeitig blickt der Film auf die politische und gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland: Ein erstarkender Rechtspopulismus prägt viele politische Aussagen. Flucht und Migration werden zunehmend kriminalisiert. Humanitäre Hilfe gerät unter Druck. Deutschland gibt hier immer wieder den Takt vor und Europa zieht nach.

Durch exklusive Interviews mit Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen und politischen Entscheidungsträger*innen hinterfragt „Kein Land für Niemand“ gegenwärtige Einstellungen zu Flucht und Migration. Er beleuchtet die Mechanismen, mit denen Angst und Populismus das politische Handeln beeinflussen. Wie konnte es so weit kommen? Und welche Alternativen gibt es zu einem Europa, das sich immer weiter abschottet?

Es ist ein Film über eine Krise, die weit mehr ist als eine Debatte über Grenzen: Es ist die Debatte über Menschlichkeit, Verantwortung und die Zukunft Europas.

Austausch und Diskussion

Einladung zu Getränken und Snacks im Anschluss. Danach steht nach einer kurzen Pause der ehemalige Flüchtlingspfarrer des Kirchenkreises, Gerhard Greiner, bereit, um Fragen zum Film zu beantworten. Er wird aktuelle Entwicklungen bewerten und Einblick in die eigene Arbeit zu geben. Wir freuen uns über Gespräch und Austausch!

Die Umsetzung des Films wurde durch ein Förderbündnis ermöglicht, an dem folgende Organisationen beteiligt waren: Sea Watch, United4Rescue, Pro Asyl, German Doctors, Mennonitisches Hilfswerk und Sea Eye.

FSK: 12 Jahre, der Film enthält teilweise drastische Aufnahmen und Berichte von Gewalt und Tod. Filmdauer: 1:47h

Quelle: Pressematerial von https://dropoutcinema.org/presse/, zuletzt abgerufen am 14. April 2026.