Am Dienstag, den 1. Juli 2025 findet von 19.30 bis 21.30 Uhr das SommerRendezvous des „Rendezvous nach Ladenschluss“ in der Ev. Friedenskirche, Rotbachstraße in Dinslaken – Eppinghoven mit der FORMATION UFERMANN statt.
„Ufermann“ präsentiert ihr Programm „Uma historia – Die Geschichte einer Begegnung mit verschiedenen Welten“.
Alles fing mit der Liebe zur brasilianischen Kultur an. Der Austausch zwischen den Kulturen, die Begegnung von Menschen und das Spiel mit verschiedenen Kunstformen und Musikstilen prägen die Arbeit der FORMATION UFERMANN seit über drei Jahrzehnten. Bereits Ende der 90ziger Jahre wurde die künstlerische Arbeit der Band mit einer Einladung zum renom-mierten Jazzfestival von Montreux gewürdigt. Die Band arbeitete mit Künstler*innen aus vielen Ländern und veröffentlichte bisher 12 CDs.
Die Sängerin der FORMATION Prof. Hayat Chaoui, die marokkanische Wurzeln hat, studierte Gesang an der Hochschule für Musik Köln. Sie ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe, konzertiert als Solistin international. Der marokkanische König ehrte sie bereits 2013 für ihre künstlerischen Verdienste mit einer Einladung an den königlichen Hof.
In der Pause werden im Gemeindehaus neben der Kirche internationale Snacks sowie Getränke durch den Weltladen Dinslaken angeboten.
Der Eintritt ist frei. Spenden werden am Schluss der Veranstaltung am Ausgang erbeten. Veranstalter ist der Förderverein Kultur und Ev. Kirche in Dinslaken e.V..
Der 8. Mai ist ein Tag der Erinnerung – und ein Tag der Verantwortung. 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa ist das Thema Frieden aktueller denn je. Auch wir in der menschenskirche greifen dieses Thema auf – in Gebeten, Gottesdiensten, Gesprächen, durch Teilnahme an Aktionen und mit persönlicher Haltung.
Veranstaltungen zum Frieden in der Übersicht:
Frieden braucht Ausdauer – monatliche Friedensgebete in der menschenskirche
Frieden ist kein einmaliges Ereignis, sondern ein Prozess – eine tägliche Haltung. Deshalb sind monatliche Friedensgebete ein fester Bestandteil im Leben unseres Kirchenkreises. Gerade in einer Welt voller Spannungen und Krisen wollen wir damit ein regelmäßiges Zeichen setzen – über Gedenktage hinaus, im Vertrauen darauf, dass Gebet Gemeinschaft stärkt und Wandel bewirken kann.
Jeden 1. Freitag im Monat nehmen wir uns an folgenden Orten bewusst Zeit, gemeinsam für den Frieden zu beten, innezuhalten und Hoffnung zu teilen:
Friedensgebete in der Dorfkirche Hiesfeld: Jeden 1. Freitag im Monat, 18:30 Uhr
Wir sind dabei – bei der Menschenkette für Demokratie und Vielfalt in Voerde
Viele unserer Pfarrer*innen, Leitungspersonen, Haupt- und Ehrenamtlichen sowie Gemeindemitglieder werden am Mittwoch, 8. Mai, in Voerde ein Zeichen setzen. Gemeinsam mit zahlreichen Engagierten aus der Region schließen wir uns der Menschenkette für Demokratie und Menschenrechte an, die vom Voerder Friedensbündnis organisiert wird .
Wir laden herzlich ein: Kommt mit, reiht euch ein, steht mit uns für Frieden, Respekt und ein solidarisches Miteinander.
Die Kette wird am Soldatenfriedhof an der Friedhofstraße beginnen und Am Kindergarten, am Mahnmal für die Kinder vom Buschmannshof ihr Ziel erreichen. Ab 16.00 Uhr kann man sich versammeln. Geplant ist, dass die Kette um 17.00 Uhr geschlossen steht als ein deutliches Friedenszeichen. Im Anschluss feiern wir den Frieden gemeinsam an der Pauluskirche. Für Speisen und Getränke wird gesorgt sein.
Gesichter des Friedens – Ausstellung von Pro Peace
Eine weitere Möglichkeit, sich mit dem Thema Frieden auseinanderzusetzen, bietet die multimediale Plakat-Ausstellung „Gesichter des Friedens“. Sie stellt zehn Menschen vor, die sich auf sehr persönliche Weise für den Frieden engagieren – weil sie selbst Krieg erlebt und teils aus ihrer Heimat fliehen mussten. Ihre Geschichten berühren und inspirieren – und machen deutlich: Frieden beginnt mit jedem Einzelnen von uns.
10 Menschen. Gesichter. Geschichten. Unter diesem Motto startete am 8. April die Ausstellung, die noch bis zum 8. Mai in der Voerder Innenstadt gezeigt wird. Sie bereitet inhaltlich den 80. Jahrestag des Kriegsendes und der Befreiung vom NS-Regime vor. Am 8. Mai wird es eine große Menschenkette geben, die den Kriegsgräberfriedhof mit dem Mahnmal für die Opfer des Lagers Buschmannshof verbindet – als Zeichen der Dankbarkeit für 80 Jahre Frieden und der Hoffnung, dass dieser bewahrt bleibt. Die Ausstellung wurde von der Organisation Pro Peace erstellt, die zivile Friedensdienste in aller Welt organisiert und unterstützt.
Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Krieg. Frieden entsteht im täglichen Miteinander – im Kleinen wie im Großen. Zehn bewegende Geschichten laden zum Nachdenken ein und inspirieren dazu, selbst aktiv zu werden. Über einen QR-Code auf den Plakaten können die Geschichten als Film-Interview aufgerufen werden.
Die Plakate sind in Voerdes Innenstadt zu sehen, u.a. im Voerder Rathaus, bei der Buchhandlung Lesezeit, der Nispa, Blumen Jacobs, Fleischerei Rühl, Bestatter Knopf, dem Atelier von Martina Reimann und weiteren Orten – sowie in und vor allen Voerder Gotteshäusern.
Ausstellung Friedensnobelpreisträgerinnen im Fokus
Vom 5. bis 16. Mai 2025 findet in Voerde eine besondere Ausstellung unter dem Titel „Friedensnobelpreisträgerinnen“ statt. Veranstaltungsort ist das Katharina-von-Bora-Haus der Ev. Kirchengemeinde Götterswickerhamm (Rönskenstraße 77). Im Mittelpunkt stehen Frauen, die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurden und sich auf vielfältige Weise für Frieden, Gerechtigkeit und Gleichstellung eingesetzt haben.
Ein Highlight der Ausstellung ist der Vortrag am 16. Mai 2025 um 19:00 Uhr: Angela Klein-Kohlhaas referiert über das Leben und Wirken von Bertha von Suttner, der ersten Frau, die den Friedensnobelpreis erhielt.
Veranstaltet wird die Ausstellung von der Gleichstellungsstelle Voerde und der AG Frauen Lokale Agenda 21 Voerde.
„Dann werden Güte und Treue einander begegnen und Gerechtigkeit und Friede sich küssen…“ Mich berührt der Traum aus Psalm 85 von einer zukünftigen Welt. Den Betenden dieses Psalms ging es um mehr als ihr persönliches Glück. Sie wollten das Gute für alle. Lasst uns den Frieden Gottes weitergeben! (Pfarrerin & Assessorin Susanne Jantsch, Kirchenkreis Dinslaken)
Es tut sich was in der Heimwerkstatt von Henning Horstkamp: Dort wird aktuell mit viel Liebe und handwerklichem Geschick unsere Ape Mecki zum Kaffeemobil der menschenskirche umgebaut.
Derzeit bekommt Mecki buchstäblich „Flügel“ – die Seiten des Aufbaus wurden bereits aufgeschnitten und werden nun zu praktischen Klapptüren umfunktioniert. Und nicht nur das: Mecki bekommt sogar ein eigenes Waschbecken!
Auch die Technik ist bereit: Eine hochwertige Kaffeemaschine wurde bereits angeschafft – wir können es kaum erwarten, den ersten Kaffee auszugeben.
Im Juni ist es dann so weit: Zur Kreissynode in Bruckhausen feiert Mecki seinen offiziellen Auftakt. Und das ist erst der Anfang! Rund 20 Einsätze sind schon jetzt geplant, Mecki wird ein mobiler Treffpunkt für Begegnung und Austausch im ganzen Kirchenkreis. Zum Beispiel hier:
beim „Raderlebnistag NRW“ am 6. Juli gemeinsam mit der „Rollenden Kirche“ der katholischen Gemeinde
beim PDS Jam am 16. August in Dinslaken mit der Diakonie
beim Popup-Tauffest am 6. September (Infos in Kürze auf der Homepage)
und bei vielen weiteren Gemeindeaktionen…
Mecki wird rollen, wo Kirche lebendig wird – offen, einladend und mitten im Leben.
Neugierig auf mehr? Bald gibt’s hier Bilder vom Umbau, den Fahrplan und Mitmach-Möglichkeiten!
Viermal im Jahr kommen wir in unseren Ideenschmieden zusammen: Das sind unsere Vernetzungstreffen für alle, die die Veränderungen in unserer Kirche in Region mitgestalten wollen.
Beim ersten Termin in diesem Jahr treffen wir uns in gemütlicher Runde in der Gaststätte „Dames“ in Hünxe.
Lasst uns gemeinsam Ideen schmieden, wie wir auch in Zukunft als menschenskirche nah bei den Menschen sind.
Unser Treffen ist für alle Interessierten offen, kommt einfach ohne Anmeldung vorbei.
Horst Schlämmer, Gisela, Uschi Blum (aus Dinslaken!) – wer kennt sie nicht, die urkomischen und liebenswürdigen Kunstfiguren aus Hape Kerkelings komödiantischem Universum. „Der Junge muss an die frische Luft“ erzählt die bewegende Kindheitsgeschichte des berühmten Entertainers, der schon in jungen Jahren mit viel Herz und Humor seiner Umwelt begegnete, die jedoch nicht immer rosig war. In einer musikalischen Lesung begibt sich das Ensemble der Burghofbühne in die Kindheitserinnerungen des gebürtigen Recklinghausener Autors und Comedians.
Oleksandra Zapolska und Luis Volkner lesen aus der Kindheitsgeschichte Kerkelings; Jan Exner begleitet dies musikalisch.
Die Veranstaltung findet am Dienstag, den 11. März 2025 um 18.30 Uhr im Rahmen des „Rendezvous nach Ladenschluss“ um 18.30 Uhr in der Ev. Stadtkirche Dinslaken (Duisburgerstr. 9) statt.
Veranstalter ist der Förderverein Kultur und Ev. Kirche in Dinslaken e.V.. Der Eintritt ist frei. Es wird am Ausgang um Spenden gebeten.
Foto: 2018 UFA Fiction GmbH/Warner Brothers Entertainment GmbH/Julia Terjung
Am 14. Februar fand vor der Evangelischen Stadtkirche in Dinslaken zum ersten Mal die Segensaktion „Für Liebe, die bleibt – Segen to go“ statt. Rund 40 Paare – aus Dinslaken und darüber hinaus – nahmen die Einladung der Pfarrerinnen und Pfarrer der Menschenskirche an, um sich einen persönlichen Segen zusprechen zu lassen. Die Segnungen verliefen genauso, wie es sein sollte: Teils kamen die Paare aufgrund der Ankündigungen geplant, viele nutzten das Angebot ganz spontan beim zufälligen Vorbeispazieren.
Zwischen 15:00 und 19:00 Uhr gab es vor, in der Kirche und unter dem extra aufgestellten Rosenbogen berührende Momente der Wertschätzung, die zeigen: Liebe verdient Bestärkung und Segen – in all ihren Facetten und überall, wo möglich!
Die Aktion setzte ein starkes Zeichen für Vielfalt, Offenheit und die Beständigkeit der Liebe. Das kurze Innehalten und der Fokus auf das, was uns alle verbindet, machte den Valentinstag – gerade in dieser aktuellen Zeit – zu einem besonderen Erlebnis für alle Beteiligten.
Vielen Dank an alle Haupt- und Ehrenämtler*innen sowie an spontane, helfende Hände, die diesen Tag mitgestaltet und bereichert haben!
Die 79. Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland hat gezeigt: Unsere Kirche ist im Wandel. Sechs Tage lang wurden entscheidende Fragen zur Zukunft der Kirche diskutiert, Beschlüsse gefasst und Weichen gestellt.
Wir haben uns entscheidende Fragen zur weiteren Kirchenentwicklung gestellt.
Wir haben dank der evangelischen Jugend über Rassismus in der Kirche gesprochen und uns dazu bekannt, dass uns eine diverse Kirche ein Herzensanliegen ist.
Wir haben auch immer wieder gesellschafts-politische Themen aufgegriffen und aus unserem christlichen Glauben heraus nach Antworten gesucht.
Die Synode hat deutlich gemacht: Eine diverse und offene Kirche ist unser Ziel.
All diese Entscheidungen machen Mut für eine Kirche, die sich verändert – und so eine Zukunft hat.
Mehr Einblicke, Inhalte und Rückblicke zur Synode gibt es hier.
Auf dem Foto: David Bongartz, Marlies Schwinem, Christian Olges, Mirko Lipski-Reinhardt
Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht. Hebräer 11,1
Wir trauern um Ulrich Bendokat, Pfarrer und Superintendent i.R.
* 13. Dezember 1941 in Lünen + am 3./4. Februar 2025 in Duisburg
Als Gemeindepfarrer (1973-2001) in Walsum-Aldenrade und Superintendent im Kirchenkreis Dinslaken (1989-2000) hat er konsequent und leidenschaftlich Position bezogen im Glauben für die Gerechtigkeit, den Frieden und die Versöhnung. Er war ein zugewandter aufrechter Seelsorger und ein politischer Christ. Ungeduldig sich und andere fordernd. Einer, der die Richtung gezeigt hat.
Als Superintendent hat er immer wieder Impulse gegeben und umgesetzt. Die Friedensarbeit, die Anti-Apartheitsbewegung und die Kirche in der Arbeitswelt waren seine Herzensanliegen.
Für die evangelische Kirchengemeinde Walsum-Aldenrade kam mit ihm ein frischer Wind nach Walsum. Ihm ist es zu verdanken, dass das friedenspolitische Profil in unserer Kirche geschärft wurde. Einen kritischen Umgang mit der Erinnerungskultur an die beiden Weltkriege hat er stark gefördert. 1993 wurde in Dinslaken ein Mahnmal für die Zerstörung des jüdischen Waisenhauses auf den Weg gebracht. Dieses versöhnende Erinnern war Ulrich Bendokats Herzensanliegen und seine Sache. Mit seinem Christsein hat er viele Menschen geprägt und Kirche neu kenntlich gemacht. Dafür ist ihm der Kirchenkreis Dinslaken bleibend dankbar.
Superintendent David Bongartz und Assessorin Susanne Jantsch
Die Evangelische und katholische Kirche sind zusammen mit Caritas und Diakonie Teil des Bündnisses für Toleranz und Zivilcourage Duisburg und rufen deshalb mit zur Menschenkette am 14. Februar am Innenhafen auf, die dort ein Lichtermeer bilden wird. „Wir setzen damit gemeinsam ein Zeichen gegen Ausgrenzung, Antisemitismus und Rassismus, ein Zeichen für ein respektvolles Miteinander in Vielfalt“ sagen Superintendent Dr. Christoph Urban und Stadtdechant Andreas Brocke im Vorfeld. Sie laden die Gläubigen im Namen der beiden Kirchen und Wohlfahrtsverbände vorab zu einem „Ökumenischen Friedensgebet für Demokratie und Vielfalt“ um 17.30 Uhr in die benachbarte Salvatorkirche. Von dort aus gehen anschließend alle gemeinsam zum nahen Innenhafen, der von 18 bis 18.30 Uhr zum Lichtermeer werden soll. Neben den Kerzen sollen keine weiteren Symbole oder Fahnen mitgebracht werden – „getrennt in den Farben, vereint in der Hoffnung“ heißt dazu auch im Aufruf des Bündnisses ( https://www.toleranz-zivilcourage-duisburg.de).
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