Das „neue“ Martin-Niemöller-Haus mit Open-Air-Gottesdienst eröffnet

Was passiert mit einem kirchlichen Gebäude, wenn es auf dem Prüfstand steht? Das Martin-Niemöller-Haus in Vierlinden gibt darauf eine ermutigende Antwort: Aus Veränderung kann etwas Neues entstehen.

So wurde das vor 50 Jahren eröffnete Martin-Niemöller-Haus in den vergangenen Monaten umfassend umgebaut. Inzwischen wird das Gebäude neu genutzt und ist zu einem vielseitigen Ort für Bildung, Bewegung, Musik und Begegnung geworden.

Im ehemaligen Gottesdienstraum ist eine Sporthalle der Sportschule D’Amato entstanden. Im Untergeschoss nutzt die Musikschule Bursch neue Räume für Musikunterricht sowie den Verkauf von Instrumenten und Zubehör.

Beim Gemeindefest am 13. September wurde dieser Wandel gemeinsam gefeiert – trotz miserablen Wetters. Der Open-Air-Gottesdienst wurde von starkem Regen begleitet, die Stimmung blieb trotzdem bestens. Viele Besucher*innen kamen, feierten mit und nutzten die Gelegenheit, das neu gestaltete Haus zu erkunden. Auch für Kinder gab es mit den Angeboten der Kitas Schmiedegasse und Dorfwichtel einiges zu entdecken.

Bei der Eröffnung dankte Pfarrer Johannes Brakensiek Baukirchmeister Heiner Münzberger für seinen großen ehrenamtlichen Einsatz beim Umbau. Auch die neuen „Mitbewohner“ wurden mit Brot und Salz begrüßt: Ute und Jürgen Bursch von der Musikschule Bursch sowie Sandro von der Sportschule D’Amato.

Musik, Kampfsport, Angebote für Kinder und Einblicke in die neuen Räume machten den Wandel erlebbar.

Das Gemeindefest machte deutlich: Das Martin-Niemöller-Haus bleibt ein lebendiger Ort im Stadtteil – mit neuen Nutzer*innen, neuen Angeboten und neuen Begegnungen. Transformation bedeutet hier nicht nur Abschied, sondern vor allem Aufbruch und die Chance, neue Wege zu gehen.