Am Samstag, den 13. Juni 2026 wird um 16 Uhr in der Johanneskirche (Franz-Lenze-Platz 47, Duisburg) anlässlich des 100-Jahr Jubiläums des Ev. Kirchenkreises Dinslaken der Dokumentarfilm „Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes“ (Trailer, YouTube) gezeigt. Der Eintritt ist frei, um Spenden für United4Rescue wird gebeten.
Europa zieht die Mauern hoch – mitten in einer humanitären Katastrophe.
Der Dokumentarfilm beleuchtet die drastischen Folgen der europäischen Abschottungspolitik. Er zeigt die Rolle Deutschlands in diesem Politikwechsel.
Während sich Deutschlands Migrationspolitik zunehmend von humanitären Grundsätzen entfernt, passiert Schreckliches an den Außengrenzen der EU. Die Dokumentation “Kein Land für Niemand” begleitet eine Rettungsmission im Mittelmeer. Er zeigt die katastrophalen Zustände in Lagern für Geflüchtete. Er gibt Menschen eine Stimme, die den lebensgefährlichen Weg nach Europa überlebt haben.
Gleichzeitig blickt der Film auf die politische und gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland: Ein erstarkender Rechtspopulismus prägt viele politische Aussagen. Flucht und Migration werden zunehmend kriminalisiert. Humanitäre Hilfe gerät unter Druck. Deutschland gibt hier immer wieder den Takt vor und Europa zieht nach.
Durch exklusive Interviews mit Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen und politischen Entscheidungsträger*innen hinterfragt „Kein Land für Niemand“ gegenwärtige Einstellungen zu Flucht und Migration. Er beleuchtet die Mechanismen, mit denen Angst und Populismus das politische Handeln beeinflussen. Wie konnte es so weit kommen? Und welche Alternativen gibt es zu einem Europa, das sich immer weiter abschottet?
Es ist ein Film über eine Krise, die weit mehr ist als eine Debatte über Grenzen: Es ist die Debatte über Menschlichkeit, Verantwortung und die Zukunft Europas.
Austausch und Diskussion
Einladung zu Getränken und Snacks im Anschluss. Danach steht nach einer kurzen Pause der ehemalige Flüchtlingspfarrer des Kirchenkreises, Gerhard Greiner, bereit, um Fragen zum Film zu beantworten. Er wird aktuelle Entwicklungen bewerten und Einblick in die eigene Arbeit zu geben. Wir freuen uns über Gespräch und Austausch!
Die Umsetzung des Films wurde durch ein Förderbündnis ermöglicht, an dem folgende Organisationen beteiligt waren: Sea Watch, United4Rescue, Pro Asyl, German Doctors, Mennonitisches Hilfswerk und Sea Eye.
FSK: 12 Jahre, der Film enthält teilweise drastische Aufnahmen und Berichte von Gewalt und Tod. Filmdauer: 1:47h
Quelle: Pressematerial von https://dropoutcinema.org/presse/, zuletzt abgerufen am 14. April 2026.