„Nah bei den Menschen“
Das ist die große Überschrift, an der wir in unserem Kirchenkreis unser Handeln ausrichten. „Wir“ das sind: die sieben Gemeinden des Kirchenkreises, die Einrichtungen der Diakonie, der Verbund der Kindertagesstätten „Ev. Kinderwelt“, die Krankenhausseelsorge, die Seelsorge in der Justizvollzugsanstalt, die Kirchenmusik sowie die Notfallseelsorge und weltweite Ökumene. So wird Lebenshilfe in vielfacher Hinsicht erfahrbar. Sie begründet sich aus dem Glauben an Jesus Christus. Sein befreiender Geist ist uns Orientierung für ein Leben in gelingender Gemeinschaft.
18.05.2026menschenskirche im Aufbruch: Transformation hat begonnen – Bewährtes bewahren, Neues entdecken
10.05.20262. Pop-Up-Hochzeit: 27. Juni 2026, 14–19 Uhr, Götterswickerhamm
Nach der ersten berührenden 1. Pop-Up-Hochzeit im Sommer 2024 feiern wir dieses Jahr die 2. Auflage unserer "Einfach heiraten"-Aktion der...
Nach der ersten berührenden 1. Pop-Up-Hochzeit im Sommer 2024 feiern wir dieses Jahr die 2. Auflage unserer "Einfach heiraten"-Aktion der menschenskirche!
Am 27. Juni 2026 zwischen 14 und 19 Uhr könnt ihr euch wieder spontan, unkompliziert und mit Gottes Segen das Ja-Wort geben – persönlich, festlich und voller Herz.
mehr lesen
03.06.2026Spielkirche erleben und gestalten: Workshop bringt Kita, Schule und Kirche zusammen
Wie können Kinder Kirche spielerisch entdecken, erleben und selbst gestalten? Mit dieser Frage beschäftigten sich Mitarbeitende der...
Wie können Kinder Kirche spielerisch entdecken, erleben und selbst gestalten? Mit dieser Frage beschäftigten sich Mitarbeitende der menschenskirche und des Ev. Schulreferates Duisburg/Niederrhein aus Kitas, Grundschulen, Kirche und dem offenen Ganztag der Diakonie bei einem gemeinsamen Workshop am 2. Juni in Dinslaken zur Einführung der Spielkirche. Eingeladen hatten das Evangelische Schulreferat Duisburg/Niederrhein in Kooperation mit der Diakonie Dinslaken und der Evangelischen Kinderwelt Dinslaken.
Von der theologischen und pädagogischen Grundlage bis zur praktischen Umsetzung erhielten die Teilnehmenden Einblicke in das Konzept der Spielkirche. Dabei wurde deutlich: Kinder lernen religiöse Inhalte besonders nachhaltig, wenn sie diese mit allen Sinnen erfahren, selbst gestalten und im Spiel ausprobieren können.
Im Mittelpunkt standen die verschiedenen Elemente kirchlichen Lebens. Anhand von Materialien und sogenannten Kasualienkarten konnten die Teilnehmenden die Elemente von Gottesdienst, Taufe, Abendmahl, Trauung und Beerdigung kennenlernen und selbst erproben. In kreativen Praxisphasen entstanden erste Ideen, wie Spielkirche in Kitas, OGS und im Religionsunterricht sowie in den Gemeinden umgesetzt werden kann.
Besonders wertvoll war der gemeinsame Austausch zwischen den unterschiedlichen Arbeitsfeldern. Gemeinsam wurden Ideen entwickelt, wie die Spielkirche zusammen mit Kita- und Grundschulkindern eingesetzt wird, wie die Materialien der Spielkirche auch im freien Spiel wirken und wie Kinder beim Übergang von der Kita in die Grundschule begleitet werden können. Wichtig war hierbei immer auch der sensible Umgang mit Vielfalt, sowohl konfessionell als auch interreligiös.
"Wenn Kinder hier in Rollen schlüpfen, erleben sie Themen des Alltags hautnah. Sich gemeinsamen freuen, traurig sein, einander Halt geben, teilen und Gemeinschaft erleben, bekommen in der Spielkirche einen neuen Raum. Wir freuen uns sehr, dass die Spielkirche die Erwachsenen bereits heute begeistert hat." sagt Daniela Frank, pädagogische Leitung der Evangelischen Kinderwelt Dinslaken.
Der Workshop ist Teil des gemeinsamen Engagements, neue Formen kirchlichen Lernens zu entwickeln und Kinder frühzeitig mit den vielfältigen Ausdrucksformen von Kirche vertraut zu machen – offen, spielerisch und lebensnah.
Auf dem 3er-Foto v.l.: CLaudia Ehling (Schulreferentin Ev. Schulreferat Duisburg Niederrein, Daniela Frank (Pädagogische Leitung Ev. Kinderwelt im Ev. Kirchenkreis Dinslaken), Nicole Weltgen (Jugendreferentin Ev. Kirchenkreis Dinslaken)
mehr lesen
02.06.2026Susanne Jantsch wird mit einem Festgottesdienst in den Ruhestand verabschiedet
Susanne Jantsch, Assessorin des Ev. Kirchenkreis Dinslaken und Pfarrerin der Ev. Kirchengemeinde Spellen-Friedrichfeld wird am Sonntag, 7. Juni...
Susanne Jantsch, Assessorin des Ev. Kirchenkreis Dinslaken und Pfarrerin der Ev. Kirchengemeinde Spellen-Friedrichfeld wird am Sonntag, 7. Juni 2026, um 14 Uhr mit einem Festgottesdienst in der Ev. Kirche Friedrichfeld, Wilhelmstr. 34, Voerde in den Ruhestand verabschiedet. Beim anschließenden Empfang im Gemeindezentrum gibt es die Möglichkeit zu Begegnung und Austausch.
mehr lesen
28.05.2026Trauer um zwei verstorbene Kinder: Offene Stadtkirche und Seelsorge
In Dinslaken sind am Dienstag, 27. Mai, zwei Kinder bei einem schrecklichen Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Eine Nachricht, die uns tief...
In Dinslaken sind am Dienstag, 27. Mai, zwei Kinder bei einem schrecklichen Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Eine Nachricht, die uns tief erschüttert und sprachlos macht.
Unsere Gedanken, unser Mitgefühl und unsere Gebete sind bei den Familien, Freundinnen und Freunden der Kinder und bei allen, die dieses tragische Unglück miterleben mussten.
Als menschenskirche möchten wir in diesen Tagen Raum geben für Trauer, Stille, Gemeinschaft, Gebet und für all das, was gerade keine Worte hat...
Deshalb öffnen wir heute, morgen und Samstag die Stadtkirche Dinslaken. Menschen dürfen kommen und einen Ort aufsuchen, an dem sie mit ihrer Erschütterung nicht allein sind.
Die Stadtkirche ist offen am
Donnerstag, 29. Mai, 10 bis 18 Uhr
Freitag, 30. Mai, 10 bis 18 Uhr
Samstag, 31. Mai, 10 bis 14 Uhr
Seelsorgerinnen und Seelsorger stehen am Donnerstag, am Freitag von 16:30 bis 18:30 Uhr und am Samstag von 10 bis 14 Uhr in der Stadtkirche für Gespräche, Zuhören und Begleitung bereit.
mehr lesen
22.05.2026Filmvorführung „Kein Land für Niemand“
Am Samstag, den 13. Juni 2026 wird um 16 Uhr in der Johanneskirche (Franz-Lenze-Platz 47, Duisburg) anlässlich des 100-Jahr Jubiläums des...
Am Samstag, den 13. Juni 2026 wird um 16 Uhr in der Johanneskirche (Franz-Lenze-Platz 47, Duisburg) anlässlich des 100-Jahr Jubiläums des Ev. Kirchenkreises Dinslaken der Dokumentarfilm „Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes“ (Trailer, YouTube) gezeigt. Der Eintritt ist frei, um Spenden für United4Rescue wird gebeten.
Europa zieht die Mauern hoch – mitten in einer humanitären Katastrophe.
Der Dokumentarfilm beleuchtet die drastischen Folgen der europäischen Abschottungspolitik. Er zeigt die Rolle Deutschlands in diesem Politikwechsel.
Während sich Deutschlands Migrationspolitik zunehmend von humanitären Grundsätzen entfernt, passiert Schreckliches an den Außengrenzen der EU. Die Dokumentation “Kein Land für Niemand” begleitet eine Rettungsmission im Mittelmeer. Er zeigt die katastrophalen Zustände in Lagern für Geflüchtete. Er gibt Menschen eine Stimme, die den lebensgefährlichen Weg nach Europa überlebt haben.
Gleichzeitig blickt der Film auf die politische und gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland: Ein erstarkender Rechtspopulismus prägt viele politische Aussagen. Flucht und Migration werden zunehmend kriminalisiert. Humanitäre Hilfe gerät unter Druck. Deutschland gibt hier immer wieder den Takt vor und Europa zieht nach.
Durch exklusive Interviews mit Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen und politischen Entscheidungsträger*innen hinterfragt „Kein Land für Niemand“ gegenwärtige Einstellungen zu Flucht und Migration. Er beleuchtet die Mechanismen, mit denen Angst und Populismus das politische Handeln beeinflussen. Wie konnte es so weit kommen? Und welche Alternativen gibt es zu einem Europa, das sich immer weiter abschottet?
Es ist ein Film über eine Krise, die weit mehr ist als eine Debatte über Grenzen: Es ist die Debatte über Menschlichkeit, Verantwortung und die Zukunft Europas.
Austausch und Diskussion
Einladung zu Getränken und Snacks im Anschluss. Danach steht nach einer kurzen Pause der ehemalige Flüchtlingspfarrer des Kirchenkreises, Gerhard Greiner, bereit, um Fragen zum Film zu beantworten. Er wird aktuelle Entwicklungen bewerten und Einblick in die eigene Arbeit zu geben. Wir freuen uns über Gespräch und Austausch!
Die Umsetzung des Films wurde durch ein Förderbündnis ermöglicht, an dem folgende Organisationen beteiligt waren: Sea Watch, United4Rescue, Pro Asyl, German Doctors, Mennonitisches Hilfswerk und Sea Eye.
FSK: 12 Jahre, der Film enthält teilweise drastische Aufnahmen und Berichte von Gewalt und Tod. Filmdauer: 1:47h
Quelle: Pressematerial von https://dropoutcinema.org/presse/, zuletzt abgerufen am 14. April 2026.
mehr lesen
13.05.2026100 Jahre menschenskirche: Bilder sagen mehr als Worte
Zwei unvergessliche Jubiläumstage in der Lohberger Zechenwerkstatt zu "100 Jahre menschenskirche" liegen hinter uns: Am Freitag, 8. Mai, ...
Zwei unvergessliche Jubiläumstage in der Lohberger Zechenwerkstatt zu "100 Jahre menschenskirche" liegen hinter uns: Am Freitag, 8. Mai, feierten über 1.000 Haupt- und Ehrenamtliche aus Kirchenkreis, Gemeinden, Diakonie und Kinderwelt beim Mitarbeitenden-Fest voller Musik, Gemeinschaft und Emotionen. Am Samstag, 9. Mai, kamen zahlreiche geladene Gäste aus Kirche, Politik und Gesellschaft zum festlichen Empfang zusammen – mit bewegenden Worten, Konfetti und Blicken zurück und nach vorn.
Von Herzen danke an alle, die diese besonderen Tage möglich gemacht haben – ihr seid menschenskirche.
mehr lesen
12.05.2026Wir waren laut gegen die leise Not: Beats for Benefit in 3. Auflage
Bei bestem Wetter kamen am Wochenende über 600 Menschen beim Beats for Benefit in der Lohberger Zechenwerkstatt zusammen. Vor und in der Halle...
Bei bestem Wetter kamen am Wochenende über 600 Menschen beim Beats for Benefit in der Lohberger Zechenwerkstatt zusammen. Vor und in der Halle wurde gequatscht, gegessen, getrunken, gelacht und getanzt – und vor allem gemeinsam ein starkes Zeichen gegen Kinderarmut gesetzt.
Die vielen positiven Rückmeldungen und die große Wertschätzung, die der Veranstaltung von allen Seiten entgegengebracht wurden, haben deutlich gezeigt, wie wichtig gemeinschaftliches Engagement für dieses Thema ist.
Ein herzlicher Dank gilt allen Sponsoren, Unterstützenden und Mitwirkenden, die mit ihrem Engagement, ihrer Hilfe und ihrem Vertrauen zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Ein besonderer Dank geht außerdem an die Bands für ihre großartigen Auftritte und die musikalische Gestaltung des Wochenendes.
Aktuell werden die eingegangenen Spenden noch ausgezählt. Die finale Spendensumme wird in Kürze bekannt gegeben. Schon jetzt zeigt sich jedoch, wie groß die Bereitschaft war, gemeinsam die Kinderarmutsprojekte zu unterstützen.
Nicht nur die aktuellen Medienberichte zur Armutsgefährdung 2025 machen deutlich: Das Thema Kinderarmut wird uns leider weiterhin beschäftigen – und genau deshalb bleibt gemeinsames Engagement so wichtig.
mehr zum Diakonie-Projekt Kein Kind in Armut
mehr lesen
07.05.2026Trauer um Pfarrer Ulrich Sagel
Selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren.
(Lukas 11,28; Predigttext bei der Amtseinführung von Pfarrer Ulrich Sagel 1980; Bibelvers auf der...
Selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren.
(Lukas 11,28; Predigttext bei der Amtseinführung von Pfarrer Ulrich Sagel 1980; Bibelvers auf der Kanzel der Dorfkirche)
Die Ev. Kirchengemeinde Dinslaken und der Ev. Kirchenkreis Dinslaken trauern um Pfarrer Ulrich Sagel, der im Alter von 73 Jahren verstorben ist.
Ulrich, genannt Uli Sagel wurde 1952 in Eitorf geboren. Nach dem Abitur erlernte er in Bethel die für das Theologiestudium verpflichtende hebräische Sprache. Die Abschlüsse in Griechisch und Latein hatte er auf dem Kirchlichen Gymnasium in Herchen erworben. Er studierte Ev. Theologie an den Universitäten Bonn und Göttingen. In Göttingen lernte er seine Lore kennen. Die beiden heirateten dort 1976 standesamtlich und 1977 kirchlich in Hünxe. Nach dem Predigerseminar in Bad Kreuznach und dem Ersten Theologischen Examen trat er sein Vikariat in Koblenz an und schloss es mit dem Zweiten Theologischen Examen ab. 1979 kam er als Pastor im Hilfsdienst in die Ev. Kirchengemeinde Hiesfeld, wo er im November desselben Jahres ordiniert wurde.
1980 wurde er als Pfarrer auf die Hiesfelder Gemeindepfarrstelle 2 gewählt, zusammen mit seiner Ehefrau Lore Sagel als Pfarrerin auf Pfarrstelle 1. Nach einer kurzen Unterbrechung, in der er sich als Hausmann um die Familie kümmerte, teilten sich Ulrich und Lore Sagel ab 1987 die 2. Pfarrstelle. Im Jahr 2013 ging er nach 34 Jahren (inclusive Hilfsdienst) als Hiesfelder Pfarrer in den Ruhestand.
Ulrich Sagel war über viele Jahre Presbyteriumsvorsitzender bzw. Stellvertretender Vorsitzender der Ev. Kirchengemeinde Hiesfeld. Er war schwerpunktmäßig in der Jugendarbeit aktiv und war Mitglied im Jugendausschuss. Er begründete das Kinderzeltlager mit. Mit Jugendlichen fuhr er zu Kirchentagen. Ab 2001 leitete er den Männerkreis. Er war als Gehörlosenseelsorger aktiv. Ein Schwerpunkt war die Arbeit mit der Bibel in verschiedenen Formen, unter anderem für die EAB (Ev. Arbeitnehmer-Bewegung), deren Freizeiten er oft begleitete. Ulrich Sagels Kochkünste waren berühmt. Über viele Jahre hinweg lud er alleinstehende Menschen oder Paare, die Weihnachten nicht zuhause verbringen wollten, an Heiligabend ein und bekochte sie mit köstlichen Gerichten im Gemeindehaus.
Sein Drehorgelspiel zu Gemeindefesten und anderen Gelegenheiten (auch noch über seinen Ruhestand hinaus) bleibt unvergessen. Er sang im Kirchenchor Büngelerstraße mit und war als Musiker aktiv im Collegium musicum.
Wer ihn kannte, weiß, dass er streitbar war, aufrichtig und ehrlich, verlässlich, kollegial, kreativ und humorvoll, dass er einen stark ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und eine sehr soziale Einstellung hatte. Er war ein Pfarrer mit Herzblut.
Für seine Gemeindeglieder sowie für Kolleginnen und Kollegen war er jederzeit ansprechbar, führte mit seiner Lore zusammen ein offenes, gastfreundliches Haus und drängte sich nie in den Vordergrund.
Ulrich Sagel wird unserer Kirchengemeinde fehlen. Er bleibt aber unvergessen.
Wir trauern mit seiner Ehefrau Lore sowie den Kindern Henrike, Christina und Benjamin samt dem 5 Enkeln und wünschen seiner Familie viel Kraft und Gottes Segen für die kommende Zeit.
Im Auftrag des Presbyteriums der Ev. Kirchengemeinde Dinslaken
Jörg Munkes, Pfarrer
Foto 1: Ulrich Sagel an der Drehorgel.
Foto 2: Pfarrer Ulrich Sagel (re.) mit dem langjährigen Hiesfelder Presbyteriumsvorsitzenden Kurt Hagenbeck."
mehr lesen
