„Nah bei den Menschen“
Das ist die große Überschrift, an der wir in unserem Kirchenkreis unser Handeln ausrichten. „Wir“ das sind: die sieben Gemeinden des Kirchenkreises, die Einrichtungen der Diakonie, der Verbund der Kindertagesstätten „Ev. Kinderwelt“, die Krankenhausseelsorge, die Seelsorge in der Justizvollzugsanstalt, die Kirchenmusik sowie die Notfallseelsorge und weltweite Ökumene. So wird Lebenshilfe in vielfacher Hinsicht erfahrbar. Sie begründet sich aus dem Glauben an Jesus Christus. Sein befreiender Geist ist uns Orientierung für ein Leben in gelingender Gemeinschaft.
30.06.2026100 Jahre Ev. Kirchenkreis Dinslaken – Geschichte, Wandel und Vision der menschenskirche
2026 ist Jubiläumsjahr: Wir feiern 100 Jahre Ev. Kirchenkreis Dinslaken. 100 Jahre sind eine lange Zeitspanne, in der viel geschehen ist. Man...
2026 ist Jubiläumsjahr: Wir feiern 100 Jahre Ev. Kirchenkreis Dinslaken. 100 Jahre sind eine lange Zeitspanne, in der viel geschehen ist. Man könnte unzählige Geschichten erzählen, Dinge nennen, die die Zeit nicht überdauert haben, aber auch welche, die immer noch Bestand haben.
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30.06.2026menschenskirche im Aufbruch: Transformation hat begonnen – Bewährtes bewahren, Neues entdecken
02.07.2026Orgelkonzert in der Stadtkirche Dinslaken
Am Sonntag, 12. Juli, um 18 Uhr laden Ansgar Schlei und Daniela Grüning herzlich zu einem Orgelkonzert in die Evangelische Stadtkirche Dinslaken...
Am Sonntag, 12. Juli, um 18 Uhr laden Ansgar Schlei und Daniela Grüning herzlich zu einem Orgelkonzert in die Evangelische Stadtkirche Dinslaken ein.
Das Konzert ist der Nachholtermin für die im Februar ausgefallene Veranstaltung. Freuen Sie sich auf ein abwechslungsreiches Programm mit Einzelwerken verschiedener Meister sowie beeindruckende Orgelmusik zu vier Händen und Füßen.
Zu hören sind unter anderem Kompositionen von Elgar, Bach und de Jong.
Der Eintritt ist frei. Am Ausgang wird um eine Kollekte gebeten.
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29.06.20262. Pop-Up-Hochzeit: Rund 70 glückliche Paare, zwei Täuflinge und Herz-Tattoos
Rund 70 gesegnete Paare, davon 22 kirchlich getraut; zwei Täuflinge, 12 Tattoos, 100te Liter gekühlte Getränke, 90 Hochzeits-Cupcakes, 25...
Rund 70 gesegnete Paare, davon 22 kirchlich getraut; zwei Täuflinge, 12 Tattoos, 100te Liter gekühlte Getränke, 90 Hochzeits-Cupcakes, 25 Segnende und 30 ehrenamtliche Helfer*innen. Das sind nackten Zahlen rund um die 2. Pop Up-Hochzeit in Götterswickerhamm am 27.Juni 2026. Aber hinter diesen Zahlen verbergen sich wunderschöne oder bewegende Geschichten von Paaren, die sich trotz der Hitze – zeitweise waren es 40 Grad im Schatten – auf dem Weg zum Rhein gemacht haben.
Diese Paare vereint, dass sie alle ihre Liebe vor Gott segnen lassen wollten. Egal ob sie schon seit 25 Jahre verheiratet sind, frischt verliebt sind oder einer, der beiden, sehr schwer erkrankt ist. Genauso unterschiedlich wie die Anlässe war auch das Outfit der Menschen. Trotz der tropischen Temperaturen kamen viele in wunderschönen Brautkleidern und schicken Anzügen, ebenso wie in kurzer Hose und Sommerkleid und ein Mann und eine Frau trugen eine Wikinger-Kluft.
„All diese Liebenden haben diesen Tag zu etwas ganz Besonderem gemacht,“ so Pfarrerin Katharina Bous, Mitorganisatorin der Pop Up-Hochzeit. „Es gab nur positives Feedback. So hat sich ein Paar bei mir für die liebevolle, warmherzige und stressfreie Begleitung bedankt. Vielen hat zudem die ganz persönliche Atmosphäre und das Einfühlungsvermögen der Segnenden gefallen“, berichtete sie weiter.
Aber auch die Segnenden selbst waren durchweg begeistert „Ich war ganz überrascht, wie tief man in 15 Minuten Gespräch mit den Paaren kommt. Es sind so viele Tränen geflossen und war so berührend für alle“, so einer der Segnenden anschließend.
Erstmalig wurde vor der Segnung der Eltern ein kleines Baby getauft und bei einem Paar ließ sich einer von beiden zuvor taufen. Im Anschluss an ihre Zeremonie ließen sich viele noch ein kleines Erinnerungs-Tattoo von Frank Prescher von Ritos Antigos Tattoo und Piercing aus Dinslaken stechen. Zur Auswahl standen geschwungene Herzen, ein Herz mit Datum, eine Rose mit Datum und die Schinkelkirche mit Datum. Neben den Tattoos war vor allem die kostenlosen Kaltgetränke für alle der Renner. Die Cupcakes für die Paare wurden wie vor zwei Jahren schon von der Kinderwelt des Ev. Kirchenkreises Dinslaken gespendet. Zudem konnten sich die Paare einen Blumenstrauß vor Ort beim Team vom Blumenladen Wüster aus Dinslaken erwerben. Das Honorar für das Tattoo-Studio spendet Frank Prescher übrigens der Diakonie im Ev. Kirchenkreis Dinslaken für ihr Projekt „Kein Kind in Armut“.
„Allen die das wunderschöne Ereignis verpasst haben, kann ich versichern, dass dies nicht die letzte Pop Up-Hochzeit der menschenskirche war“, erklärt Katharina Bous abschließend. Wann und wo stehe jedoch noch nicht fest.
HIER geht es zum Abschlussfilm.
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22.06.2026Kreissynode wählt Hanna Rommeswinkel-Meis zur neuen Assessorin
Mit überwältigender Mehrheit wurde jetzt Hanna Rommeswinkel-Meis auf der Kreissynode des Ev. Kirchenkreises Dinslaken in Walsum-Aldenrade von...
Mit überwältigender Mehrheit wurde jetzt Hanna Rommeswinkel-Meis auf der Kreissynode des Ev. Kirchenkreises Dinslaken in Walsum-Aldenrade von den Synodalen zur neuen Assessorin des Ev. Kirchenkreis gewählt. Sie löst damit Susanne Jantsch ab, die sich Anfang Juni in den Ruhestand verabschiedet hat. Die Pfarrerin aus Hünxe, die zuvor das Amt der Skriba bekleidete, setzt sich mit Herzblut für die menschenskirche ein und hat schon erfolgreich die beiden Großprojekte Pop-Hochzeit und Pop-Up-Taufe mit aus der Taufe gehoben. Zudem wurde der Dinslakener Pfarrer Sven Hesse in das Amt des Skriba gewählt und die Dinslakener Presbyterin Gisela Bonn in das Amt der stellvertretenden Synodalältesten in den Kreissynodalvorstand berufen.
Thematisch setzten sich die Delegierten mit der künftige Gebäudebedarfsplanung der menschenskirche auseinander. Dafür erhielten sie Input vom Hünxer Bürgermeister Michael Häsel und Architekt Gernot Bräcker von der Landeskirche. Die Synode ebnete damit den Weg für die Herbstsynode, auf der wichtige Beschlüsse zum Thema auf der Tagesordnung stehen werden. Denn Fakt ist, es werden Gebäude reduziert und gleichzeitig will die die Ev. Kirche in der Region in der Fläche präsent bleiben und ihrer gesamtgesellschaftlichen Verpflichtung als Begegnungs- und Verständigungsort für viele Menschen gerecht werden. Superintendent David Bongartz dankte der Synode, dass diese sich dieser Aufgabe stellt und den Wandel so gemeinsam gestaltet.
Foto: v.l. unten Sven Hesse, Hanna Rommeswinkel-Meis und Gisela Bonn gemeinsam mit dem Kreissynodalvorstand.
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15.06.2026Kreissynode tagt in Aldenrade
Die kommende Kreissynode, die am 20. Juni in Walsum tagt, steht ganz im Zeichen der Klimaneutralität. So findet sich der Themenschwerpunkt „die...
Die kommende Kreissynode, die am 20. Juni in Walsum tagt, steht ganz im Zeichen der Klimaneutralität. So findet sich der Themenschwerpunkt „die künftige Gebäudebedarfsplanung der menschenskirche“ auf der Tagesordnung. Zudem werden neue Mitglieder in den Kreissynodalvorstand gewählt.
Die Synode ist öffentlich und findet von 9 bis 15 Uhr im Gemeindezentrum der Ev. Kirchengemeinde Aldenrade, Schulstr. 2, 47179 Duisburg, statt. Die Tagesordnung finden Interessierte hier Kreissynode 2026
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15.06.20261. Pop-Up-Taufe am 15. August 2026 in Walsum
Mit unserer ersten Pop-Up-Taufe im September 2025 haben wir als menschenskirche bereits viele schöne Erfahrungen gemacht. Sie zeigen: Taufe kann...
Mit unserer ersten Pop-Up-Taufe im September 2025 haben wir als menschenskirche bereits viele schöne Erfahrungen gemacht. Sie zeigen: Taufe kann unkompliziert sein, persönlich und mitten im Leben stattfinden. Denn wir glauben, dass Kirche dort sein sollte, wo Menschen sind – mit ihren Fragen, Hoffnungen, Freuden und Geschichten.
Am 15. August findet nun die erste Pop-Up-Taufe in Walsum-Aldenrade statt, im Ev. Familienzentrum Schulstraße.
Vielleicht haben Sie gerade ein Kind bekommen, denken selbst über eine Taufe nach oder warten schon länger auf den richtigen Moment. Bei der Pop-Up-Taufe gestalten wir diesen besonderen Schritt so, dass er zu Ihnen und Ihrem Leben passt. Ohne lange Vorbereitung, aber mit viel Herz, persönlichem Segen und einem offenen Raum für das, was Sie bewegt.
Unsere Taufstationen
Für die Pop-Up-Taufe stehen verschiedene Orte zur Auswahl:
Auf der grünen Wiese – auf dem Gelände der Kita
Richtig sportlich – im Bewegungsraum der Kita
Für kleine Wasserratten – im Pool
Ganz klassisch – in der Kirche
So unterschiedlich die Orte sind, so individuell sind auch die Menschen, die sich taufen lassen. Gemeinsam finden wir den Rahmen, der zu Ihnen passt.
Pop-Up-Taufe Walsum
15. August 2026
14:00 bis 17:00 Uhr
Kita Schulstr.
Walsum-Aldenrade
Weitere Infos und Anmeldung HIER
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12.06.2026Henning Horstkamp = „Mecki-Bauer“
Henning Horstkamp ist Presbyter in Gahlen, Mitglied des KSV (Kreissynodalvorstand) und hat Mecki mit seinem Team in Gahlen umgebaut. Im Interview...
Henning Horstkamp ist Presbyter in Gahlen, Mitglied des KSV (Kreissynodalvorstand) und hat Mecki mit seinem Team in Gahlen umgebaut. Im Interview erzählt er uns ein wenig über sich, seine Meinung zu Kaffee und was die Ape ihm bedeutet.
Du hast unsere kleine Kaffee-Ape mit viel Herzblut umgebaut und Mecki damit auf den Weg geschickt. Was hat dich persönlich motiviert, ausgerechnet eine Ape zu einem Treffpunkt für Begegnung und Gemeinschaft zu machen?
Als mich Hanna und Katharina nach der Zukunftssynode auf die Idee ansprachen, haben wir uns zu einem ersten Gespräch getroffen. Dabei wurden Bilder von bereits bestehenden kirchlichen Projekten gezeigt. Ich habe mir alles genau angeschaut – und ziemlich schnell entstand der Name für unsere Vision: Mecki.
Was mich aber wirklich überzeugt hat, war die Begeisterung der beiden. Man konnte förmlich sehen, wie sehr sie für die Idee brennen. Sie haben mich mit ihrer Vision sofort angesteckt.
Ich dachte nur: Die werden das rocken – sie brauchen eigentlich nur noch eine Ape.
Diese Begeisterung hat mich motiviert, meinen Teil dazu beizutragen, damit Mecki auf die Straße kommt. Und ich wusste sofort, dass ich auch meinen Sohn für das Projekt begeistern kann. Gemeinsam haben wir geschraubt, geplant und manche Herausforderung gemeistert. Als Mecki schließlich unterwegs war und wir die ersten Fahrten gemacht haben, wurde schnell klar: Dieses kleine Fahrzeug zieht Menschen an, bringt sie zum Lächeln und schafft Gesprächsanlässe.
Spätestens da war klar, dass sich jede investierte Stunde gelohnt hat. Auch Rückschläge gehörten dazu – aber die Begeisterung für die Idee war immer größer als jedes Problem.
Du bist in deiner Rolle als Presbyter gleich in mehreren Projekten zur Zukunft der menschenskirche aktiv. Welche Rückmeldungen oder Begegnungen haben dich unterwegs besonders ermutigt, diesen Weg weiterzugehen?
Besonders ermutigend ist für mich die Zusammenarbeit mit den anderen Presbyterinnen und Presbytern der menschenskirche. Dabei habe ich erlebt, dass viele ähnliche Fragen, Sorgen und Herausforderungen bewegen. Gleichzeitig beeindruckt mich, mit wie viel Engagement und Zuversicht alle ihren Weg weitergehen.
Die Synoden sind für mich zu besonderen Orten geworden. Dort begegnen sich Menschen offen und auf Augenhöhe. Wenn man Ideen einbringen darf, erhält man oft ehrliche, wertschätzende und konstruktive Rückmeldungen – positive wie kritische. Genau dieser Austausch hilft dabei, Projekte weiterzuentwickeln und motiviert mich, dranzubleiben.
Als langjähriges und aktives Mitglied der Gahlener Gemeinde: Was hat unsere Kirche, das sie auf jeden Fall niemals verändern sollte?
Auf keinen Fall verlieren darf sie ihre Nähe zu den Menschen. Unsere Kirche lebt von Menschen, die füreinander da sind, miteinander lachen, feiern, helfen und auch schwierige Zeiten gemeinsam tragen.
Ebenso wichtig ist der enge Zusammenhalt mit den Vereinen und anderen Institutionen im Ort. Dieses Miteinander schafft Vertrauen, verbindet Generationen und sorgt dafür, dass Kirche ein lebendiger Teil der Gemeinschaft bleibt.
Wie erklärst du deinen Freunden das Wirken in den Projekten der menschenskirche?
Ich sage meistens ganz einfach: Ich mache das gerne und von Herzen.
Mein Engagement hilft mir dabei, die Art von Kirche zu erhalten, die ich selbst schätze und erleben möchte – offen, nahbar und mitten im Leben. Die Projekte der menschenskirche bringen für mich viel neue Frische und Leichtigkeit mit. Sie zeigen, dass Kirche auch neue Wege gehen kann, ohne ihre Wurzeln zu verlieren. Und ehrlich gesagt: Es tut mir einfach gut, dabei mitzuwirken.
Spielt Kaffee eine Rolle in deinem Leben und wenn ja, welche?
Ja, durchaus – allerdings eher in überschaubarem Rahmen. Ein oder zwei Tassen am Tag gehören dazu.
Welchen Kaffee oder damit verbundenen Ort/Moment wirst du nie vergessen?
Wenn ich ehrlich bin, fallen mir spontan mehr besondere Momente zum Bier ein ;-)...
Was verbindesst du mit den Menschen in der Region und im Kirchenkreis?
Heimat, Zusammenhalt und Verantwortung.
Ich erlebe viele Menschen, die fest in ihrer Region verwurzelt sind und sich für ihr Umfeld engagieren. Man kennt sich, unterstützt sich und übernimmt Verantwortung füreinander. Das macht unsere Region und auch unseren Kirchenkreis aus.
Was hilft dir, wenn du Sorgen hast?
Dann sind Familie und Freunde für mich besonders wichtig. Außerdem hilft es mir, draußen unterwegs zu sein – am liebsten bei einem Spaziergang im Wald.
Und manchmal hilft es auch, sich ein Projekt vorzunehmen, den Kopf freizubekommen und etwas mit den eigenen Händen zu schaffen.....wie eine Ape umzubauen.
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