Die Landessynode 2026 stand unter dem Vorzeichen großer Einsparungen auf landeskirchlicher Ebene. Diese sind von der Synode auch getroffen worden. Über 31 Millionen Euro werden u.a. im Bereich der evangelischen Schulen, der Arbeit der Evangelischen Studierenden Gemeinden, in der Verwaltung und an vielen anderen Stellen eingespart. Dabei waren die Synodalen auch fortlaufend im Gespräch mit Menschen aus den Arbeitsgebieten, die von Einsparungen betroffen sind. Insbesondere Studierende waren vor Ort und haben eigene Impulse in die Debatte eingebracht.
Bei allen Einsparungen wurde aber auch deutlich, dass es der Synode wichtig ist, die anstehenden Veränderungen in allen Bereich der Kirche mutig zu gestalten. So soll zur nächsten Landessynode ein Konzept zur Förderung von Innovationen vorgelegt werden und bis 2028 strategische Leitlinien entwickelt werden, die maßgeblich sind für die weitere Prioritätensetzung. Eine Arbeitsgruppe hatte sich im Vorfeld hiermit beschäftigt und erste Impulse eingebracht Download AG Zukunft
Ein klares Zeichen war darüber hinaus, dass Einsparungen in diakonischen Arbeitsfeldern möglichst vermieden werden sollen. Mit ihren Beschlüssen zur Flüchtlingshilfe und der Stellungnahme „Armut in einer reichen Gesellschaft“ hat sich die Synode klar positioniert.
Eine Übersicht hierzu und weitere Themenschwerpunkte finden sich unter https://landessynode.ekir.de/
Foto (v.l.): Für den Kirchenkreis haben an der Landessynode Pfarrer Mirko Lipski Reinhardt, Superintendent David Bongartz, Marlies Schwinem (Mitglied des Kreissynodalvorstandes) und Presbyter Christian Olges teilgenommen.