SommerRendezvous mit AVRAM am 11. Juni

Am 11. Juni öffnet die Ev. Friedenskirche um 18:30 Uhr ihre Pforten für ganz besondere Gäste: Beim „SommerRendezvous“ tritt das interkulturelle Ensemble Avram auf. Der Name des Ensembles – das aus den Musikgenres Klassik, Jazz und Weltmusik stammt – ist Programm: Er geht auf Abraham zurück, den Urvater der drei Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam. Die Musik mit traditionellem Anker trifft hochaktuelle Themen, denn die Musiker*innen zeichnen ein musikalisches Bild einer Zukunft mit tolerantem Miteinander aller Kulturen und Religionen.

Das Konzert wird eröffnet von Berivan Ajmaz, stellvertretende Präsidentin des Landtags NRW (Bündnis 90/Die Grünen) und Schirmherrin dieser Veranstaltung. Auch Dr. Tagrid Yousef, Kulturdezernentin der Stadt Dinslaken und Ronny Schneider, Vorsitzender des Dinslakener Kulturausschusses, werden als Gäste mit dabei sein.

In der halbstündigen Pause gibt es auf dem Platz vor der Kirche Getränke, Speisen aus unterschiedlichen Ländern und genügend Zeit für Gespräche und Austausch.

Das Konzert wird präsentiert vom Förderverein Kultur und Ev. Kirche in Dinslaken e.V., der Eintritt ist frei und auf freiwilliger Spendenbasis.

SommerRendezvouz mit Avram, 11. Juni, 18:30 Uhr bis 21:00 Uhr, Ev. Friedenskirche, Dinslaken

 

 

Was machen die Kaffeebohnen da?!

Dies war nicht die zentrale Frage auf der großen Entdeckersynode des Ev. Kirchenkreises Dinslaken am 4. Mai 2024, sondern es ging darum, wie Kirche im Jahr 2035 aussehen soll. Mehr als vier Stunden hatten rund 200 geladene Gäste in der Zechenwerkstatt Lohberg in Dinslaken an 6 Mitmach-Stationen und in 3 Diskussionsrunden ihre Ideen, Kritik und Vorstellung über Kirche eingebracht. Das Ergebnis daraus waren drei Leitsätze, die im „Entdeckerjahr“ der menschenskirche. einen prioritären Arbeitsauftrag mit sich bringen.

Wie kommen die Kaffeebohnen hier ins Spiel?

Die sind eines der vier zentralen Motive auf dem Graffiti, das der Künstler Raphael Wiese im Verlauf der Veranstaltung aus den Impulsen der Gäste auf ein 4m-großes Holzschiff sprühte. „Wir brauchen allem voran ein Medium, um die Menschen mit und für Kirche zu erreichen“ – so fasste der junge Sprayer die erste Inspirationsquelle aus den Gesprächen mit den Gästen zusammen.

  • Der Kaffee als omnipräsentes Bindeglied für Menschen und Momente symbolisiert unkomplizierte und kurzweilige Begegnungen.
  • Den Raum für kirchliche Begegnungen sieht düster aus, das ist aber so gewollt. Die dunklen Wolken beschreiben, dass Kirche auch in Zukunft dort eine zentrale Rolle spielen wird, wo Hoffnung und Zuversicht gebraucht werden.
  • Die Sanduhr steht für die selbst gesetzte Deadline: Das Jahr 2035 scheint in weiter Ferne, ist aber gleichzeitig begrenzte Zeit. Und die ist am Ende des Tages nur bedingt beeinflussbar, denn vielmehr gilt es, die Wahrnehmung zu verändern.
  • Das Auge auf dem Schiff bringt all das zusammen: Zukunftsfähigkeit erlangt die Kirche, wenn sie sich neu beurteilt und neuen Betrachtungsweisen öffnet.

Das Kunstwerk war wie die drei Leitsätze ein gemeinsames Ergebnis aus den Interaktionen des Tages. „So wie das Schiff-Graffiti jedem Betrachter und jeder Betrachterin eine eigene Lesart anbietet, so darf auch Kirche nicht allein das konkrete Bild sehen, sondern muss Interpretationsspielräume lassen“, resümiert Raphael Wiese sein Werk.

Das Graffiti-Schiff steht derzeit im Verwaltungsgebäude des Kirchenkreises in Dinslaken, soll aber – so wie die Kirche der Zukunft – auch mobil bleiben und bei der ein oder anderen Veranstaltung immer wieder mit dabei sein.

 

Übrigens:

Das Wort Graffiti kommt aus dem italienischen, ist die Plural von Graffito und beschreibt ein Kratzbild oder eine in harten Stein geritzte Zeichnung. Der Ursprung liegt somit bereits einige tausend Jahre zurück und die Frage, ob Graffiti nicht aus der Mode kommt, ist schnell beantwortet. Nein, denn heute beschreibt es den oftmals illegalen Einsatz von Farbe auf Wänden, Mauern, Zügen o.a.. Die Kunst aus der Dose ist geprägt von einem kreativen Ausdruck in Form von Signaturen (Tags), Motiven, Figuren (Character) politische Parolen oder eine Buchstabengruppe (Style), die meist für die Szene und nicht für den Laien lesbar sind.

Unsere Gottesdienstangebote für Sie zu Ostern

Unsere acht Gemeinden im Kirchenkreis Dinslaken haben ein breites Spektrum an ganz verschiedenen Ostergottesdiensten vorbereitet, zu denen Sie herzlich eingeladen sind:

Ev. Kirchengemeinde Dinslaken:

28. März, Gründonnerstag:
19.30 Uhr:  Abendmahl an Tischen, Stadtkirche

29. März, Karfreitag:
9.30 Uhr: Gottesdienst mit Abendmahl, Erlöserkirche
11.00 Uhr:  Gottesdienst mit Abendmahl, Friedenskirche

30. März, Karsamstag:
21.00 Uhr: Osternacht Stadtkirche
23.30 Uhr: Osternacht Betsaal Bruch

9. April, Ostersonntag:
9.30 Uhr: Betsaal Bruch
9.30 Uhr: Erlöserkirche
11.00 Uhr Friedenskirche
11.00 Uhr Familiengottesdienst, Stadtkirche

1. April, Ostermontag:
09.30 Uhr Familienkirche mit Ostermarsch von der Friedenskirche zum Betsaal Bruch
 

Ev. Kirchengemeinde Hiesfeld:

28. März, Gründonnerstag:
19.00 Uhr Salbungsgottesdienst mit Abendmahl, Dorfkirche

29. März, Karfreitag:
10.00 Uhr Gottesdienst, Dorfkirche

30. März, Karsamstag:
23.00 Uhr Osternacht, Dorfkirche

31. März, Ostersonntag:
8.00 Uhr Auferstehungsfeier, Friedhofshalle
11.15 Familien-Brunch-Gottesdienst und anschließender Ostereiersuche, Gemeindehaus Kirchstraße 7

1. April, Ostermontag:
10.00 Uhr, Gottesdienst, Gemeinderaum Kurt-Schumacher-Straße 152


Ev. Kirchengemeinde Hünxe:

28. März, Gründonnerstag
19.00 Uhr, Gottesdienst mit Abendmahl an  Tischen im „Haus der Begegnung“ Hünxe

29. März, Karfreitag
9.30 Uhr, Gottesdienst in der Dorfkirche Hünxe
15.00 Uhr, Gottesdienst zur Sterbestunde in „Unsere Arche“ Bruckhausen

31. März, Ostersonntag
9.30 Uhr, Gottesdienst in der Dorfkirche Hünxe
11.00 Uhr, Gottesdienst in „Unsere Arche“ Bruckhausen

1. April, Ostermontag
11.00 Uhr Familiengottesdienst in der Dorfkirche Hünxe

 

Ev. Kirchengemeinde Gahlen

28. März, Gründonnerstag
19.00 Uhr Gottesdienst mit Agapemahl, Gemeindehaus Friedenskirche Hardt
20.00 Uhr Gottesdienst mit Agapemahl, im Gemeindehaus Dorfkirche Gahlen

29. März, Karfreitag
09.30 Uhr Abendmahls-Gottesdienst zu Karfreitag, Friedenskirche Hardt
10.45 Uhr Abendmahls-Gottesdienst zu Karfreitag, Dorfkirche Gahlen

31. März, Ostersonntag
8.00 Uhr Frühfeier auf dem Dorffriedhof Gahlen mit Posaunenchor
9.30 Uhr Abendmahls-Gottesdienst, Friedenskirche Hardt
10.45 Uhr Abendmahls-Gottesdienst Dorfkirche Gahlen

1. April, Ostermontag
11.00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst, St. Nikolaus
10.45 Uhr Gottesdienst, Dorfkirche Gahlen


Ev. Kirchengemeinde Walsum-Aldenrade:
28. März, Gründonnerstag
19.00 Uhr, Abendmahlsgottesdienst in Wehofen

29. März, Karfreitag
10.00 Uhr, Abendmahlsgottesdienst in Aldenrade

30. März, Karsamstag
21.00 Uhr Abendmahlgottesdienst in Aldenrade

9. April, Ostersonntag
10.00 Uhr, Familiengottesdienste mit Kindergartenbeteiligung, Aldenrade
10.30 Uhr, Familiengottesdienst, Wehofen

10. April, Ostermontag
10.00 Uhr, Gottesdienst in Aldenrade

Ev. Kirchengemeinde Vierlinden

28. März, Gründonnerstag
19.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl, Johanneskirche

29. März, Karfreitag
11.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl, Johanneskirche

31. März, Ostersonntag
11.00 Uhr Ostergottesdienst Johanneskirche

1. April, Ostermontag
11.00 Uhr Familiengottesdienst, Johanneskirche


Ev. Kirchengemeinde Spellen-Friedrichsfeld

28. März, Gründonnerstag
18.00 Uhr, Gottesdienst mit Abendmahl an Tischen, Spellen

 29. März, Karfreitag
10.00 Uhr, Gottesdienst mit Abendmahl, Friedrichsfeld
10.00 Gottesdienst mit Abendmahl, Spellen

31. März, Ostersonntag
8.00 Uhr, Andacht auf dem Waldfriedhof, Friedrichsfeld
10.00 Uhr, Gottesdienst mit Abendmahl, Friedrichsfeld
10.00 Uhr, Gottesdienst mit Abendmahl, Beginn auf dem Friedhof Spellen

1. April, Ostermontag
10 Uhr, Familiengottesdienst Friedrichsfeld

Ev. Kirchengemeinde Götterswickerhamm:

28. März, Gründonnerstag
18.00 Uhr, Abendmahl an Tischen Evangelisches Gemeindehaus Götterswickerhamm

31. März, Ostersonntag
07.00 Uhr, Osterandacht mit Posaunenchor auf dem Friedhof, Friedhof Voerder Kirche
10.00 Uhr, Gottesdienst mit Abendmahl, Kirche Voerde

9. April Ostermontag
9.00 Uhr Osterandacht mit anschließendem Osterfrühstück im Ökumenischen Zentrum Barbarahaus

 

 

 

 

„Ankommen“ – Rendezvous nach Ladenschluss am 22. August

Am Dienstag, den 22. August findest um 18.30 Uhr nach nächste „Rendezvous nach Ladenschluss“ statt. Diesmal an einem besonderen Ort, an dem bisher kein „Rendezvous“ stattgefunden hat: nämlich in der Aula der Ernst Barlach Gesamtschule, Scharnhorststr. 2 in Dinslaken.

Thomas Hecker und Samirah Al-Amrie treten mit ihrem Programm „Ankommen“ auf. Sie singen und sprechen Lieder und Texte, die sich mit dem Ankommen auseinandersetzen. Lieder und Texte, die sie größtenteils selbst geschrieben haben. Es geht um die großen und kleinen Ankünfte im Leben: das Nachhausekommen im Alltag, das Ankommen in einer neuen Stadt nach langer Flucht, das Ankommen beim geliebten Menschen, das Zurückkehren nach dem Auszug aus dem Elternhaus und Vieles mehr. Andreas Labus wird auf der Bühne das Heim von Thomas Hecker bildlich verschönern.

Das Aufeinandertreffen von Welt – und Jazzmusikerin Samirah Al-Amrie und Liedermacher und Kabarettist Thomas Hecker verbindet Musikstile in bisher nicht dagewesener Art. Freuen Sie sich auf einen Abend, der zum Stauen einlädt!

Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird am Ausgang gebeten. Veranstalter ist der Förderverein Kultur und Ev. Kirche in Dinslaken e.V..

Gospelkirchentag in Essen – Aufwärmen beim „Warm Up Day“ am 23.9.

Der 11. internationale ökumenische Gospelkirchentag  findet vom 13. bis 15. September 2024 in Essen statt. Zu dem großen Chorfestival werden 5000 Sängerinnen und Sänger aus Deutschland, Europa und darüber hinaus erwartet. Es gibt Konzerte, Workshops, Gottesdienste, offenes Singen und vieles mehr. Bereits jetzt besteht die Möglichkeit, sich auf das Großereignis einzustimmen: beim „Warm Up Day“ am 23. September 2023, ebenfalls in der Ruhrmetropole.

Mehr über den Gospelkirchentag erfahren

Foto: Gospelkirchentag

Trauergruppe der evangelischen Krankenhausseelsorge Dinslaken

„Wie soll ich bloß damit leben…?“

Betroffene spüren gerade dann, wenn die dunkleren Monate beginnen: der Tod eines nahen Menschen bedeutet einen tiefen Einschnitt, ja kann vielleicht sogar aus der Bahn werfen. So einen Verlust zu erleben, zählt zu den unvermeidbaren Lebenserfahrungen, aber er ist dennoch ein sehr schwerer Weg.

Wir laden Sie herzlich ein einen Teil dieses Weges in einer Trauergruppe zu gehen. In dieser Gruppe können wir im beschützten geschlossenen Rahmen über Erfahrungen nachdenken, den Themen des Trauerns Raum geben, uns darüber austauschen und Anteil nehmen.

Im Oktober 2023 beginnen wir im Rahmen der Seelsorge des Evangelischen Krankenhauses Dinslaken mit einer Gruppe, die für alle Menschen in Dinslaken und Umgebung offen ist.

Die Trauergruppe wird geleitet von Pfarrerin U.Kappner, Krankenhausseelsorgerin und Schwester S.Schager, Palliative Care des Evangelischen Krankenhauses Dinslaken.

An den Gruppenabenden wird es Impulse zu folgenden Themen geben: Kennenlernen – Vertrauen aufbauen; den Verlust vergegenwärtigen – wertschätzen; mit den Gefühlen leben; der Seele Gutes tun; unterwegs sein. Trauer ist sehr schmerzhaft, aber sie wirkt auch als eine heilende Kraft. Sie hilft Körper und Seele nach dem erlittenen Verlust wieder gesund zu werden und wieder lebendig in den Alltag zurück zu finden.

Die Trauergruppe wird 5 Termine im Zeitraum von Anfang Oktober bis Ende November 2023 umfassen und dienstags von 18.30 bis 21.00 Uhr in Dinslaken stattfinden.

Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme haben und sich weiter informieren wollen, melden Sie sich bitte möglichst bald. Sie können dies  telefonisch tun (Tel. 02064 42 2865 Pfarrerin Kappner bzw. Nachricht auf dem AB hinterlassen) oder per e- mail (ursula.kappner@ekir.de, bitte dort auch eine Telefonnr. angeben). Wir rufen Sie dann an und klären genauer Ihre Fragen und Bedürfnisse und unser Angebot.

Wir wünschen Ihnen mit oder ohne Trauergruppe Beistand und Zuversicht auf Ihrem Weg und grüßen Sie mit der Jahreslosung 2023: „Du bist ein Gott, der mich sieht.“ (1.Mose 16,13).

Pfarrerin U. Kappner

Foto: Pixabay

„Du hast mich geträumt Gott“ – Pilgertag für Frauen

Im September und im Oktober 2023 bietet die Evangelische Frauenhilfe i.Rh. wieder zwei Pilgertage für Frauen. Anlässlich des 20. Todestages von Dorothee Sölle stehen ausgewählte Texte und Gebete der Theologin und Gottespoetin im Mittelpunkt der Frauenpilgertage 2023.

Dorothee Sölle war politische Aktivistin und Mystikerin zugleich. Das eine war für sie ohne das andere nicht denkbar. Konsequent engagierte sie sich in der Friedensbewegung und der Anti-Atomkraftbewegung, für die Bewahrung der Schöpfung und für die Gleichberechtigung der Frau. Sie nahm an zahlreichen Protestdemonstrationen teil. Ihre kämpferischen Reden auf Kirchentagen und bei den von ihr mitinitiierten politischen Nachtgebeten waren bei den konservativen Kirchenvertretern gefürchtet. Gleichzeitig brauchte die politische Aktion nach ihrem Verständnis immer auch die Rückbindung an den Gott der Bibel, der in Jesus Christus unverbrüchlich an der Seite der Armen steht. Ihre theologischen Texte, Essays und vor allem ihre poetischen Gedichte und Gebete sind Ermutigung und Herausforderung zugleich.

Poetische Texte und Gebete von D. Sölle begleiten die Teilnehmerinnen auf den ca. 10 Kilometer langen Pilgerwegen und geben in Kombination mit kurzen Andachten, Körperübungen und Schweigezeiten, Anregungen für die Begegnung mit der Natur und den eigenen Lebens- und Glaubensfragen.

Samstag, 02.09.2023                  (Veranstaltungs-Nr. 135/23)
Ort: Evangelische Gemeinde Solingen-Widdert
Zeit: 10:00 – 17:00 Uhr
Anmeldeschluss: 23.08.2023

Samstag, 21.10.2023                    (Veranstaltungs-Nr. 136/23)
Ort: Evangelische Gemeinde Goch-Pfalzdorf
Zeit: 10:00 – 17:00 Uhr
Anmeldeschluss: 11.10.2023
Teilnahmebeitrag: 25,-€

 Anmeldung über www.weiterbildung-frauenhilfe.de oder anmeldung@frauenhilfe-rheinland.de. Ausführliche Informationen zu Treffpunkt, Anreise, Pilgerstrecke und ‚Pilgergepäck‘ erhalten Sie mit der schriftlichen Anmeldebestätigung etwa eine Woche vor dem Pilgertag.

 

Eine Pfarrerin auf dem Land – ZDF in Hünxe

Wenn Sie immer schon einmal wissen wollten, wie der Arbeitsalltag einer Pfarrerin auf dem Land aussieht, was sie in ihrer Freizeit macht und was die Menschen im Dorf von ihr halten, schauen Sie sich die Ausgabe der ZDF-Drehscheibe vom 27.6.23 ab der 30 Minute an. Dort erzählt Hanna Maas, Pfarrerin aus Hünxe und Scriba des Ev. Kirchenkreises Dinslaken, warum sie sich gerade für diesen Beruf entschieden hat, warum sie nirgendwo anders leben möchte und was sie sich für die Zukunft wünscht. Zudem erhalten einen Einblick ins Hünxener Dorfleben. Schauen Sie selbst:

drehscheibe – ZDFheute

 

Zwei Pfarrerinnen verlassen den Kirchenkreis Dinslaken: Antje Reichow und Elke Voigt

Pfr.in Monika Ruge, Pfr. Johannes Brakensiek, Pfr.in Elke Voigt, Presbyter Michael Guth und Superintendent David Bongartz (v.l.)

Mit Gottesdiensten wurden beide Pfarrerinnen verabschiedet: Für Antje Reichow beginnt nun der Ruhestand, für Elke Voigt eine neue Stelle.

Antje Reichow war als Gefängnisseelsorgerin in der JVA Dinslaken tätig. Schon ihre erste Pfarrstelle war im Kirchenkreis – in Hünxe. Zudem hatte sie Gemeindepfarrstellen in Lohberg, in Neudorf-West in Duisburg inne. 2001 wagte Antje Reichow den Schritt sich ganz der Seelsorge zu widmen und war als Flughafen-Seelsorgerin tätig. Vor fünf Jahren trat Sie dann die Stelle als Gefängnisseelsorgerin an. Dort hat sie die inhaftierten Frauen während ihrer Untersuchungshaft begleitet, sie bei der Bewältigung ihrer schwierigen Situation unterstützt, zu Gerichtsterminen begleitet u.ä.  Zugleich war sie auch Ansprechpartnerin für die Angehörigen, die von der Inhaftierung ebenfalls mit betroffen sind.

Elke Voigt war seit 2020 für den Ev. Kirchenkreis Dinslaken tätig. In dieser Funktion wirkte sie als Pfarrerin in den Gemeinden Dinslaken und Walsum-Vierlinden. Zudem hat sie gemeinsam mit ihren Kolleg*innen das ökumenische Format „Segen Berührt“, bei dem Neugeborene und Schwangere gesegnet werden, im Kirchenkreis etabliert. Des Weiteren war sie stellvertretende Schriftführerin im Kirchenkreis. Nun wechselt Elke Voigt für ihre letzten Amtsjahre an die Berufsschule nach Krefeld.