Ein intensiver Tag voller Gespräche, Inspiration und echter Begegnungen: Präses Dr. Thorsten Latzel besuchte am 27. März 2026 den Kirchenkreis Dinslaken und gewann vor Ort einen umfassenden Eindruck von der Arbeit der menschenskirche.
Der Auftakt fand in der Johanneskirche in Walsum-Vierlinden statt – mit Begrüßung, Andacht und einem kompakten Überblick über Entwicklungen seit der Zukunftssynode, zentrale Leitsätze und Meilensteine.
Im Martin-Niemöller-Haus wurden anschließend konkrete Entscheidungsprozesse, etwa zur Umnutzung des Gebäudes, vorgestellt und diskutiert.
In Dinslaken rückten verschiedene Projekte in den Fokus: Im Offenen Wohnzimmer „Dein Treff“ der Diakonie wurde deutlich, wie konsequent sich Kirche an den Lebenssituationen der Menschen orientiert. Beim Besuch von Kaffee-Ape „Mecki“ an der Stadtkirche – gemeinsam mit Vertreter*innen der Gemeinde – zeigte sich, wie niedrigschwellig Begegnung und Seelsorge heute gelingen. „Mecki ist ein Magnet. Seelsorge am Straßenrand ist ein kluges Konzept“, so Präses Latzel.
Auch die Offene Stadtkirche steht exemplarisch für Kirche mitten in der Stadt. Beim Mittagsimbiss im Café König Gustav bot sich Raum für persönlichen Austausch, an dem auch Simon Panke, Bürgermeister der Stadt Dinslaken, teilnahm.
Am Nachmittag führte die Stippvisite nach Gahlen. Ein Spaziergang sowie Gespräche in der Dorfkirche machten die Vielfalt des Kirchenkreises sichtbar. Im Mittelpunkt standen Fragen der Zusammenarbeit, Leitungsstrukturen und zukünftigen Entwicklung.
Den Abschluss bildete der Abend in der Evangelischen Friedenskirche auf der Hardt. Dort begegnete Präses Latzel auch Tobias Stockhoff, Bürgermeister der Stadt Dorsten und erhielt Einblick in die Ausstellung zum 100-jährigen Bestehen des Kirchenkreises. Gemeinsam mit Superintendent David Bongartz feierte die Gemeinde einen stimmungsvollen Gottesdienst. In seiner Hope-Speech setzte Latzel einen hoffnungsvollen Impuls im Blick auf das Osterfest.
Im Anschluss wurde Pfarrer Reinhard Harfst zu seinem silbernen Ordinationsjubiläum geehrt. Seit 25 Jahren steht er im Dienst der Kirche und prägt die Arbeit vor Ort nachhaltig.
Über den ganzen Tag spiegelten die zahlreichen Gespräche mit Haupt- und Ehrenamtlichen ebenso wie mit Menschen am Wegesrand die Vielfalt und Offenheit der menschenskirche wider. „Ich erlebe hier unglaublich viele engagierte Menschen“, betonte Präses Latzel.
Die Stippvisite hat gezeigt: Kirche lebt – gemeinsam, nahbar und mitten im Alltag. Vielen Dank für den Besuch, den offenen Austausch und die Inspiration!

