Was gehört in den letzten Koffer?

Was bleibt am Ende eines Lebens? Was ist uns wirklich wichtig? Und was würden wir mitnehmen, wenn wir nur einen Koffer packen könnten? Mit der Aktion „Der letzte Koffer“ lädt die menschenskirche an drei Terminen im November dazu ein, über das Leben, den Abschied und die eigenen Vorstellungen von Tod und Ewigkeit ins Gespräch zu kommen.

Ein alter Koffer, viele unterschiedliche Gegenstände und eine persönliche Frage: Was gehört für dich in den letzten Koffer? Besucherinnen und Besucher können aus verschiedenen Dingen auswählen oder selbst etwas mitbringen, das für sie eine besondere Bedeutung hat.

Die individuell zusammengestellten Koffer werden anonym mit einer Sofortbildkamera fotografiert. So entsteht nach und nach eine kleine Fotogalerie, die sichtbar macht, wie unterschiedlich Menschen auf das Leben zurückblicken und was ihnen wirklich wichtig ist.

Die Aktion möchte einen offenen und niedrigschwelligen Zugang zu Themen schaffen, die im Alltag oft wenig Raum finden. Im Mittelpunkt stehen persönliche Gedanken, Erinnerungen und Gespräche über das Leben, das Sterben und den Abschied. Darüber hinaus gibt es Informationen zu Sterbebegleitung und kirchlicher Bestattung.

Die Aktion „Der letzte Koffer“ findet an drei Terminen statt:

Dienstag, 17. November | 14–16 Uhr
Vor der Stadtkirche Dinslaken

Mittwoch, 18. November | 9–12 Uhr
Markt Vierlinden, Platz an der Kirche

Sonntag, 22. November | ab 15:30 Uhr
Nach der Andacht auf dem Friedhof in Spellen, im Café in der Kirche

Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen, einen eigenen „letzten Koffer“ zusammenzustellen oder einfach das Gespräch zu suchen.

Besondere Gottesdienste zum Reformationstag

Film und Gespräche über Leben und Tod, ein Apfelbäumchen als Zeichen der Hoffnung und Tischreden über die Freiheit: Am Samstag, 31. Oktober 2026, laden drei Kirchengemeinden der menschenskirche zu besonderen Gottesdiensten ein.

Der Reformationstag erinnert an Martin Luther und den Beginn der Reformation im Jahr 1517. Doch Reformation bedeutet mehr als einen Blick zurück. Es geht auch heute darum, Glauben lebendig zu gestalten, Fragen zu stellen und neue Perspektiven zu entdecken.

Walsum-Aldenrade: Kino-Gottesdienst über Tod und Leben

Samstag, 31. Oktober | 18 Uhr
Ort: Evangelische Kirche Walsum-Aldenrade, Friedrich-Ebert-Straße 139

Was macht das Leben wertvoll? Wie gehen wir mit Schuld, Abschied und der eigenen Endlichkeit um?

In Walsum-Aldenrade wird die Kirche zum Ort für Film, Gedanken und Gespräche. Der Kino-Gottesdienst verbindet die Vorführung einer tragikomischen Komödie mit Fragen über das Leben, den Tod und das, was dazwischen liegt. Für Snacks und Getränke ist gesorgt, den konkreten Filmtitel erfahren Sie in der Gemeinde.

Weitere Informationen zum Kino-Gottesdienst

Hünxe: Ein Apfelbäumchen als Zeichen der Hoffnung

Samstag, 31. Oktober | 17 Uhr
Ort: Haus der Begegnung, Dorstener Str. 13a, Hünxe

„Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“

Dieser Martin Luther zugeschriebene Satz steht im Mittelpunkt des Gottesdienstes. Die Gemeinde möchte ihre Vorstellungen von Hoffnung miteinander teilen. Wenn das Wetter mitspielt, wird auf der Wiese vor der Kirche ein Apfelbaum gepflanzt. Auch Apfelkuchen wird zum Gottesdienst dazugehören.

Zur Evangelischen Kirchengemeinde Hünxe

Spellen: #EinfachFreiSein – Tischreden und Begegnung

Samstag, 31. Oktober | 18 Uhr
Ort: Evangelische Kirche Spellen, Friedrich-Wilhelm-Straße 13

In Spellen wird der Reformationstag an Tischen gefeiert. Unter dem Motto #EinfachFreiSein lädt die Gemeinde dazu ein, gemeinsam zu essen, zu trinken, zu singen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Brot und Bier gehören ebenso dazu wie Tischreden nach dem Vorbild Martin Luthers. Der Gottesdienst bildet zugleich den Auftakt einer Reihe: Bis zum Ewigkeitssonntag bleiben die Tische in der Kirche stehen und schaffen Raum für Begegnung.

Weitere Informationen zum Gottesdienst in Spellen

 

Wir freuen uns auf besondere Momente und alle, die dabei sein möchten!

Projektchor zum Abschluss des Jubiläumsjahres sucht Mitsingende

Mit einem großen Festwochenende in der Zechenwerkstatt Dinslaken-Lohberg begann unser Jubiläumsjahr. Es folgten eine Wanderausstellung, besondere Gottesdienste und viele Veranstaltungen in den Gemeinden. Nun steht der gemeinsame Abschluss bevor und auch der soll wieder musikalisch gestaltet werden. Wer Freude am Singen hat, ist herzlich eingeladen, Teil eines Projektchors zu werden!

Einfach kommen, mitsingen, Gemeinschaft erleben!

Für den Festgottesdienst unter dem Motto „Lichtmomente“ am 6. Dezember 2026 wird ein Projektchor zusammengestellt. Eingeladen sind alle, die Freude am Singen haben – mit oder ohne Chorerfahrung. Im Mittelpunkt stehen die Musik, das gemeinsame Erleben und die Freude daran, den Gottesdienst musikalisch mitzugestalten.

Die Probentermine, jeweils um 19 Uhr:

  • Freitag, 20. November – Gemeindehaus Rotbachstraße 162, Dinslaken
  • Montag, 23. November – Gemeindehaus Duisburger Straße 72, Dinslaken
  • Freitag, 4. Dezember – Gemeindehaus Rotbachstraße 162, Dinslaken

 

Der Auftritt:
Sonntag, 6. Dezember 2026, 16 Uhr
Festgottesdienst „Lichtmomente“ zum Abschluss des Jubiläumsjahres
Kirche Götterswickerhamm

Anmeldung und Informationen:
Daniela Grüning
daniela.gruening@ekir.de
02064-9909593

Jede Stimme zählt – wir freuen uns auf alle, die dabei sein möchten!

Willkommen im Team: 14 junge Frauen,14 neue Wege und ganz viel Herz!

Ein neuer Ausbildungsjahrgang ist gestartet: 14 junge Frauen beginnen in diesem Kitajahr ihre Ausbildung bei der Evangelischen Kinderwelt im Kirchenkreis Dinslaken. 13 von ihnen absolvieren die praxisintegrierte Ausbildung (PiA), eine weitere Auszubildende befindet sich im Anerkennungsjahr. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg zum Beruf der Erzieherin.

Dabei starten sie nicht nur in einer einzelnen Kita, sondern werden Teil eines großen Verbunds. Zur Evangelischen Kinderwelt Dinslaken gehören 20 Kitas, darunter zahlreiche Familienzentren, sowie zwei Großtagespflegestellen in sechs Städten und Gemeinden. Als Teil der menschenskirche und des Evangelischen Kirchenkreises Dinslaken sind die einzelnen Einrichtungen miteinander verbunden und können auf ein gemeinsames Netzwerk zurückgreifen.

„Bei uns geht es nicht nur um Betreuung, sondern vor allem um Beziehung“, sagt Monika Flock, Ausbildungsverantwortliche und stellvertretende pädagogische Leitung. Dieser Gedanke prägt die Arbeit mit Kindern und Familien ebenso wie das Miteinander in den Teams. Die Kinderwelt möchte Orte schaffen, an denen Menschen sich wohl und sicher fühlen, sich entwickeln können und mit ihren unterschiedlichen Stärken gesehen werden. Für die Auszubildenden bedeutet das: Sie lernen ihren Beruf ganz praktisch in den Teams ihrer jeweiligen Einrichtungen kennen und erleben zugleich den Rückhalt eines größeren Verbunds.

Zum Start in die Ausbildung gehört deshalb traditionell auch ein gemeinsames Kennenlernen. Am 21. September luden die Pädagogische Leitung Daniela Frank und Ausbildungsverantwortliche Monika Flock zusammen mit Bianka Rogon von der Mitarbeitervertretung die neuen Auszubildenden zu einem Willkommensfrühstück ins Haus der Kirche ein. In entspannter Atmosphäre war Zeit, von den ersten Wochen zu erzählen, Fragen zu stellen und sich untereinander sowie mit dem Ausbildungsteam auszutauschen.

Diese Vernetzung begleitet die Auszubildenden auch in den kommenden Jahren. In der „AG Azubis“ unter Leitung von Monika Flock treffen sich zweimal im Jahr Auszubildende aus unterschiedlichen Einrichtungen und Ausbildungsjahren. Hier ist Raum für Fragen, gemeinsame Erfahrungen und gegenseitigen Austausch. Gleichzeitig bleibt Monika Flock während der gesamten Ausbildungszeit eine feste Ansprechpartnerin.

Auch über die eigenen Einrichtungen hinaus setzt die Evangelische Kinderwelt auf Zusammenarbeit. Sie kooperiert mit verschiedenen Berufskollegs in Duisburg, Dinslaken, Xanten und Dorsten. Im zweiten Ausbildungsjahr ermöglicht ein Wechselpraktikum außerdem Einblicke in weitere soziale Arbeitsfelder. So verbindet die Ausbildung bei der Evangelischen Kinderwelt fachliches Lernen mit viel Praxis, persönlicher Begleitung und einem starken Netzwerk.

 

Wir freuen uns sehr, unsere 14 neuen Auszubildenden bei der Evangelischen Kinderwelt und in der menschenskirche willkommen zu heißen – und darauf, sie auf ihrem Weg in den pädagogischen Beruf zu begleiten.

Wieder gemeinsam an einem Ort: Kita KommRein feiert Eröffnung in Hünxe

Ein gemeinsamer Ort für Kinder, Familien und Team: Nach mehr als zwei Jahren war das für das Evangelische Familienzentrum KommRein alles andere als selbstverständlich. Am 18. September 2026 hat die Evangelische Kinderwelt im Evangelischen Kirchenkreis Dinslaken mit ihren Kindern und deren Familien, geladenen Gästen und Interessierten die neue Interimskita in Hünxe offiziell eröffnet.

Seit Juni sind die Kinder und Mitarbeitenden bereits wieder vereint an einem Standort. Mit der offiziellen Eröffnung wurde nun auch all jenen gedankt, die diesen Weg begleitet und die neue Kita möglich gemacht haben. „Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen konnten wir den Kindern und Familien in den vergangenen zwei Jahren weiterhin verlässlich Betreuungsplätze anbieten. Möglich war das nur durch den außergewöhnlichen Einsatz der Mitarbeitenden aus vier Einrichtungen sowie durch das große Verständnis und die vielfältige Unterstützung der Familien. Dafür sind wir als Geschäftsführung sehr dankbar“, sagt Timon Mecks, Geschäftsführer der Ev. Kinderwelt Dinslaken.

Zwei Jahre zwischen Improvisation und Neuanfang

Hinter Kindern, Familien und Mitarbeitenden liegen bewegte Jahre. Im Mai 2024 hatte ein Rohrbruch das damalige Gebäude des Familienzentrums so schwer beschädigt, dass der Betrieb kurzfristig eingestellt werden musste. Feuchtigkeit war in das Gebäude eingedrungen, Messungen ergaben zudem eine Belastung mit Schimmelsporen.

Bei seiner Rede zur offiziellen Einweihung der Kita dankte auch Michael Häsel, Bürgermeister der Gemeinde Hünxe: „Hinter den Akteuren liegen einige Herausforderungen. Deshalb möchte ich allen Beteiligten herzlich für die gute Zusammenarbeit, das Engagement und die Geduld danken. Mit der Eröffnung der Interims-KITA schaffen wir vor allem eines: wieder ein Stück Normalität und Alltag für die Kinder und ihre Familien.“

Innerhalb von nur zwei Tagen gelang es der Evangelischen Kinderwelt Dinslaken, die drei Gruppen auf andere Einrichtungen des Trägers zu verteilen und so die Betreuung der Kinder sicherzustellen. Zunächst gingen alle Beteiligten davon aus, dass die Rückkehr nach wenigen Wochen möglich sein würde. Doch das Ausmaß der Schäden erwies sich als deutlich größer als zunächst angenommen.

Aus wenigen Wochen wurden Monate und schließlich rund zwei Jahre. Für die Familien waren damit zum Teil erheblich längere Wege verbunden. Das Team arbeitete während dieser Zeit an unterschiedlichen Standorten und hielt die Gemeinschaft des Familienzentrums trotz der räumlichen Trennung lebendig. „Die vergangenen zwei Jahre waren für uns alle sehr herausfordernd. Ohne die große Flexibilität, das Vertrauen und den starken Zusammenhalt in meinem Team, bei den Familien und ihren Kindern sowie die Unterstützung der Kinderwelt und der Evangelischen Kirchengemeinde Hünxe wäre vieles kaum möglich gewesen,“ resümiert Ingrid Goch, die Leiterin der Kita. Und ergänzt: „Dafür bin ich allen sehr dankbar und umso bedeutender war der Moment, als wir mit unserem Team und den Kindern im Juni 2026 wieder an einem gemeinsamen Standort in Hünxe zusammenkommen konnten. Wir freuen uns auf eine schöne Zeit mit viel Spielen, Toben und Lachen.“

Ein neues gemeinsames Zuhause auf Zeit

Die neue Interimskita in Containerbauweise bietet heute Platz für 45 Kinder, die in zwei Gruppen aufgeteilt sind. Die Anlage besteht aus 27 Containern und verfügt über rund 390 Quadratmeter Nutzfläche. Auch draußen steht den Kindern mit rund 550 Quadratmetern eine eigene Fläche zur Verfügung.

Viele Partner für einen gemeinsamen Standort

Dass die neue Kita entstehen konnte, war das Ergebnis der Zusammenarbeit vieler Beteiligter. Die Interimslösung wurde auf einem von der RAG AG genutzten Grundstück realisiert. Planung und Umsetzung erfolgten gemeinsam mit Architekturbüro Dipl. Ing. Joachim Eberl und der Adapteo GmbH, der Anbieterfirma der modularen Container.

Auch die Gemeinde Hünxe und das zuständige Jugendamt Kreis Wesel begleiteten den Weg zur neuen Einrichtung.

Bei der offiziellen Eröffnung begrüßte die Evangelische Kinderwelt Dinslaken neben Michael Häsel, Bürgermeister der Gemeinde Hünxe, auch Klaus Stratenwerth, Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters der Gemeinde Hünxe, Vertreter*innen der RAG, des Jugendamtes Kreis Wesel, der beteiligten Planungs- und Bauunternehmen sowie Vertreter*innen des Evangelischen Kirchenkreises Dinslaken und der Evangelischen Kinderwelt.

Seitens der Evangelischen Kirche begleiteten Hanna Rommeswinkel-Meis, die zuständige Pfarrerin und Assessorin der Ev. Kirchengemeinde Hünxe in der menschenskirche sowie Presbyteriumsmitglieder*innen.

Mehr als die Eröffnung eines Gebäudes

Bei einem bunten Programm aus Eröffnungsimpulsen, Essen und Trinken sowie vielen Mitmachaktionen hatten Familien und Gäste Gelegenheit, die neuen Räume kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

 

 

Auf dem Foto (v.l.): Hanna Rommeswinkel-Meis (Assessorin der menschenskirche und Pfarrerin der Gemeinde Hünxe) Michael Häsel (Bürgermeister der Gemeinde Hünxe), Ingrid Goch (Leiterin Ev. Familienzentrum KommRein), Daniela Frank (Pädagogische Leitung Ev. Kinderwelt Dinslaken), Timon Mecks (Geschäftsführer Ev. Kinderwelt Dinslaken), Klaus Stratenwerth (Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters der Gemeinde Hünxe), Hermann Driesen (Stellv. Vorsitzender und Finanzkirchmeister) 

Bekannte Gesichter, neue Aufgaben

Vom Turmbau zu Babel über Jenga, von Segen und politischen Worten bis zu der Erinnerung, dass auch ernste Aufgaben mit Leichtigkeit und vor allem mit viel Herz ausgefüllt werden dürfen: Der Einführungsgottesdienst in der Evangelischen Stadtkirche Dinslaken verband Nachdenkliches mit ehrlicher Begeisterung, Zuversicht und einem Blick nach vorn.

Unter dem Psalmwort „Du stellst meine Füße auf weiten Raum“ wurden drei Menschen in neue Aufgaben im Kirchenkreis eingeführt: Hanna Rommeswinkel-Meis übernimmt die Aufgabe der Assessorin, Sven Hesse wurde als Skriba eingeführt und Gisela Bonn als stellvertretende Synodalälteste.

In der Predigt ging es um Freiheit und freien Willen, um die Türme, die Menschen bauen, und um die Frage, welche davon vielleicht auch einmal ins Wanken geraten dürfen. Dabei wurde deutlich: Kirche muss nicht nur Leuchtturm sein. Sie kann Räume öffnen, Dinge in Bewegung bringen und Neues möglich machen.

Auch die neuen Aufgaben stehen für Verantwortung in einer Zeit, in der sich Kirche verändert. Es geht darum, Orientierung zu geben, Entscheidungen mitzugestalten und zugleich offen zu bleiben für neue Wege.

Nach dem Gottesdienst ging es von der Stadtkirche direkt gegenüber ins Café König Gustav. Dort klang der Abend bei Begegnungen und Gesprächen in entspannter Atmosphäre aus.

 

Das „neue“ Martin-Niemöller-Haus mit Open-Air-Gottesdienst eröffnet

Was passiert mit einem kirchlichen Gebäude, wenn es auf dem Prüfstand steht? Das Martin-Niemöller-Haus in Vierlinden gibt darauf eine ermutigende Antwort: Aus Veränderung kann etwas Neues entstehen.

So wurde das vor 50 Jahren eröffnete Martin-Niemöller-Haus in den vergangenen Monaten umfassend umgebaut. Inzwischen wird das Gebäude neu genutzt und ist zu einem vielseitigen Ort für Bildung, Bewegung, Musik und Begegnung geworden.

Im ehemaligen Gottesdienstraum ist eine Sporthalle der Sportschule D’Amato entstanden. Im Untergeschoss nutzt die Musikschule Bursch neue Räume für Musikunterricht sowie den Verkauf von Instrumenten und Zubehör.

Beim Gemeindefest am 13. September wurde dieser Wandel gemeinsam gefeiert – trotz miserablen Wetters. Der Open-Air-Gottesdienst wurde von starkem Regen begleitet, die Stimmung blieb trotzdem bestens. Viele Besucher*innen kamen, feierten mit und nutzten die Gelegenheit, das neu gestaltete Haus zu erkunden. Auch für Kinder gab es mit den Angeboten der Kitas Schmiedegasse und Dorfwichtel einiges zu entdecken.

Bei der Eröffnung dankte Pfarrer Johannes Brakensiek Baukirchmeister Heiner Münzberger für seinen großen ehrenamtlichen Einsatz beim Umbau. Auch die neuen „Mitbewohner“ wurden mit Brot und Salz begrüßt: Ute und Jürgen Bursch von der Musikschule Bursch sowie Sandro von der Sportschule D’Amato.

Musik, Kampfsport, Angebote für Kinder und Einblicke in die neuen Räume machten den Wandel erlebbar.

Das Gemeindefest machte deutlich: Das Martin-Niemöller-Haus bleibt ein lebendiger Ort im Stadtteil – mit neuen Nutzer*innen, neuen Angeboten und neuen Begegnungen. Transformation bedeutet hier nicht nur Abschied, sondern vor allem Aufbruch und die Chance, neue Wege zu gehen.

 

Einladung zur Ideenbörse

Wie sollen unsere kirchlichen Standorte in Zukunft aussehen – und vor allem: Wie können sie auch künftig Orte für Begegnung, Gemeinschaft und lebendiges Gemeindeleben sein?

Am Samstag, 3. Oktober 2026, von 11 bis 15 Uhr lädt die Evangelische Kirchengemeinde Dinslaken zu einer moderierten Ideenbörse in die Friedenskirche, Rotbachstraße 162, ein.

Hintergrund ist die anstehende Transformation der gemeindlichen Standorte. Dabei geht es nicht allein um Gebäude, sondern auch um die Frage, wie sich Gemeindeleben in einer sich verändernden Gesellschaft weiterentwickeln kann. Gleichzeitig sollen die finanziellen Handlungsmöglichkeiten der Gemeinde erhalten und die Anforderungen an einen klimaneutralen Gebäudebestand berücksichtigt werden.

Bei der Ideenbörse sollen bereits vorhandene Überlegungen und Daten mit den Erfahrungen und Vorstellungen von Mitarbeitenden, Ehrenamtlichen und Gemeindemitgliedern zusammengebracht, weiterentwickelt und konkretisiert werden. Die Ergebnisse bilden anschließend eine wichtige Grundlage für die weiteren Beratungen und Entscheidungen des Presbyteriums zur Gebäudetransformation und zur damit verbundenen inhaltlichen Ausrichtung.

Termin: Samstag, 3. Oktober 2026
Zeit: 11 bis 15 Uhr
Ort: Friedenskirche, Rotbachstraße 162, Dinslaken

Eine Anmeldung bis zum 25. September 2026 ist erforderlich. HIER geht es zum Anmeldeformular.

Sommer, Segen und Gottesdienste unter freiem Himmel

Die Wetterprognose holt uns am kommenden Sonntag noch einmal ein Stück Sommer zurück und das passt wunderbar: Am 6. September feiern wir gleich mehrere besondere Gottesdienste. Einige davon unter freiem Himmel, an ganz unterschiedlichen Orten und mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten.

Voerde-Möllen · 10:00 Uhr
Partnerschaftsgottesdienst mit der CEBI-Kirche im Kongo
Gemeinsam wird die Partnerschaft mit der CEBI-Kirche im Kongo gefeiert.
Ort: Schützenanlage BSV Möllen, Friedrichstraße, 46562 Voerde
Mit: Hae-Ung Chai

Hünxe · 10:00 Uhr
Haustiergottesdienst
Ein Gottesdienst für Menschen und ihre tierischen Begleiter.
Ort: Ev. Dorfkirche Hünxe, Dorstener Straße 7, 46569 Hünxe
Mit: Hanna Rommeswinkel-Meis

Voerde-Ork · 11:00 Uhr
#Deichkreuz30: Weite. Liebe. Segen.
Unter freiem Himmel, mit Blick auf den Rhein und begleitet vom Posaunenchor wird am Deichkreuz in Ork gefeiert. Anlass ist das 30-jährige Bestehen des Deichkreuzes, das als Zeichen der Versöhnung errichtet wurde. Im Anschluss sorgt der Bürgerschützenverein „Frohsinn“ Mehr-Ork-Gest e. V. für das leibliche Wohl.
Ort: Deichkreuz Ork, Vogellake, 46562 Voerde (Bei schlechtem Wetter: Schützenhaus Ork, Mehrumer Straße 73, 46562 Voerde)
Mit: Rüdiger Penczek, Christoph Hendrix und Team

Dinslaken · 11:00 Uhr
Gottesdienst im Sinnesgarten
Auch in Dinslaken geht es nach draußen: Der Sinnesgarten an der Erlöserkirche wird zum besonderen Gottesdienstort.
Ort: Sinnesgarten an der Erlöserkirche, Weißenburgstraße 1, 46537 Dinslaken

Wir freuen uns auf die Gemeinschaft unserer menschenskirche und einen besonderen Spätsommertag!