„Freunde, dass der Mandelzweig…“ – Gottesdienst am Nachmittag

„Freunde, dass der Mandelzweig…“ heißt der Titel des Gottesdienstes in der Reihe „Anders von Gott reden“, der am Sonntag, den 10. Juli um 18 Uhr in der Ev. Stadtkirche Dinslaken (Duisburgerstr. 9) stattfinden wird. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes steht dieses bekannte Lied des jüdischen Dichters Schalom Ben Chorin. Er war nach der Shoah einer der ersten Juden, der sich für die Versöhnung mit Christ*innen in Deutschland einsetzte.

Die Predigt hält Pfarrer i.R. Heiko Dringenberg. Die musikalische Gestaltung am Klavier hat Kreiskantorin Daniela Grüning. Als Liturg führt Pfarrer i.R. Gerhard Greiner durch diesen besonderen Gottesdienst.

 

RhEINklang, das Rheinische Kirchenmusikfest 2022

RhEINklang, das Rheinische Kirchenmusikfest 2022, lockt im September nach Düsseldorf. Jetzt ist Gelegenheit, sich anzumelden – als Gruppe über den eigenen Chor(leiter), aber auch als Einzelperson über die Website. Welche Workshops zur Wahl stehen? Was bei der Festveranstaltung im Düsseldorfer Konzerthaus, der Tonhalle, geboten wird? Wie das neue Chorbuch klingt? Fragen, die ekir.de unter dem folgenden Link beantwortet. Gern können Sie den Beitrag in Ihre Websites einbinden, an die Gemeinden Ihres Kirchenkreises weitergeben etc.. Er steht zur Nutzung – auch (nur) in Teilen – zur Verfügung.

https://news.ekir.de/meldungen/2022/06/rheinklang-fest-fuer-die-kirchenmusik-lockt-im-september-nach-duesseldorf/

Stadtradeln: Das Team des Kirchenkreises holt sich Bronze

Wenn das keine beachtliche Leistung ist: Die Mitarbeitenden des Ev. Kirchenkreises Dinslaken erradelten beim Stadtradeln Dinslaken 2022 insgesamt 4.728 km und holten damit den dritten Platz bei den Betriebsteams. Gratulation! Die Kita am Rotbach leistete mit 1468,5 km dazu einen großen Beitrag. Eindeutiger Sieger war die Umwelt, denn über 720kg CO² konnten eingespart werden.

Foto: Die Stellvertretende Bürgermeisterin Stefanie Weyland überreichte die Bronze-Urkunde und freute sich mit Thomas Koch, Mitarbeitender des Ev. Kirchenkreises, auch über die gelungene Gesundheitsförderung.

Kreissynode wählt David Bongartz zum neuen Superintendenten

Die anwesenden 57 Synodalen des Ev. Kirchenkreises Dinslaken haben gewählt: David Bongartz wird ab 1. Oktober 2022 neuer Superintendent des Ev. Kirchenkreises Dinslaken.  Die Vertreter:innen der acht Kirchengemeinden, die zweimal jährlich als Synode zusammen kommt, votierten im ersten Wahlgang eindeutig für den 43-jährigen Pfarrer. „Ich danke ihnen sehr für ihr Vertrauen und freue mich in diesem Kirchenkreis heimisch zu werden“, sagte der künftige Superintendent nach seiner Wahl. Schon während seiner Vorstellung hatte David Bongartz betont, wir sehr ihn die Arbeit der Gemeinden, der Kinderwelt und der Diakonie im Ev. Kirchenkreis beeindruckt habe. „Was mir grundsätzlich Mut macht, ist die Arbeit mit Jugendlichen. Darauf sollten wir uns künftig besinnen“, so der 43-Jährige. Der Kirchenkreis habe mit der „Evangelischen Kinderwelt“ und dem Projekt „Junge Kirche“ schon Grundsteine für die Zukunft gelegt.
Einen Schwerpunkt seiner Arbeit sieht er im großen Veränderungsprozess, in dem sich die Kirche befindet.  Sein Ziel sei es, viele Menschen mitzunehmen, und diesen Weg gemeinsam und transparent zu gestalten. „Wir wissen nicht wo das Ziel ist, aber wir müssen im gesellschaftlichen Diskurs wahrnehmbar sein“, sagte der Pfarrer. David Bongartz sieht Kirche als kraftvolle Glaubensgemeinschaft, die sowohl in KonfiCamps, als auch in einem Kirchenasyl Gestalt gewinnen kann. Er ist seit 2012 Pfarrer in St. Augustin und engagiert sich im Bereich Jugendarbeit. Vernetzungen innerhalb und außerhalb von Kirche sind ihm wichtig.

Weitere Wahlen

Im Anschluss wurden für ausgeschiedenen Mitglieder des Kreissynodalvorstandes (KSV) Marlies Schwinem und Doris Aniola nachberufen. Zudem stellte sich die neue Jugendreferentin des Ev. Kirchenkreises Dinslaken, Nicole Weltgen, vor. „Jugendarbeit ist eine Herzensangelegenheit für mich. Deshalb freue mich sehr, das Projekt „Junge Kirche“ voranzutreiben“, so Nicole Weltgen.

Verwaltungsverband Rhein-Ruhr gegründet

Zum Abschluss stimmten die Synodalen für die Gründung eines Verwaltungsverbandes Rhein-Ruhr. Zuvor hatten schon die Abgeordneten des evangelischen Kirchenparlamentes in Duisburg auf ihrer gleichzeitig laufenden Tagung für die gleichen Beschlüsse gestimmt. Denn erst die parallelen Voten ermöglichen nun den Zusammenschluss der Verwaltungsämter der Evangelischen Kirchenkreise Dinslaken und Duisburg. So soll ein großer kirchlicher Dienstleister mit ca. 80 Mitarbeitenden gebildet werden, der für die insgesamt 23 Kirchengemeinden sowie Einrichtungen und Dienste beider Kirchenkreise Verwaltungsaufgaben wie z.B. Sitzungsbegleitungen, Gebäudemanagement, Personalverwaltung oder Finanzplanungen übernimmt. „Die eigentliche Arbeit beginnt erst jetzt. Wir müssen den Verband, der die rechtliche Grundlage des Zusammenschlusses bildet, nun mit Leben füllen“, betonte Sandra Sommer, Leiterin des Verwaltungsamtes im Ev. Kirchenkreises Dinslaken. Zusammen mit ihrer Kollegin Svenja Stepper aus Duisburg wird sie  im Verwaltungsverband eine Doppelspitze bilden und in drei Jahren – so ist die Zielsetzung – gemeinsam mit den Mitarbeitenden in der Detailplanung Aufgaben, Arbeitsabläufe oder die eingesetzte Software aufeinander abstimmen. „Ziel ist es, die Qualität von Verwaltung sowie die Arbeitsplätze langfristig sichern“, erläuterte Sandra Sommer.  Der Umsetzungsprozess solle unter Beteiligung der Gemeinden und Einrichtungen, aber vor allem auch der Mitarbeitenden beider Verwaltungen vollzogen werden.

Fotos: Tanja Henkel, Thomas Koch

 

 

 

Trotz allem: Träume wagen! – Einladung zum Frauenkirchentag am 24.9.22

Die Ev. Frauenhilfe im Rheinland lädt ein zum zum dritten Frauenkirchentag am 24. September 2022.

Die Ev. Frauenhilfe freut sich auf alle, die trotz aller widrigen Umstände ihre Träume auch in schwierigen Zeiten bewahren oder gerade jetzt ganz neu zu träumen beginnen.  Aber sie freut sich auch auf jene, die müde geworden sind und ihre Träume in den Herausforderungen der letzten Jahre verloren haben.

Sie alle sind eingeladen, alte Visionen zu beleben und neue Lebensträume zu finden. Gemeinsam soll wir die Kraft der Träume gefeiert werden.

Nach dem Auftakt-Gottesdienst, erwartet die Teilnehmerinnen ein buntes Spektrum unterschiedlicher Workshops zum Thema. In den Workshops geht es um Träume großer Visionärinnen , Kreativität mit Farben, Worten, Tanz, Gesang oder Bewegung. Und am Ende des Tages erklingt ein traumhaftes Konzert des Frauenduos JeRu.

Regionaler Frauenkirchentag Nord am Samstag den 24.09.2022 von 10:00 – 17:00 Uhr in der evangelischen Christus-Erlöserkirche, Friedensstr. 3, 47228 Duisburg-Rheinhausen

Kosten: Solidaritätspreis 15 – 30 €.

Informationen und Anmeldung unter Frauenkirchentag-Nord@frauenhilfe-rheinland.de oder Tel. 0228-9541-123

Neue Krankeshauspfarrerin in Dinslaken

Am Himmelfahrtstag wurde die Ev. Pfarrerin Ursula Kappner in ihren Dienst an den beiden Dinslakener Kliniken (Ev. Krankenhaus und St.Vinzenz-Hospital) in einem Gottesdienst eingeführt. Die erfahrene Theologin hat schon in verschiedenen Einrichtungen als Pfarrerin, Seelsorgerin und Beraterin gearbeitet. Dazu gehörte zu Beginn eine Zeit als Pfarrerin einer deutschen ökumenischen Gemeinde in Zimbabwe. Zuletzt war sie viele Jahre Berufsschulpfarrerin am Erich-Brost-Berufskolleg in Essen. Den interreligiösen Dialog, aber auch das Gespräch mit nicht religiös orientierten Menschen sieht sie als Chance. Menschen in schwierigen Situationen zur Seite zu stehen, liegt ihr am Herzen. So war es auch stimmig, sich auf eine Krankenhauspfarrstelle zu bewerben.

Im Einführungsgottesdienst wurde Ursula Kappner mit ihrer Aufgabe als Klinikseelsorgerin beauftragt, aber auch für ihren Dienst gesegnet. „Ich möchte mit diesem Gottesdienst ein Zeichen der Ermutigung und der Unterstützung setzen“, so Superintendent Friedhelm Waldhausen, der die Einführung in der Ev. Stadtkirche Dinslaken vornahm. Er wurde dabei unterstützt von Mitgliedern des Kreissynodalvostandes: Susanne Jantsch (re.) und Hermann Driesen (li.), sowie Mitarbeitenden der beiden Kliniken, die ein Segensvotum sprachen. Das tat auch Claire, die erwachsene Tochter der Seelsorgerin. Sie erzählte dabei, dass die Mutter schon früher beim gemeinsamen Essen am Küchentisch oft ein offenes Ohr für die Sorgen ihrer Freundinnen hatte, egal ob bei Liebeskummer oder Streitigkeiten. Und als diese Freundinnen nun hörten, dass Ursula Kappner Seelsorgerin am Krankenhaus wird, meinten sie sofort: „Das passt gut.“

Foto: Ruth Levin

Kindergartenkinder pflanzen mit Superintendent Friedhelm Waldhausen einen Obstbaum

Die Kinder der Ameisen- und Bienengruppe des Ev. Kindergartens Gahlen sind echte Gartenprofis: Innerhalb von drei Minuten ist das Loch mit dem neuen Birnbaum mit Erde gefüllt. Er ist der erste Baum, der im Rahmen einer Pflanzaktion des Evangelischen Kirchenkreises Dinslaken und der Ev. Kinderwelt im Ev. Kirchenkreis Dinslaken gepflanzt wird. Hilfestellung hatten die Kinder von Friedhelm Waldhausen, Superintendent des Ev. Kirchenkreises Dinslaken und Reimund Schulz, Geschäftsführer der Ev. Kinderwelt bekommen. Nach der Baumpflanzung nahm sich der Superintendent noch Zeit für die Kinder, und die Kleinen verrieten ihm, welche Obstbäume sie schon alles kennen. Die Kindergartenleitung hatte sich mit Bedacht für einen kleinen Baum, dessen Stamm etwa 1,20 Meter hoch wird, entschieden. So können die Kinder künftig selbst die Früchte ernten. Ziel der Aktion ist es, den Kindern die Natur näher zu bringen und ihr ökologisches Bewusstsein zu stärken. „Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind in unseren Kitas von jeher ein wichtiges Thema. Dazu gehört vor allem, das ökologische Bewusstsein der Jüngsten zu wecken und zu fördern“, so Reimund Schulz.

Foto (Henkel): v.l. Reimund Schulz, Geschäftsführer der Ev. Kinderwelt im Kirchenkreis Dinslaken, Friedhelm Waldhausen, Superintendent des Ev. Kirchenkreises Dinslaken und Svenja Kelch, Leiterin der Ev. Kita Gahlen werden umringt von den Kindern der Ameisen- und Bienengruppe.

Die Notfallseelsorge bietet einen neuen Kurs an

Notfallseelsorgerinnen und -seelsorger stehen am Niederrhein an 365 Tagen im Jahr an 24 Stunden bereit um Menschen in Krisensituationen zur Seite zu stehen.
Hilfe zur Selbsthilfe, Menschen wieder handlungsfähig machen – das ist kennzeichnend für diese Arbeit. Aber auch:
Abschied nehmen können von verstorbenen Kindern oder Erwachsenen, von Menschen, die von jetzt auf gleich nicht mehr Teil des engsten Umfeldes sind.
Um dieses ökumenische Angebot der Kirchen anbieten zu können braucht die Notfallseelsorge regelmäßig Verstärkung und sucht weitere ehrenamtliche Mitarbeitende. Genauer:
– Menschen, die eine sinnvolle Herausforderung suchen und sich engagieren wollen
– Menschen, die sich auf die seelische Not anderer einlassen können
– Menschen, die bereit sind, Zeit zur Verfügung zu stellen
Gesucht werden interessierte Frauen und Männer, ab 30 Jahren, belastbar und mit Lebenserfahrung, die bereit sind, sich für die „Erste Hilfe für die Seele“ schulen zu lassen und in der Rufbereitschaft der Notfallseelsorge mitzuarbeiten.
Es wird eine qualifizierte Ausbildung angeboten, die alle wesentlichen Aspekte des Betätigungsfeldes der Notfallseelsorge umfasst. Der nächste Kurs startet
am 28. Oktober diesen Jahres.
An der Mitarbeit in der Notfallseelsorge Interessierte können sich melden bei:
Pastoralreferent Peter Bromkamp:
Tel.: 02366-109731, Mail: bromkamp@bistum-muenster.de
Kerstin Pekur-Vogt:
Tel: 0157-31337237 Mail: kerstin.pekur-vogt@ekir.de

„Es gab so wunderbare Erfahrungen, dafür bin ich zutiefst dankbar“

Dinslaken. Es war der Sonntag nach Ostern 1986, als Pfarrerin Petra Schorberger-Waldhausen bei ihrer Ordination von der Ev. Kirche im Rheinland mit dem Dienst als Pfarrerin beauftragt wurde.  Und genau am Sonntag nach Ostern (24.4.2022)  – 36 Jahre später – wurde sie jetzt in den Ruhestand verabschiedet. Pfarrerin Susanne Jantsch, Assessorin des Ev. Kirchenkreises Dinslaken und Krankenhaus-Pfarrerin Dörthe Lahann entpflichteten sie vor mehr als 80 geladenen Gästen im Rahmen eines Gottesdienstes in der Friedenskirche in Dinslaken. „Wir danken dir für deinen Einsatz, deine Gabe, deine Freude und dein Wirken. Gott segne, was du in seinem Namen getan hast“, so Susanne Jantsch. Nach dem Gottesdienst bedankten sich zahlreiche Wegbegleiter wie Dr. Andreas Sander, med. Geschäftsführer des Ev. Klinikums Niederrhein, mit Grußworten bei Petra Schorberger-Waldhausen für ihr Wirken. „Es gab so wunderbare Erfahrungen, dafür bin ich zu tiefst dankbar“, so die Pfarrerin in ihrer Abschlussrede. Dem Ruhestand schaue sie gelassen entgegen: „Ich bin schon gespannt, was Gott jetzt mit mir vorhat.“

Ihr Weg als Pfarrerin führte sie im Ev. Kirchenkreis Dinslaken in drei verschiedene Gemeinden: das Vikariat absolvierte sie in Walsum-Aldenrade (1983-85), danach war sie 28 Jahre lang als Gemeindepfarrerin in Hiesfeld tätig, bevor sie für die vergangenen 8 Jahre als Seelsorgerin an den Dinslakener Krankenhäusern tätig war. „Nahe bei den Menschen“ zu sein, war das Hauptanliegen von Petra Schorberger-Waldhausen. Schon in ihrer Tätigkeit als Gemeindepfarrerin engagierte sie sich in der Begleitung pflegender Angehöriger oder unterstützte in Bibelseminaren die Menschen auf ihrem Glaubensweg. Als Krankenhausseelsorgerin stand sie vielen Kranken bei, aber sie bildete auch Ehrenamtliche aus dem Besuchsdienst aus und fort. Gerne erinnert sie sich auch an den muslimischen Besuchsdienst, den sie zusammen mit der Stadt aufgebaut hat.  Ein besonderes Anliegen war ihr, Trauernde zu begleiten. Ihre Trauerseminare für Hinterbliebene brauchten nie viel Werbung und füllten sich fast von allein.

Neben den Kranken und den Hinterbliebenen hatte sie aber auch immer die Mitarbeitenden im Blick. „Es war eine intensive Zeit“, resümiert sie, „mit den Kranken und ihren Angehörigen, aber auch mit vielen Ärzten und Pflegenden.“ Gerade auf der Palliativstation habe sie aber auch Feste gefeiert, um – wie sie sagt – „den Tagen mehr Leben zu geben“.

Zudem engagierte Petra Schorberger-Waldhausen sich auf Kirchenkreisebene für den fairen Handel, die weltweite Ökumene und die Bewahrung der Schöpfung. In der Zeit ihres Vorsitzes beim Ausschuss für Mission und Ökumene gab es eine Friedensausstellung in Dinslaken und auch eine Kreissynode zum nachhaltigen Wirtschaften.

Foto: v.l. Susanne Jantsch, Petra Schorberger-Waldhausen und Dörthe Lahann