TinkTank „Mixed Ecology Church“ – einer Kirche, die von gemeindlicher Vielfalt geprägt ist?

Welche Kraft steckt im Ansatz einer „Mixed Ecology Church“ – einer Kirche, die von gemeindlicher Vielfalt geprägt ist?
Welche Impulse für die aktuelle kirchliche Praxis verbergen sich in diesen Begriffen und sind für die Zukunftsentwicklung unserer Kirchenkreise, Gemeinden und weiterer kirchlicher Lebensformen in der Rheinischen Kirche relevant?

Die Lenkungsgruppe „Mixed Ecology Church“  herzlich zu einem digitalen ThinkTank via Zoom am 19. März von 9-11 Uhr ein. Ein Format, in dem Sie ein Update zu aktuellen Zukunftsüberlegungen erhalten und Ihre Perspektive einbringen können.

Im ThinkTank am 19.3. werden die Zwischenergebnisse der Lenkungsgruppe des Projekts Mixed Ecology – gemeindliche Vielfalt präsentiert, die seit Sommer 2023 intensiv daran arbeitet, das Potential des Ansatzes „gemeindliche Vielfalt“ praktisch zu fassen und in konkrete Impulse für die Entwicklung von Kirchenkreisen und Regionen unserer Rheinische Kirche zu übertragen.

Zudem wird es im ThinkTank auch darum gehen, wie innerhalb der Vielfalt erkennbar bleiben kann, was Gemeinde ist.

Nähere Informationen und die Anmeldungen finden Sie hier: 
https://events.crm.ekir.de/civiremote/event/2502/register

Wenn Sie selbst verhindert sind oder gerne weitere Personen mitbringen möchten, mit denen Sie gemeinsam an diesen Themen und Fragestellungen arbeiten, leiten Sie diese Einladung gerne weiter.

Zur Vorbereitung des ThinkTanks bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 14.03.2024.

Liebes Herz, bedenke doch!

Unter dem Motto „Liebes Herz, bedenke doch!“ tritt am Samstag, 16. März 2024,  um 18 Uhr in der Ev. Stadtkirche Dinslaken das Ensemble (Jana Czekanowski-Frankmar – Sopran; Christoph Barth – Theorbe; Ludwig Frankmar – Barockcello) der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde (Berlin-Lankwitz) auf.  Im Konzert wird ein abwechslungsreiches Programm geboten, in welchem Werke früh- und spätbarocker Komponisten vertreten sind, wie Michael Praetorius, Heinrich Schütz, Georg Philipp Telemann und Johann Sebastian Bach. Sie waren von der italienischen Musikkultur ihrer Zeit beeinflusst, weswegen auch Werke italienischer Komponisten des 16. und 17. Jahrhunderts erklingen werden. Der Eintritt ist frei, eine Kollekte wird erbeten.

Fotos: Ensemble

„Wie soll ich bloß damit leben…?“ Neue Trauergruppe startet wieder

Der Verlust eines geliebten Menschen hinterlässt eine schmerzliche Lücke im Leben. Die damit verbundene Trauer kann sehr schwer sein, aber auch heilende Kräfte freisetzen. In dieser sensiblen Zeit muss man nicht allein unterwegs sein. Die Krankenhausseelsorge des Evangelischen Krankenhauses Dinslaken lädt herzlich zu einer Trauergruppe ein, die ab Mitte März 2024 beginnt.

Die Gruppe trifft sich jeweils dienstags von 18.30 bis 21.00 Uhr im Evangelischen Krankenhaus Dinslaken, Kreuzstr. 28, 46535 Dinslaken.

Hier schaffen wir einen geschützten Rahmen, in dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über ihre Erfahrungen nachdenken und sich mit anderen über die Themen der Trauer austauschen können: Vertrauen aufbauen, den Verlust vergegenwärtigen, Gefühle wertschätzen, der Seele etwas Gutes tun und zu Neuem aufbrechen.

Wenden Sie sich gerne für weitere Informationen möglichst bald an Pfarrerin Ursula Kappner und Schwester Sylvia Schager. Wir sind unter der Telefonnummer 02064 42 2865 oder per email ursula.kappner@ekir.de zu erreichen. Geben Sie bitte in jedem Fall Ihre Telefonnummer für einen Rückruf an. Dann können wir individuelle Fragen und Bedürfnisse besprechen.

Presbyteriumswahlen 2024

„Ich steh zur Wahl – Ich geh zur Wahl“

Dieses zweigeteilte Motto begleitet die Presbyteriumswahlen 2024 in der Evangelischen Kirche im Rheinland. Am 18. Februar 2024 werden die Presbyterien in der rheinischen Kirche neu gewählt. Bis zum Wahlsonntag am 18. Februar 2024 ist zwar noch Zeit, doch in vielen Presbyterien beginnen bereits jetzt die Vorbereitungen. Neben dem Gang zur Wahlurne können Gemeindemitglieder erstmals auch digital abstimmen.

Alle Informationen zur Wahl finden Sie hier.

 

Alexandre Zindel zu Gast bei „Rendezvous nach Ladenschluss“

Dienstag, den 20. Februar findet wieder ein „Rendezvous nach Ladenschluss“ um 18.30 Uhr in der Ev. Stadtkirche Dinslaken (Duisburgerstr. 9) statt. Diesmal mit Alexandre Zindel, dem einzigen AutoharpSinger Deutschlands. Er präsentiert bei seinem zweiten Auftritt in diesem Rahmen sein Programm „Heute hier, morgen dort“.

Alexandre Zindel kombiniert sein von der Zither abstammenden Folk – Instrument – auch Volkszither genannt – mit seiner feinen Stimme in einem abwechslungsrechen Programm bekannter Folksongs, Chansons, Blues und Lieder.

Veranstalter ist der Förderverein Kultur und Ev. Kirche in Dinslaken e.V.. Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird am Ausgang gebeten.

Foto: Alexandre Zindel

Jeder Fall ist ein Fall zuviel!

Die Ergebnisse der breit angelegten Aufarbeitungsstudie „ForuM“ zu sexualisierter Gewalt in der evangelischen Kirche und Diakonie sind fürchterlich erschütternd: Denn jeder Fall ist ein Fall zu viel! „Uns ist sehr bewusst, dass alle Betroffenen ein Recht auf umfassende Aufklärung haben. Gerade in unserer Kirche, die ein Schutzraum für viele Menschen ist, darf sexualisierte Gewalt keinen Raum haben“, so Superintendent David Bongartz.

Die ausführliche Pressemitteilung der Evangelischen Kirche Deutschland und der Diakonie Deutschland zum Thema findet man unter:

Pressemitteilung

Fakten zur Studie:

Die ForuM-Studie klärt allgemeine Fragen zur sexualisierten Gewalt in der evangelischen Kirche (z. B. Ermöglichungsstrukturen, Aufarbeitung).

Die Studie geht zurück auf einen Beschluss der Synode der EKD aus dem Jahr 2018 und war Teil des damaligen 11-Punkte-Handlungsplans.

Entsprechend dieses Auftrages erfolgte eine öffentliche Ausschreibung der Studie, auf die sich mehrere Forschungsverbünde verschiedener wissenschaftlicher Einrichtungen bewarben.

Die Forschenden von ForuM arbeiten absolut weisungsfrei und unabhängig. Sie gehören verschiedenen deutschen Universitäten und Instituten an. Die vertraglichen Vereinbarungen zwischen der EKD und dem Forschungsverbund sichern die wissenschaftliche Unabhängigkeit.

Die Durchführung der wissenschaftlichen Aufarbeitung erfolgt extern und unabhängig, wird aber durch die Kirche finanziert. Die EKD und die Landeskirchen unterstützen ForuM mit einer Zuwendung von 3,6 Millionen Euro.

Diese Studie bildet die Grundlage für die regionalen Aufarbeitungsstudien. Sie ist vergleichbar mit der MHG-Studie auf katholischer Seite, aber breiter angelegt, weil sie nicht nur Priester, sondern alle kirchlichen Mitarbeitenden, beruflich wie ehrenamtlich, in den Blick nimmt.

Weiter Informationen zur Studie finden sich unter: https://www.forum-studie.de/

 

Der Ev. Kirchenkreis unterstützt betroffene Personen und erkennt das Unrecht an, dass sie erfahren haben. Er steht für die konsequente Aufklärung, Ahndung und Aufarbeitung zurückliegender Taten. Zudem werden im Kirchenkreis, der Diakonie und der Ev. Kinderwelt umfassende Präventionsmaßnahmen umgesetzt. „Wir, der Ev. Kirchenkreis Dinslaken, die Diakonie und die Kinderwelt schauen nicht weg. Bei uns sollen Täter und Täterinnen von sexualisierter Gewalt keine Chance haben“, sagt Superintendent David Bongartz.  Mit der Einstellung von Nicole Seidenstücker, als Beauftragte für Präventionsmaßnahmen gegen sexualisierte Gewalt, wurde eine feste Ansprechpartnerin installiert. Zudem gibt es noch drei weitere Vertrauenspersonen, an die sich die Mitarbeitenden und Ehrenamtliche wenden können: Julia Glettenberg, Mitarbeiterin der Diakonie, Stefanie Dahlmann, Mitarbeiterin der Kinderwelt und Pfarrer Ralph-Rüdiger Penczek. Der Kirchenkreis und alle Gemeinde sowie jede Einrichtung haben Schutzkonzepte erarbeitet. Diese werden nun mit Blick auf die Forumsstudie nochmals überprüft und gegebenenfalls überarbeitet. Zudem wurde 2020 begonnen alle Mitarbeitenden und Ehrenamtliche umfassend zu schulen und zu sensibilisieren. Insgesamt sind bislang 709 Personen unterwiesen worden. Neben der Schulung muss jeder Mitarbeitende ein erweitertes Führungszeugnis vorweisen und eine Selbstverpflichtungserklärung unterschreiben.  Außerdem besteht eine Meldepflicht, wenn man einen möglichen Fall von sexualisierter Gewalt durch Mitarbeitende bemerkt. Ansprechpartner und weitere Informationen finden Betroffene unter: https://kirchenkreis-dinslaken.de/ansprechpersonen-sexualisierte-gewalt/

Weitere Informationen zum Thema: https://www2.ekir.de/thema/missbrauch-sexualisierte-gewalt/

https://www.ekd.de/missbrauch-23975.htm

 

 

 

Kirchenkreise Dinslaken, Duisburg und Moers rufen zur Kundgebung für Demokratie und gegen Hass auf

Das Duisburger Bündnis für Toleranz und Zivilcourage hat zur Kundgebung gegen den Neujahrsempfang der AfD in Duisburg-Hochheide aufgerufen. Die Kirchenkreise Duisburg, Dinslaken und Moers, die gemeinsam die ev. Kirchengemeinden im Stadtgebiet Duisburg abdecken, schließen sich dem Aufruf „Kein Platz für Hass und Hetze in Duisburg“ an. Beim Neujahrsempfang der Duisburger AfD hält Alice Weidel die Festrede. Bekannt ist die Bundessprecherin der in manchen Teilen Deutschland vom Verfassungsschutz beobachteten Partei u.a. durch ihren am 16. Mai 2018 im Bundestag geäußerten Satz „Burkas, Kopftuchmädchen und alimentierte Messermänner und sonstige Taugenichtse werden unseren Wohlstand, das Wirtschaftswachstum und vor allem den Sozialstaat nicht sichern“.
Treffpunkt für die Kundgebung ist der 13. Januar, 12.30 Uhr am Hochheider Markt.

Passionszeit: 40-mal anfangen

„40-mal anfangen“ ist der Untertitel eines Buches der evangelischen Theologin und Autorin Susanne Niemeyer. „In 40 Texten von Wagnissen und Wundern, Aufbrüchen und Neuanfängen“ werden wir eingeladen, den eigenen Alltag und das eigene Leben zu beleuchten.  Wenn Sie Lust haben, sich einmal etwas anders auf den Weg durch die Passionszeit zu machen, sind Sie herzlich eingeladen, teilzunehmen. Wir treffen uns einmal wöchentlich zum Austausch über das Gelesene und zu einer Zeit der Stille.

Beginn: 14. Februar um 19:00 in der Johanneskirche am Franz-Lenze-Platz 47, 47178 Duisburg.

Weitere Termine: 22.2.(do)- 29.2.(do) – 7.3.(do) – 13.3.(mi) – 21.3.(do) – 28.3. (do), jeweils 19:00-20:30 Uhr.

Bei Interesse bitte anmelden bei Pfarrerin Monika Ruge: 0203-48569810 oder: monika.ruge@ekir.de

Foto: Fundus