Café B8LICH am neuen Standort

Das Café B8LICH ist wieder da! Nach dem Umzug und der Neugestaltung der Räumlichkeiten hat das beliebte Quartiersprojekt Ende September 2026 seinen neuen Standort am Kometenplatz 3 in Duisburg-Walsum bezogen.

Mit der Wiedereröffnung ist das B8LICH weiterhin ein offener Treffpunkt für Menschen jeden Alters. Ob bei einer Tasse Kaffee, einem Gespräch mit Bekannten oder einfach für eine kleine Auszeit vom Alltag: Hier sind alle herzlich willkommen.

Getragen wird das Projekt von der Heimstatt St. Barbara e.V., der Pfarrei St. Dionysius und der Evangelischen Kirchengemeinde Walsum-Aldenrade. Gemeinsam setzen die Partner ein Zeichen für gelebte Nachbarschaft, Begegnung und Unterstützung im Stadtteil. Pfarrer Andreas Mann: „Kirche und Diakonie müssen dort sein, wo die Menschen leben und sich begegnen. Das ‚B8LICH‘ hat sich in Walsum schnell als dieser Ort herauskristallisiert. Wir waren als Evangelische Kirche schon immer Fan von diesem Konzept. Kirche muss neue Wege gehen und mit anderen Angeboten auf die Menschen zugehen. Niedrigschwellig und doch bestimmt. Wir freuen uns, hier gemeinsam Verantwortung zu übernehmen.“

Unter einem Dach vereint:

  • Café und Begegnungsstätte
  • Sozialkaufhaus mit gut erhaltener Kleidung und Spielzeug
  • Beratung und Unterstützung in verschiedenen Lebenslagen
  • Raum für Gemeinschaft, Austausch und neue Kontakte

Das Sozialkaufhaus freut sich über gut erhaltene Kleider- und Sachspenden. Bei Fragen hierzu wenden Sie sich gerne an das Team des B8LICH.

Foto (Ev. Kirchengemeinde Walsum-Aldenrade): Team der Ehrenamtlichen beim ersten Treffen im neuen Laden. Alle freuen sich auf Kundschaft.

Das „neue“ Martin-Niemöller-Haus mit Open-Air-Gottesdienst eröffnet

Was passiert mit einem kirchlichen Gebäude, wenn es auf dem Prüfstand steht? Das Martin-Niemöller-Haus in Vierlinden gibt darauf eine ermutigende Antwort: Aus Veränderung kann etwas Neues entstehen.

So wurde das vor 50 Jahren eröffnete Martin-Niemöller-Haus in den vergangenen Monaten umfassend umgebaut. Inzwischen wird das Gebäude neu genutzt und ist zu einem vielseitigen Ort für Bildung, Bewegung, Musik und Begegnung geworden.

Im ehemaligen Gottesdienstraum ist eine Sporthalle der Sportschule D’Amato entstanden. Im Untergeschoss nutzt die Musikschule Bursch neue Räume für Musikunterricht sowie den Verkauf von Instrumenten und Zubehör.

Beim Gemeindefest am 13. September wurde dieser Wandel gemeinsam gefeiert – trotz miserablen Wetters. Der Open-Air-Gottesdienst wurde von starkem Regen begleitet, die Stimmung blieb trotzdem bestens. Viele Besucher*innen kamen, feierten mit und nutzten die Gelegenheit, das neu gestaltete Haus zu erkunden. Auch für Kinder gab es mit den Angeboten der Kitas Schmiedegasse und Dorfwichtel einiges zu entdecken.

Bei der Eröffnung dankte Pfarrer Johannes Brakensiek Baukirchmeister Heiner Münzberger für seinen großen ehrenamtlichen Einsatz beim Umbau. Auch die neuen „Mitbewohner“ wurden mit Brot und Salz begrüßt: Ute und Jürgen Bursch von der Musikschule Bursch sowie Sandro von der Sportschule D’Amato.

Musik, Kampfsport, Angebote für Kinder und Einblicke in die neuen Räume machten den Wandel erlebbar.

Das Gemeindefest machte deutlich: Das Martin-Niemöller-Haus bleibt ein lebendiger Ort im Stadtteil – mit neuen Nutzer*innen, neuen Angeboten und neuen Begegnungen. Transformation bedeutet hier nicht nur Abschied, sondern vor allem Aufbruch und die Chance, neue Wege zu gehen.

 

Jugendfestival 2026: Ein Wochenende voller Begegnung und Gemeinschaft

Strahlender Sonnenschein, sommerliche Temperaturen und ein großes Gelände voller Leben. Rund 100 Jugendliche aus der Menschenskirche kamen vom 3. bis 5. Juli 2026 in Bruckhausen zusammen, um gemeinsam ein unvergessliches Wochenende zu erleben. Zwischen Spiel, Kreativität, Musik und vielen Begegnungen entstand eine besondere Atmosphäre, die das 1.Jugendfestival, der Menschenskirche, zu einem echten Highlight machte.

Gelungener Start

Nach der Anreise am Freitag füllte sich das weitläufige Gelände schnell mit Leben. Beim Abend der Begegnung lernten sich die Teilnehmenden kennen, probierten verschiedenen Mitmachaktionen aus und stärkten sich bei einem Leckeren Abendessen. Die Musikalischen Beiträge, Karaoke und der Abendsegen an der Feuerschale sorgten für einen gelungenen ersten Tag.

„Ich war positiv überrascht wie schnell die Jugendlichen zu einer Gemeinschaft wurden, die Stimmung war richtig schön. Das müssen wir unbedingt wiederholen“ so Nicole Weltgen, die Jugendreferentin und Organisatorin des Festivals.

Kreativität und Gemeinschaft

Am Samstag standen eine Rallye durch Bruckhausen, kreative Workshops und zahlreiche Angebote auf dem Programm. Ob Graffiti, Bastelaktionen oder gemeinsames Gestalten, die Teilnehmenden konnten neues ausprobieren, ihre Kreativität entfalten und gemeinsam Zeit verbringen. Am Abend sorgte Live-Musik, ein DJ und das Lagerfeuer zum Abendsegen einen stimmungsvollen Ausklang.

Ein schöner Abschluss

Den Abschluss bildeten an Sonntag der gemeinsame Gottesdienst sowie der Abbau und die Heimreise. Im Gepäck hatten die Teilnehmenden nicht nur schöne Erinnerungen, sondern auch neue Freundschaften und das gute Gefühl, Teil einer starken Gemeinschaft gewesen zu sein.

 

Text/Fotos: Emma Berger

Kreissynode tagt in Aldenrade

Die kommende Kreissynode, die am 20. Juni in Walsum tagt, steht ganz im Zeichen der Klimaneutralität. So findet sich der Themenschwerpunkt „die künftige Gebäudebedarfsplanung der menschenskirche“ auf der Tagesordnung. Zudem werden neue Mitglieder in den Kreissynodalvorstand gewählt.

Die Synode ist öffentlich und findet von 9 bis 15 Uhr im Gemeindezentrum der Ev. Kirchengemeinde Aldenrade, Schulstr. 2, 47179 Duisburg, statt. Die Tagesordnung finden Interessierte hier Kreissynode 2026

Mehr als 300 Gäste verabschiedeten Susanne Jantsch in Ruhestand

Mit einem festlichen Gottesdienst in der Evangelischen Kirche Friedrichsfeld wurde jetzt Susanne Jantsch nach 34 Jahren Dienst in der Kirchengemeinde Spellen-Friedrichsfeld und zwölf Jahren als Assessorin des Ev. Kirchenkreises Dinslaken in den Ruhestand verabschiedet.

Zahlreiche Gemeindeglieder, Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Kirche und Öffentlichkeit nahmen an der Feier teil, um Dank für ihr langjähriges Wirken auszusprechen. Mehr als 300 Gäste waren der Einladung gefolgt. In den Ansprachen wurde besonders ihr großes Engagement für das geistliche Leben der Kirche, die ökumenische Zusammenarbeit sowie ihr unermüdlicher Einsatz für die Seelsorge gewürdigt: „Wenn ich auf die letzten gemeinsamen 4 Jahre zurückblicke, erinnere ich mich z.B. an die Station zu Psalm 23 an der Zukunftssynode. Ich erinnere mich an die Freude, wenn du von einem Gottesdienste erzählst, der dir zu Herzen gegangen ist. Und gerade über die letzte Landessynode wurde nochmal deine Verbundenheit zum Haus der Stille deutlich. Dies alles aus der tiefen Überzeugung heraus, dass unsere Grundaufgabe als Kirche ist, miteinander in Singen, beten und dem hören auf Gottes Wort seine Nähe zu suchen und so gestärkt durch Gott, Kirche zu gestalten“, sagte David Bongartz, Superintendent des Ev. Kirchenkreises Dinslaken in seiner Ansprache.

Mit viel Herzblut begleitete sie Menschen an wichtigen Stationen ihres Lebens und setzte sich dafür ein, dass Kirche ein Ort der Begegnung, des Gebets und der Begleitung bleibt.

Für die kommende Zeit wünschten ihr die Anwesenden viele bereichernde Erfahrungen, Zeit für Familie, persönliche Interessen und zahlreiche neue Begegnungen.

 

Würdiger Abschied von Pfarrer Hans Hörholdt

Im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes in der Ev. Dorfkirche in Hiesfeld wurde jetzt Pfarrer Hans Hörholdt in den Ruhestand verabschiedet.

In seiner Würdigung hob David Bongartz, Superintendent des Ev. Kirchenkreis Dinslaken,  besonders die Vielseitigkeit seines beruflichen Weges hervor. Von Stationen im Saarland über die Voreifel, Unna und Leverkusen bis in den Kirchenkreis Dinslaken prägte ihn die Bereitschaft, sich immer wieder auf neue Herausforderungen einzulassen. Dabei zog sich sein diakonisches Engagement wie ein roter Faden durch sein Wirken.

In den vergangenen Jahren brachte er diese Erfahrungen auch in den Kirchenkreis Dinslaken ein. So half er maßgeblich mit, die Fusion der beiden Kirchengemeinden Dinslaken und Hiesfeld voranzutreiben. Mit Kreativität, Zuversicht und einem feinen Humor gelang es ihm, Menschen für neue Perspektiven zu begeistern und Veränderungsprozesse konstruktiv zu gestalten. „Du hast hier im Kirchenkreis den Auftrag übernommen zwei Gemeinden bei der Prüfung der Möglichkeit einer Fusion zu begleiten und hast daraus ein Fest gemacht. Ein Fusionsfest am Anfang dieses Jahres. Du hast es geschafft ein Zukunftsbild mit den Menschen hier zu entwerfen, so dass sie sich aufgemacht haben mit dir hier in der Gemeinde“, so David Bongartz.

Beim anschließenden Empfang hatten die Gäste noch die Möglichkeit, sich von Hans Hörholdt zu verabschieden und ihm persönlich Segenwünsche für den neuen Lebensabschnitt mit auf den Weg zu geben.

Pfarrerin Nathalie Mangila besucht die menschenskirche

Dinslaken/Walsum-Aldenrade. Nathalie Mangila sollte immer die beste und erste sein  –  in der Schule und im Leben. Kein leichtes Unterfangen. Vor allem, wenn man in der Demokratische Republik Kongo lebt und eine Frau ist. Aber die studierte Theologin hat es geschafft. Sie wurde 1989 die erste Pfarrerin der CEBIE-Kirche. Mittlerweile ist sie dort für Entwicklungsfragen zuständig.

Im Rahmen eines Partnerschaftsbesuches war die Pfarrerin nun bei der Ev. Kirchengemeinde Walsum-Aldenrade zu Gast. Ein lang erhoffter Besuch, da Nathalie Mangila, da sie schon seit 35 Jahren in Kontakt mit der Gemeinde steht und die Partnerschaft der Gemeinde und der CEBIE-Kirche maßgeblich mit ausgebaut hat. So setzt sie sich unter anderem für die Förderung von Frauen in ihrem Heimatland ein. Dort gibt es mittlerweile 6 Pfarrerinnen, 4 Schuldirektorinnen, viele Lehrerinnen und Krankenschwester, deren Ausbildung von der CEBIE gefördert wurde.

Die Partnerschaft zwischen der CEBIE-Kirche aus dem Kongo und der Ev. Kirchengemeinde Walsum-Aldenrade besteht schon seit 40 Jahren. Im Laufe der Jahre haben sich mit Walsum-Vierlinden, Hünxe, Hiesfeld und Götterswickerhamm vier weitere Gemeinden im Kirchenkreis Dinslaken der Partnerschaft angeschlossen. Regelmäßige Gottesdienste, ein reger Austausch und finanzielle Hilfen werden von einem Partnerschaftsausschuss begleitet. Die Frauen- und Jugendarbeit, medizinische Hilfe und die Ausbildung im Kongo werden von den Gemeinden und dem Kirchenkreis unterstützt.

Foto: Nathalie v.l. Manuela Schiffhauer, David Bongartz, Alethea Mushila, Nathalie Mangila, Andreas Mann

Susanne Jantsch wird mit einem Festgottesdienst in den Ruhestand verabschiedet

Susanne Jantsch, Assessorin des Ev. Kirchenkreis Dinslaken und Pfarrerin der Ev. Kirchengemeinde Spellen-Friedrichfeld wird am Sonntag, 7. Juni 2026, um 14 Uhr mit einem Festgottesdienst in der Ev. Kirche Friedrichfeld, Wilhelmstr. 34, Voerde in den Ruhestand verabschiedet. Beim anschließenden Empfang im Gemeindezentrum gibt es die Möglichkeit zu Begegnung und Austausch.

Filmvorführung „Kein Land für Niemand“

Am Samstag, den 13. Juni 2026  wird  um 16 Uhr in der Johanneskirche (Franz-Lenze-Platz 47, Duisburg) anlässlich des 100-Jahr Jubiläums des Ev. Kirchenkreises Dinslaken der Dokumentarfilm „Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes“ (Trailer, YouTube) gezeigt. Der Eintritt ist frei, um Spenden für United4Rescue wird gebeten.

Europa zieht die Mauern hoch – mitten in einer humanitären Katastrophe.

Der Dokumentarfilm beleuchtet die drastischen Folgen der europäischen Abschottungspolitik. Er zeigt die Rolle Deutschlands in diesem Politikwechsel.

Während sich Deutschlands Migrationspolitik zunehmend von humanitären Grundsätzen entfernt, passiert Schreckliches an den Außengrenzen der EU. Die Dokumentation “Kein Land für Niemand” begleitet eine Rettungsmission im Mittelmeer. Er zeigt die katastrophalen Zustände in Lagern für Geflüchtete. Er gibt Menschen eine Stimme, die den lebensgefährlichen Weg nach Europa überlebt haben.

Gleichzeitig blickt der Film auf die politische und gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland: Ein erstarkender Rechtspopulismus prägt viele politische Aussagen. Flucht und Migration werden zunehmend kriminalisiert. Humanitäre Hilfe gerät unter Druck. Deutschland gibt hier immer wieder den Takt vor und Europa zieht nach.

Durch exklusive Interviews mit Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen und politischen Entscheidungsträger*innen hinterfragt „Kein Land für Niemand“ gegenwärtige Einstellungen zu Flucht und Migration. Er beleuchtet die Mechanismen, mit denen Angst und Populismus das politische Handeln beeinflussen. Wie konnte es so weit kommen? Und welche Alternativen gibt es zu einem Europa, das sich immer weiter abschottet?

Es ist ein Film über eine Krise, die weit mehr ist als eine Debatte über Grenzen: Es ist die Debatte über Menschlichkeit, Verantwortung und die Zukunft Europas.

Austausch und Diskussion

Einladung zu Getränken und Snacks im Anschluss. Danach steht nach einer kurzen Pause der ehemalige Flüchtlingspfarrer des Kirchenkreises, Gerhard Greiner, bereit, um Fragen zum Film zu beantworten. Er wird aktuelle Entwicklungen bewerten und Einblick in die eigene Arbeit zu geben. Wir freuen uns über Gespräch und Austausch!

Die Umsetzung des Films wurde durch ein Förderbündnis ermöglicht, an dem folgende Organisationen beteiligt waren: Sea Watch, United4Rescue, Pro Asyl, German Doctors, Mennonitisches Hilfswerk und Sea Eye.

FSK: 12 Jahre, der Film enthält teilweise drastische Aufnahmen und Berichte von Gewalt und Tod. Filmdauer: 1:47h

Quelle: Pressematerial von https://dropoutcinema.org/presse/, zuletzt abgerufen am 14. April 2026.