Trauer um Pfarrer Ulrich Sagel

Selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren.

(Lukas 11,28; Predigttext bei der Amtseinführung von Pfarrer Ulrich Sagel 1980; Bibelvers auf der Kanzel der Dorfkirche)

Die Ev. Kirchengemeinde Dinslaken  und der Ev. Kirchenkreis Dinslaken trauern um Pfarrer Ulrich Sagel, der im Alter von 73 Jahren verstorben ist.

Ulrich, genannt Uli Sagel wurde 1952 in Eitorf geboren. Nach dem Abitur erlernte er in Bethel die für das Theologiestudium verpflichtende hebräische Sprache. Die Abschlüsse in Griechisch und Latein hatte er auf dem Kirchlichen Gymnasium in Herchen erworben. Er studierte Ev. Theologie an den Universitäten  Bonn und Göttingen. In Göttingen lernte er seine Lore kennen. Die beiden heirateten dort 1976 standesamtlich und 1977 kirchlich in Hünxe. Nach dem Predigerseminar in Bad Kreuznach und dem Ersten Theologischen Examen  trat er sein Vikariat in Koblenz an und schloss es mit dem Zweiten Theologischen Examen ab. 1979 kam er als Pastor im Hilfsdienst in die Ev. Kirchengemeinde Hiesfeld, wo er im November desselben Jahres ordiniert wurde.

1980 wurde er als Pfarrer auf die Hiesfelder Gemeindepfarrstelle 2 gewählt, zusammen mit seiner Ehefrau Lore Sagel als Pfarrerin auf Pfarrstelle 1. Nach einer kurzen Unterbrechung, in der er sich als Hausmann um die Familie kümmerte,  teilten sich Ulrich und Lore Sagel ab 1987 die 2. Pfarrstelle. Im Jahr 2013 ging er nach 34 Jahren (inclusive Hilfsdienst) als Hiesfelder Pfarrer in den Ruhestand.

Ulrich Sagel war über viele Jahre Presbyteriumsvorsitzender bzw. Stellvertretender Vorsitzender der Ev. Kirchengemeinde Hiesfeld. Er war schwerpunktmäßig in der Jugendarbeit aktiv und war Mitglied im Jugendausschuss. Er begründete das Kinderzeltlager mit. Mit Jugendlichen fuhr er zu Kirchentagen. Ab 2001 leitete er den Männerkreis. Er war als Gehörlosenseelsorger aktiv. Ein Schwerpunkt war die Arbeit mit der Bibel in verschiedenen Formen, unter anderem für die EAB (Ev. Arbeitnehmer-Bewegung), deren Freizeiten er oft begleitete.  Ulrich Sagels Kochkünste waren berühmt. Über viele Jahre hinweg lud er alleinstehende Menschen oder Paare, die Weihnachten nicht zuhause verbringen wollten, an Heiligabend ein und bekochte sie mit köstlichen Gerichten im Gemeindehaus.

Sein Drehorgelspiel zu Gemeindefesten und anderen Gelegenheiten (auch noch über seinen Ruhestand hinaus) bleibt unvergessen. Er sang im Kirchenchor Büngelerstraße mit und war als Musiker aktiv im Collegium musicum.

Wer ihn kannte, weiß, dass er streitbar war, aufrichtig und ehrlich, verlässlich, kollegial, kreativ und humorvoll, dass er einen stark ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und eine sehr soziale Einstellung hatte. Er war ein Pfarrer mit Herzblut.

Für seine Gemeindeglieder sowie für Kolleginnen und Kollegen war er jederzeit ansprechbar, führte mit seiner Lore zusammen ein offenes, gastfreundliches Haus und drängte sich nie in den Vordergrund.

Ulrich Sagel wird unserer Kirchengemeinde fehlen. Er bleibt aber unvergessen.

Wir trauern mit seiner Ehefrau Lore sowie den Kindern Henrike, Christina und Benjamin samt dem 5 Enkeln und wünschen seiner Familie viel Kraft und Gottes Segen für die kommende Zeit.

 

Im Auftrag des Presbyteriums der Ev. Kirchengemeinde Dinslaken

Jörg Munkes, Pfarrer

Foto 1: Ulrich Sagel an der Drehorgel.

Foto 2: Pfarrer Ulrich Sagel (re.) mit dem langjährigen Hiesfelder Presbyteriumsvorsitzenden Kurt Hagenbeck.“

Uwe Birnsteins Acoustic Project „Alles klar, Udo Lindenberg!“ in Wehofen zu sehen

In vielen seiner Songs nimmt der „Panik-Rocker“ Udo Lindenberg Bezug auf religiöse Themen. Auf Jesus hält er „große Stücke“, in einem Lied führt er sogar ein „Interview mit Gott“. Und eines ist für ihn klar: „Hinterm Horizont geht’s weiter!“

Der Bestseller-Autor und Theologe Uwe Birnstein hat mehrmals mit Lindenberg über Gott und die Welt gesprochen. In seinem Programm macht er sich auf die Suche nach spirituellen Spuren in Udo Lindenbergs Leben, Liedern und Bildern, etwa über die Zehn Gebote. Mit diesem ist er am Sonntag, 1.3.2026  um 16 Uhr in der Ev. Kirche Wehofen, Dr. Hans Böckler Str. 306, 47179 Duisburg zu sehen.

Zu den Hintergrundinfos spielt er mit dem Duo „Stine & Stone“ (Kerstin Birnstein, Gesang) viele Songs live. So entsteht eine panisch-theologische Zeitreise in den Glauben und in das Deutschland der letzten 50 Jahre.

Einlass ist ab 15.15 Uhr. Der Eintritt kostet 11 Euro.

Karten sind im Gemeindebüro, Schulstr.2, (Öffnungszeiten: Di. 9-12 / Do. 14-17 / Fr. 9-12) und über Ursula Brandt (0177 6338793) erhältlich.

Vor und nach der Veranstaltung bietet der „Förderverein zur Erhaltung der Ev. Kirche Walsum-Aldenrade“ Kaffee, Wasser und Wein an.

Deine Stimme zählt! – Chorprojekt zum Jubiläum unseres Kirchenkreises

Zum Jubiläum unseres Kirchenkreises laden wir herzlich zu einem besonderen Chorprojekt ein – offen für alle, die gerne singen oder es einfach einmal ausprobieren möchten!

Egal ob mit viel Chorerfahrung oder ganz ohne Vorkenntnisse: Bei diesem Projekt steht die Freude am gemeinsamen Singen im Mittelpunkt. Ohne Vorsingen, ohne Leistungsdruck, ohne Verpflichtung auf Dauer. Einfach kommen, mitsingen, Gemeinschaft erleben.

Gemeinsam wollen wir ein abwechslungsreiches Programm einstudieren – moderne geistliche Lieder, bekannte Melodien und mitreißende Songs, die berühren und verbinden. Die Proben sind so gestaltet, dass alle gut mitkommen. Notenkenntnisse sind nicht erforderlich.

Der Höhepunkt des Projekts ist die gemeinsame Aufführung beim festlichen Jubiläumsempfang unseres Kirchenkreises – ein starkes Zeichen lebendiger Gemeinschaft und gelebten Glaubens in der menschenskirche.

Probenstart:          Montag 20. April 19:00 Uhr – 20:30 Uhr

weitere Proben:   Dienstag 28. April 19:00 – 20:30 Uhr; Samstag 2. Mai 14:00 – 15:30 Uhr; Dienstag 5. Mai 19:00 Uhr- 20:30 Uhr

Probenort:            Ev. Gemeindehaus Duisburger Str. 72
Aufführung:         9. Mai 2026  16 Uhr Jubiläum des Kirchenkreises Dinslaken

Mach mit und werde Teil eines besonderen musikalischen Moments!
Wir freuen uns auf viele Stimmen – und vielleicht ja auch auf deine.

 

100 Jahre Ev. Kirchenkreis Dinslaken – hier geht es zur Jubiläumsseite

Festgottesdienst zur Ordination von Diakon Sascha Dornhardt

Mit einem bunten, abwechslungsreichen und tiefgründigen Festgottesdienst wurde jetzt Diakon Sascha Dornhardt in der Hiesfelder Dorfkirche ordiniert. Zu Beginn hieß Superintendent David Bongartz ihn in der menschenskirche herzlich willkommen: „Wir waren uns von Anfang an sicher, in der Black box Sascha Dornhardt schlummert ziemlich viel Potential. Da ist jemand, der mit Freude und Überzeugung pastorale Arbeit tut. Der seinen Beruf als Berufung begreift. Das merkt man dir immer wieder an. So sind wir gespannt, was du nun alles hier mit in den Kirchenkreis einbringst – In deinem Auftrag für die ganze menschenskirche und dann ab Juni zudem nochmals im Kooperationsraum Voerde und dort speziell in der Kirchengemeinde Spellen-Friedrichsfeld.“

In der anschließenden Predigt ließ Sascha Dornhardt die Menschen daran teilhaben, was seinen Glauben prägt und welcher Vers aus der Bibel ihn schon seit seiner Konfirmation begleitet. „Gott gab uns nicht den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“   –  ein Vers gegen Angst und Furcht. „Vielleicht hat mich dieser Vers gerade deshalb nie losgelassen. Nicht, weil ich sicher geglaubt habe, sondern weil ich gehofft habe. Auf diesen Vers. Und auf einen Gott, der stärker ist als Furcht“, so Sascha Dornhardt.

Zu seiner Ordination waren nicht nur Gäste aus den Gemeinden, sondern auch aus seiner vorherigen Wirkungsstätte, dem Ev. Kirchenkreis Bochum, erschienen. So nahmen unter anderem Superintendent Gerald Hagmann und Konfi-Teamerin Lou Ptaszynski an dem Gottesdienst teil.

Burghofbühne zu Gast beim Rendezvous nach Ladenschluss

Zum letzten Mal lädt das „Rendezvous nach Ladenschluss“ ein und zwar am Dienstag, den 10.3.2026 in die Ev. Friedenskirche in Dinslaken Eppinghoven, Rotbachstraße in der Zeit   von 18.30 – 21.00 Uhr:

Die Burghofbühne kommt mit dem Programm:

              „Jetzt pfiff auch die Lokomotive. Ich höre es noch

– ein letztes Rendezvous mit dem Abschied

(Lesung und Musik: Jan Exner, Oleksandra Zapolska und dem Intendanten Mirko Schombert, Konzept: Verena Caspers)

Anschließend: Abschied vom „Rendezvous nach Ladenschluss“: Abschied nehmen – ein Thema, das uns als Menschen existenziell betrifft. Im Laufe unseres Lebens nehmen wir immer wieder Abschied von Orten, Dingen, Gewohnheiten und anderen Menschen. Auf manche Abschiede folgt ein Wiedersehen, auf manche ein Neubeginn, andere sind endgültig. Auch Literatur und Musik sind voll von Abschieden aller Art.

In der letzten Ausgabe vom „Rendezvous nach Ladenschluss“ nehmen wir deshalb nicht nur Abschied von einer traditionsreichen Veranstaltungsreihe, einem Teil der Dinslakener Kulturlandschaft, sondern begeben uns auf eine Abschiedstour quer durch die Zeiten und Formen. Von Goethe bis Kapelle Petra, von Sebastian Haffner bis Dincer Gücyeter feiern wir ein letztes Rendezvous mit dem Abschied.

Veranstalter ist der Förderverein Kultur und Ev. Kirche in Dinslaken e.V.. Der Eintritt ist frei. Platzkarten werden diesmal NICHT (!!) ausgegeben. Um Spenden wird am Ausgang gebeten.

Aufbruchstimmung beim Fusionsfest in Dinslaken

Mit einem großen Fest wurde jetzt die Fusion der Ev. Kirchengemeinden Dinslaken und Hiesfeld zur Ev. Kirchengemeinde Dinslaken gefeiert. Im sehr gut besuchten Gottesdienst in der Friedenskirche hielt Pfarrer Hae-ung Chai eine mitreißende Predigt (Thema „Auszug aus Ägypten), die zum Aufbruch motivierte:

„Wissen Sie, was das für unsere Fusion bedeutet? Manchmal muss man einfach loslaufen, bevor der Teig perfekt aufgegangen ist. Wenn wir in Dinslaken und Hiesfeld erst darauf gewartet hätten, dass jedes Detail zu 100 % ausdiskutiert, jeder Staubkorn in den Gemeindehäusern katalogisiert und jede Befindlichkeit sanft einbalsamiert ist… dann säßen wir im Jahr 2040 noch bei der ersten Planungssitzung. Gott sagt: „Gürtet euch, zieht die Schuhe an, nehmt den Wanderstab – es geht los!“ Der Aufbruch ist wichtiger als das perfekte Buffet.

Ein Detail in Exodus 12 wird oft auch übersehen: Es zog nicht nur das Volk Israel aus. Es heißt dort, dass ein „großes Mischvolk“ mitging. Da hingen sich Leute dran, die gar nicht zum engeren Zirkel gehörten, aber merkten: „Hey, da passiert was Spannendes! Da ist Freiheit im Spiel, da gehen wir mit!“ Das ist unser Stichwort für die eine zusammengekommene Gemeinde! Diese Fusion ist kein privates Kaffeekränzchen unserer Gemeinde. Wir sind keine geschlossene Gesellschaft, die sich hinter Kirchenmauern verbarrikadiert. Wir sind ein offener Zug: Die Stadt Dinslaken, die verschiedenen Vereine, die Nachbarn – sie sind das „Mischvolk“ (im allerbesten Sinne!). Wir wollen Kooperationen, die nicht nach „Kirche von oben“ riechen, sondern nach „Gemeinsam für die Menschen in der Stadt“.

Bei der anschließenden Podiumsdiskussion mit dem Superintendenten des Ev. Kirchenkreises Dinslaken David Bongartz und dem Dinslakener Bürgermeister Simon Panke ging es passenderweise um das Thema „Wie gestalten wir den Sozialraum Stadtgesellschaft“. Abschließend ließen die Gäste das Fest gemeinsam im Gemeindehaus ausklingen.

Landessynode: Mutige, schwere und zukunftsweisende Entscheidungen

Die Landessynode 2026 stand unter dem Vorzeichen großer Einsparungen auf landeskirchlicher Ebene. Diese sind von der Synode auch getroffen worden. Über 31 Millionen Euro werden u.a. im Bereich der evangelischen Schulen, der Arbeit der Evangelischen Studierenden Gemeinden, in der Verwaltung und an vielen anderen Stellen eingespart. Dabei waren die Synodalen auch fortlaufend im Gespräch mit Menschen aus den Arbeitsgebieten, die von Einsparungen betroffen sind. Insbesondere Studierende waren vor Ort und haben eigene Impulse in die Debatte eingebracht.

Bei allen Einsparungen wurde aber auch deutlich, dass es der Synode wichtig ist, die anstehenden Veränderungen in allen Bereich der Kirche mutig zu gestalten.  So soll zur nächsten Landessynode ein Konzept zur Förderung von Innovationen vorgelegt werden und bis 2028 strategische Leitlinien entwickelt werden, die maßgeblich sind für die weitere Prioritätensetzung. Eine Arbeitsgruppe hatte sich im Vorfeld hiermit beschäftigt und erste Impulse eingebracht Download AG Zukunft

Ein klares Zeichen war darüber hinaus, dass Einsparungen in diakonischen Arbeitsfeldern möglichst vermieden werden sollen. Mit ihren Beschlüssen zur Flüchtlingshilfe und der Stellungnahme „Armut in einer reichen Gesellschaft“ hat sich die Synode klar positioniert.

Eine Übersicht hierzu und weitere Themenschwerpunkte finden sich unter https://landessynode.ekir.de/

Foto (v.l.): Für den Kirchenkreis haben an der Landessynode Pfarrer Mirko Lipski Reinhardt, Superintendent David Bongartz, Marlies Schwinem (Mitglied des Kreissynodalvorstandes) und Presbyter Christian Olges teilgenommen.

Ev. Kirchenkreis Dinslaken trauert um Alfred Grimm

Völlig unerwartet ist der bekannte Künstler und Pädagoge Alfred Grimm im Alter von 82 Jahren verstorben. Der weit über die Region bekannte Maler, Bildhauer und Objektkünstler wurde 1943 in Dinslaken geboren und lebte bis zu seinem Tode in Hünxe-Bruckhausen. Der Mitbegründer des Dinslakener Kulturkreises schuf in seinem Leben zahlreiche Beiträge zur Gedenkkultur. Dazu zählt unter anderem der Leiterwagen des Ev. Kirchenkreises Dinslaken, der an das Schicksal der Kinder des jüdischen Waisenhauses in Dinslaken erinnern soll. Zudem wurden das Altarfenster und die Altarkreuze in der Ev. Kirche „Unsere Arche“ in Hünxe und der Hiesfelder Dorfkirche nach seinen Entwürfen erstellt. Auch an anderen Stellen hat er unzählige Kreuze in seine Objektkunst integriert, wie den Christus in der Gosse“ von 1989, bei dem man das Kruzifix im Rinnstein zwischen Gully und Zigarettenstummeln suchen muss.

Keine leichte Kost, keine gefälligen Kreuze, sondern Darstellungen an denen man „Anstoß“ nehmen kann. Alfred Grimm ging es nicht darum religiöse Gefühle zu verletzen. Im Gegenteil. Seine Kunst denkt weiter, was der Apostel Paulus meint, wenn er von der „Torheit des Kreuzes“ spricht. Grimm erregte Anstoß, indem er das Kreuz in immer wieder neue, alltägliche Situationen integrierte.

Wie sein Faible für Kreuze begann, erzählte er in einem Interview für den Hünxer Gemeindebrief, im Jahre 2024 Pfarrer Mirko Lipski-Reinhardt.

„Wir blättern zurück im Katalog und landen im Jahr 1968: „Karfreitagsobjekt“ zeigt kein Kreuz, sondern ein verletztes Stück Holz mit Bindedraht umwickelt und rotem, aus einer Wunde quellenden Wachs. Alfred Grimm erzählt von der Karfreitagspredigt 1968 in Lohberg, die Pfarrer Paskert hielt. Diese Predigt hat ihn zu diesem Kunstwerk inspiriert; so lebendig und ergreifend als wäre das Amen auf der Kanzel eben erst gesprochen worden. „Die Kunst findet einen selber.“, diesen Satz füllt er in diesem Moment mit Leben. Wir sitzen noch lange auf der Terrasse: Reden darüber, wie die (klassische) Literatur die Kunst geprägt hat und wie Kunst und Literatur einander brauchen; wir diskutieren über Theologie und über das Wagnis und den Mut bestimmte Motive künstlerisch umzusetzen. Alfred Grimm erklärt mir, wie man eine Kunstausstellung vorbereitet und gemeinsamen werfen wir noch einen Blick in den Katalog von „Grimms Mädchen“. Als ich aufbreche, fragt er mich: „Ich hoffe, dass unser Gespräch das richtige Material für einen Artikel liefert.“

Ich denke einen Moment nach. Dann bin ich mir sicher: So wie die Kunst einen findet, so finde auch ich die richtigen Worte, wen man von ihr erzählt.“

Nicht nur durch seine Kunst, sondern auch durch seine unvergleichliche Art und sein Engagement wird Alfred Grimm in guter Erinnerung bleiben.

Friedenslicht im Ev. Kirchenkreis Dinslaken

Das Friedenslicht, das alljährlich in Bethlehem als Symbol für die Hoffnung auf eine gerechte Welt entzündet wird, ist auch in Nordrhein-Westfalen verteilt worden. Die Aktion steht in diesem Jahr in Deutschland unter dem Motto „Ein Funke Mut“. In einer Welt, die oft von Unsicherheit und Angst geprägt sei, würden Menschen gebraucht, die mutig vorangehen, so die Organisatoren. An der Aktion beteiligen sich die Pfadfinderverbände, die das Licht deutschlandweit verteilen. Auch im Ev. Kirchenkreis Dinslaken kann man seine Kerze am Friedenslicht entzünden. Unter anderem in:

Walsum-Vierlinden: Das Friedenslicht steht bei den Gottesdiensten ab dem 4. Advent zum Abholen bereit. Die Menschen können nach dem Gottesdienst ihre Kerzen entzünden. Dies gilt für jeden Gottesdienst.

Dinslaken-Hiesfeld: Das Friedenlicht aus Bethlehem wird 4. Advent um 10:00 Uhr im Rahmen des Gottesdienstes die Dorfkirche erreichen. Es kann in der Zeit von 13 bis 17 Uhr abgeholt werden.

Hünxe/Bruckhausen: Das Friedenslicht kann ab dem 24.12 in allen Gottesdiensten abgeholt werden.