Landessynode: Mutige, schwere und zukunftsweisende Entscheidungen

Die Landessynode 2026 stand unter dem Vorzeichen großer Einsparungen auf landeskirchlicher Ebene. Diese sind von der Synode auch getroffen worden. Über 31 Millionen Euro werden u.a. im Bereich der evangelischen Schulen, der Arbeit der Evangelischen Studierenden Gemeinden, in der Verwaltung und an vielen anderen Stellen eingespart. Dabei waren die Synodalen auch fortlaufend im Gespräch mit Menschen aus den Arbeitsgebieten, die von Einsparungen betroffen sind. Insbesondere Studierende waren vor Ort und haben eigene Impulse in die Debatte eingebracht.

Bei allen Einsparungen wurde aber auch deutlich, dass es der Synode wichtig ist, die anstehenden Veränderungen in allen Bereich der Kirche mutig zu gestalten.  So soll zur nächsten Landessynode ein Konzept zur Förderung von Innovationen vorgelegt werden und bis 2028 strategische Leitlinien entwickelt werden, die maßgeblich sind für die weitere Prioritätensetzung. Eine Arbeitsgruppe hatte sich im Vorfeld hiermit beschäftigt und erste Impulse eingebracht Download AG Zukunft

Ein klares Zeichen war darüber hinaus, dass Einsparungen in diakonischen Arbeitsfeldern möglichst vermieden werden sollen. Mit ihren Beschlüssen zur Flüchtlingshilfe und der Stellungnahme „Armut in einer reichen Gesellschaft“ hat sich die Synode klar positioniert.

Eine Übersicht hierzu und weitere Themenschwerpunkte finden sich unter https://landessynode.ekir.de/

Foto (v.l.): Für den Kirchenkreis haben an der Landessynode Pfarrer Mirko Lipski Reinhardt, Superintendent David Bongartz, Marlies Schwinem (Mitglied des Kreissynodalvorstandes) und Presbyter Christian Olges teilgenommen.

1.Pop Up-Taufe war ein voller Erfolg

Dinslaken. Wenige Monate alte Babys, Kindergartenkinder, Grundschulkinder, Teenager und Erwachsene – so groß war die Bandbreite der 52 Täuflinge, die sich bei der 1. Pop Up-Taufe am 6. September an der Evangelischen Friedenskirche in Dinslaken, taufen lassen haben. „Wir sind wirklich überwältigt von dieser großen Resonanz.“, freut Katharina Bous, Pfarrerin für Seelsorgeentwicklung des Ev. Kirchenkreises Dinslaken. 17 Pfarrerinnen, Pfarrer, Prädikant*innen aus der menschenskirche und mehr als 30 Ehrenamtliche aus den 8 Gemeinden sorgten für einen reibungslosen Ablauf, und dass sich die Täuflinge mit ihren Familien wohl fühlten. „Das hat all unsere Erwartungen übertroffen. „Es war individuell, herzlich, ungezwungen – einfach etwas ganz besonderes“ – war nicht nur einmal zu hören.

Insgesamt gab es 7 unterschiedliche Taufstationen: ein Taufort mit Beachflair – Sand und Planschbecken inbegriffen. Eine Station war auf einen kleinen Hügel von Bäumen umgeben. Wer mochte, konnte sich auch in einer Badewanne taufen lassen. Im Garten hinter dem Gemeindehaus war extra eine Station für diejenigen aufgebaut, die eine ruhigere Taufe vorgezogen hatten. Dort konnten es sich die Täuflinge und Gäste auf bunten Kissen bequem machen. Natürlich konnte man sich auch klassisch in der Kirche taufen lassen. Der beliebteste Ort war allerdings die Taufstation am Rotbach. Dort war ein Rosenbogen vor dem Taufbecken aufgebaut, um das sich der Täufling und die Familien versammelten.

 

Hier gibt es Impressionen vom Tag:

SommerRendezvous mit der Formation Ufermann

Am Dienstag, den 1. Juli 2025 findet von 19.30 bis 21.30 Uhr das SommerRendezvous des „Rendezvous nach Ladenschluss“ in der Ev. Friedenskirche, Rotbachstraße in Dinslaken – Eppinghoven mit der FORMATION UFERMANN statt.

„Ufermann“ präsentiert ihr Programm „Uma historia – Die Geschichte einer Begegnung mit verschiedenen Welten“.

Alles fing mit der Liebe zur brasilianischen Kultur an. Der Austausch zwischen den Kulturen, die Begegnung von Menschen und das Spiel mit verschiedenen Kunstformen und Musikstilen prägen die Arbeit der FORMATION UFERMANN seit über drei Jahrzehnten. Bereits Ende der 90ziger Jahre wurde die künstlerische Arbeit der Band mit einer Einladung zum renom-mierten Jazzfestival von Montreux gewürdigt. Die Band arbeitete mit Künstler*innen aus vielen Ländern und veröffentlichte bisher 12 CDs.

Die Sängerin der FORMATION Prof. Hayat Chaoui, die marokkanische Wurzeln hat, studierte Gesang an der Hochschule für Musik Köln. Sie ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe, konzertiert als Solistin international. Der marokkanische König ehrte sie bereits 2013 für ihre künstlerischen Verdienste mit einer Einladung an den königlichen Hof.

In der Pause werden im Gemeindehaus neben der Kirche internationale Snacks sowie Getränke durch den Weltladen Dinslaken angeboten.

Der Eintritt ist frei. Spenden werden am Schluss der Veranstaltung am Ausgang erbeten. Veranstalter ist der Förderverein Kultur und Ev. Kirche in Dinslaken e.V..