Sieben neue Auszubildende starten in der Ev. Kinderwelt Dinslaken

Das neue Ausbildungsjahr hat begonnen – auch für die Ev. Kinderwelt Dinslaken im Ev. Kirchenkreis Dinslaken. Seit dem 01. August 2025 bereiten sich sechs junge Erwachsene in der praxisintegrierten Ausbildung (PiA) auf ihren Beruf als Erzieherin bzw. Erzieher vor. und eine junge Erwachsene als Erzieherin im Anerkennungsjahr.

Die Ev. Kinderwelt ist mit ihren 20 Kitas und Familienzentren sowie drei (zwei) Großtagespflegestellen in sechs Städten und Gemeinden ein starker Verbund. Gemeinsam mit verschiedenen Berufskollegs in Duisburg, Dinslaken, Xanten und Dorsten gestaltet sie die Ausbildung von pädagogischem Nachwuchs.

Die ersten Wochen stehen jedes Jahr ganz im Zeichen des Ankommens und Kennenlernens. Traditionell luden Geschäftsführer Timon Mecks, Pädagogische Leitung Daniela Frank und Ausbildungsverantwortliche Monika Flock die neuen Auszubildenden am 08. September zu einem Willkommensfrühstück ins Haus der Kirche ein. In entspannter Atmosphäre konnten die Azubis ihre ersten Erfahrungen teilen, Fragen loswerden und das Team besser kennenlernen.

Eine enge Begleitung zieht sich durch die gesamte Ausbildung: Die AG Azubis unter Leitung von Monika Flock bietet zwei Mal im Jahr Raum für Austausch über Lehrjahre hinweg. Darüber hinaus bleibt die Ausbildungsverantwortliche für Fragen und Anliegen stets ansprechbar. Auch das Ausbildungsteam setzt auf gute Vernetzung – unter anderem durch Treffen mit den Kooperationsschulen und das Wechselpraktikum im zweiten Ausbildungsjahr in weiteren sozialen Arbeitsfeldern.

So wird die Ausbildung in der Ev. Kinderwelt nicht nur fachlich fundiert, sondern auch praxisnah und persönlich begleitet. Die Kinderwelt freut sich sehr, ihre sieben neuen Azubis auf diesem Weg zu unterstützen und heißt sie herzlich willkommen!

Gemeinsam laufen – gemeinsam helfen!

Sponsorenlauf zugunsten des Projekts gegen Kinderarmut

Bewegung tut gut – und bewegt in diesem Fall noch viel mehr: Auch in diesem Jahr veranstaltet die Diakonie Dinslaken wieder beim Möllebeckfest ihren Sponsorenlauf  für das Kein Kind in gegen Armut. Jede Runde zählt – für eine gerechtere Zukunft und bessere Chancen für Kinder in Dinslaken.

Wie funktioniert*’s?

Beim Sponsorenlauf am Möllbeckfest können Kinder, Eltern, Familie und Freunde – einfach alle, die mögen –  um 15 Uhr am Sportplatz des TV Bruckhausen, ihre Runden drehen.

  • Einzellauf (ohne Altersbeschränkung, 30 min)
  • Staffellauf als Gruppe (ohne Altersbeschränkung, 45 min, Teamerkennung ist gewünscht, wer kostümiert als Gruppe erscheint, bekommt eine Extra-Prämierung)

Im Anschluss an die Läufe findet eine Siegerehrung statt.

Warum mitmachen?

  • Gemeinsam aktiv werden – ob sportlich oder entspannt, im Team oder solo.

  • Gutes tun mit jedem Schritt – jeder gelaufene Kilometer sammelt Spenden.

  • Ein Zeichen setzen gegen Kinderarmut – vor Ort und ganz konkret.

Das gibt’s vor Ort:

  • Laufen für den guten Zweck – mit eigener Strecke für Kinder & Erwachsene

  • Buntes Rahmenprogramm beim Möllebeckfest– Mitmachaktionen für Groß und Klein, Musik & Bühnenshows, gute Stimmung & Begegnung, Essen & Trinken

  • Jede Unterstützung zählt – natürlich kann auch gespendet werden, ohne am Lauf teilzunehmen!

Und so geht’s:

  1. Anmelden – vorab oder direkt am Tag vor Ort

  2. Sponsoren suchen – z. B. Familie, Freundinnen, Kolleginnen

  3. Laufen & Gutes tun – mit Spaß, Herz und Bewegung

Ort: Sportplatz TV Bruckhausen, Waldweg 63, 46569 Hünxe
Termin: 21. September 2025, ab 15 Uhr

Infos und Anmeldung: auf dieser Webseite

Ferienzeit ist Segenszeit – einfach vorbeikommen und Segen mitnehmen

Die Sommerferien starten in NRW– eine Zeit zum Auftanken, Ausruhen, Verreisen oder einfach zum Genießen. Genau dafür möchte die menschenskirche etwas mit auf den Weg geben: einen Moment der Ruhe, gute Worte, einen persönlichen Segen.

Am 01. August zwischen 14 und 18 Uhr findet an der Ev. Stadtkirche Dinslaken eine offene Segen-to-go-Aktion statt. Ganz gleich, ob eine Reise geplant ist, die Ferienzeit zu Hause verbracht wird oder einfach eine kleine Pause im Alltag gut tut – jede*r ist herzlich willkommen.

Es gibt einen individuellen Segen für den Sommer – für den Weg, die Auszeit oder das Innehalten im Hier und Jetzt. Ohne Anmeldung, ohne Voraussetzungen. Natürlich darf auch Mecki, die neue Kaffee-Ape nicht fehlen und versorgt alle, die mögen mit frischem Kaffee!

Wann & Wo:

Ev. Stadtkirche Dinslaken
Freitag, 01. August 2025
14:00 – 18:00 Uhr

Die menschenskirche wünscht allen eine gesegnete, erholsame Ferienzeit – mit Sonne im Herzen, kleinen Wundermomenten und viel guter Energie für alles, was kommt.

Das ist die neue Web-App der menschenskirche – eine (weitere) digitale Verbindung zur Gemeinschaft!

Auf der Synode wurde zum ersten Mal unsere brandneue menschenkirche App vorgestellt. Sie ist der persönlicher Begleiter für alle Neuigkeiten, Veranstaltungen und Highlights aus dem Kirchenkreis, den Gemeinden, den Werken sowie der Kinderwelt. Außerdem gibt es einen übersichtlichen Veranstaltungskalender mit  allen Entdeckertreffen, Tourdaten von Mecki, Pop Up-Aktionen und besondere Gemeindeterminen.

Die neue Web-App ist über folgende Seite mit wenigen Klicks ganz einfach downloadbar und bringt alle Updates ganz automatisch auf den Handybildschirm – kompakt im menschenskirche-Button!

Download hier:

Postkartenaktion ‚Mensch sein!‘

Am Sonntag, den 23. Februar, können die Menschen bei der Bundestagswahl ihre Stimme abgeben und maßgeblich die Zukunft Deutschlands gestalten.  Die Sorge ist groß, dass diesmal demokratiefeindliche Kräfte immer mehr Mandate gewinnen. „Es ist unsere Aufgabe als Kirche, die demokratischen Kräfte in unserem Land zu stärken und Farbe zu bekennen. Deshalb werden wir in unserer Region, in den Gemeinden, unseren Werken (Diakonie und Kinderwelt) und auf öffentlichen Plätzen Postkarten mit dem Slogan „Mensch sein! – eine Aktion der Menschenskirche zur Bundestagswahl“ verteilen“, so David Bongartz, Superintendent des Ev. Kirchenkreises Dinslaken. Zudem stellte er sich klar gegen die AfD und betont, dass die Positionen der AfD aufgrund ihres Parteiprogrammes und zahlreicher Äußerungen von AfD-Politikern nicht mit dem christlichen Glauben vereinbar sind. „Somit ist die AfD für Christen nicht wählbar“, so David Bongartz.  Das lässt sich an den Äußerungen dieser Partei gut belegen, insbesondere wenn man neben den Programmen der Partei auch Zitate von AfD-Politiker*innen zur Kenntnis nimmt. Auch die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKIR) 2024 hat sich klar gegen die AfD positioniert.

Hier finden Sie sechs Gründe*, warum die Grundsätze der AFD mit den Grundwerten der EKIR nicht vereinbar sind:

1.Die AfD ist eine Gefahr für die Demokratie

Drei Landesverbände der AfD wurden vom Verfassungsschutz bereits als gesichert rechtsextrem eingestuft. Die gesamte Partei gilt derzeit als rechtsextremer Verdachtsfall. Die AfD-Bundestagsfraktion beschäftigt über 100 Mitarbeitende aus dem rechtsextremen Milieu. Sie überhäuft Ministerien und Regierungsorgane mit hunderten sinnlosen Anfragen und behindert so die Arbeit unserer Vertreter*innen auf allen Ebenen. Die AfD versucht, die Demokratie als Elitenherrschaft darzustellen und betreibt so eine Politik der Spaltung. Die Verachtung für demokratische Verfahren zeigt sich auch im Verhalten der AfD: sie blockiert Gerichtsverfahren, lädt Störer*innen in den Bundestag ein und versucht, das Vertrauen in Wahlen zu untergraben.

2. Die AfD will den gesellschaftlichen Zusammenhalt zerstören

Die AfD nutzt soziale Verwerfungen und Probleme für ihre Propaganda. Wohlstand begünstigt den gesellschaftlichen Zusammenhalt. In der Wahrnehmung vieler Unternehmer*innen gefährdet die AfD diesen durch ihre migrations- und eurofeindliche Politik. Die AfD diffamiert unabhängige Medien. Begriffe wie „Lügen- und Systempresse” wurden schon von den Nationalsozialisten verwendet. Die AfD versucht regelmäßig, Journalist*innen an ihrer Arbeit zu hindern, etwa durch den Ausschluss von Parteiveranstaltungen oder durch Drohungen, Schikanen und Bedrängung im privaten Wohnumfeld der Journalist*innen. Die AfD verbreitet im Parteienvergleich am meisten Hassrede auf Facebook.

3. Die AfD ist rassistisch und menschenverachtend

Regelmäßig hetzt die AfD u.a. gegen Homosexuelle, Migrant*innen und transsexuelle Menschen. Die Sprache der AfD fördert Intoleranz und Menschenverachtung. Das Weltbild vieler AfDler*innen ist völkisch-nationalistisch. Menschen mit Migrationshintergrund werden abgewertet. AfD-Politiker*innen diskutieren Pläne, wie sie Millionen Deutsche mit Migrationshintergrund abschieben könnten. Das Grundrecht auf Asyl will die AfD abschaffen. Die AFD fällt immer wieder mit frauenfeindlichen Äußerungen auf und ist gegen jegliche Gleichstellungspolitik. Sie vertritt ein reaktionären Frauenbild und will die Rechte von Frauen massiv einschränken.

4. Die AfD leugnet den menschengemachten Klimawandel

Die AfD leugnet den menschlichen Einfluss auf die Erderwärmung. Die AfD fordert, alle
Klimaschutzmaßnahmen einzustellen, Kohlekraftwerke zu erhalten und die Förderung
erneuerbarer Energien zu streichen. Damit fördert die AfD nach übereinstimmender Meinung aller seriösen Wissenschaftler*innen die Zerstörung unserer Umwelt und gefährdet unsere Zukunft.

5. Die AfD ist gegen Religionsfreiheit und fördert Intoleranz

Die Haltung der AfD ist mit unserem christlichen Glauben nicht vereinbar. Sie zeigt darüber
hinaus Intoleranz gegenüber anderen Religionen. Die AfD tut so, als seien Islam und Islamismus dasselbe. Die AfD verharmlost den Holocaust und die Schrecken der Judenverfolgung im Dritten Reich. Sie erweckt den Eindruck, dass Antisemitismus eine Angelegenheit des Islam sei. Zugleich verbreitet sie antisemitische Verschwörungserzählungen.

6. Die AfD gefährdet unsere Wirtschaft und unseren Wohlstand

Zahlreiche Unternehmer*innen deutscher wie auch internationaler Unternehmen haben kürzlich deutlich vor der AfD und deren Politik gewarnt. Diese sei schädlich für unseren Wohlstand, gefährde Arbeitsplätze und füge der wirtschaftlichen Zukunft unseres Landes Schaden zu. Die Gewerkschaften stellen fest, dass rechtsextreme Parteien wie die AfD eine Politik betreiben würden, die Rechte von Arbeitnehmer*innen vernichten und uns ins Desaster führen würde. Nach dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) wünscht sich keine Partei stärkere Einschnitte bei den Sozialleistungen als die AfD.
Die AfD schreckt ausländische Fachkräfte ab, obwohl in Deutschland 1,7 Millionen Arbeitskräfte fehlen. Sie ist eine Gefahr für unsere Gesundheitsversorgung: Viele Pflegekräfte und Mediziner*innen überlegen, Deutschland aufgrund des wachsenden Rassismus wieder zu verlassen. Ein Rückbau der Europäischen Union würde unsere Wirtschaftsleistung, unsere Arbeitsplätze und damit die Ersparnisse aller gefährden.

 

*Hier finden Sie eine quellenbasierte Langversion der 6 Gründe von der Evangelischen Kirche im Rheinland: Argumentationshilfe AfD_lang_EKR

Kirche als mobiles Projekt: Mecki, das Menschenskirchenmobil, macht sich bereit

Am Freitag, 27. Juli 2024, ist Mecki, das Menschenskirchenmobil, in Gahlen gelandet. Mecki ist eine kleine blaue Piaggio Ape 50, die derzeit von Henning Horstkamp, Presbyter Kirchengemeinde Gahlen, und weiteren Gemeindemitglieder*innen bis März nächsten Jahres zu einem richtigen Kaffeemobil umgebaut wird. Ab Ende März wird Mecki dann regelmäßig mit einem Ehrenamtsteam im ganzen Kirchenkreis unterwegs sein –  mit offenen Ohren, Kaffee, ausreichend Zeit für (Seelsorge)Gespräche, aber auch einfach, um eine niederschwellige Kontaktfläche anzubieten und die Menschenskirche den Menschen in den Gemeinden (noch) näher zu bringen.

Mecki ist ein Gemeinschaftsprojekt von Ev. Kirchenkreis, Diakonie und Kinderwelt und erstes, konkretes Arbeitsergebnis unserer Zukunftssynode und dem Leitsatz der „mobilen Projekte“.

Wer Lust hat, ehrenamtlich als Fahrer*in/Kaffeeauschenker*in und/ oder ehrenamtliche Seelsorger*in mitzumachen, kann sich gerne melden. Für die ehrenamtlichen Seelsorger*innen wird es einen Alltagsseelsorge-Workshop geben, wo Basis-Gesprächs-Kompetenzen vermittelt werden.

Anmeldung bitte per E-Mail an:  Katharina Bous

 

Folgt Mecki gerne auch auf Instagram: @mecki_unterwegs

 

 

Jeder Fall ist ein Fall zuviel!

Die Ergebnisse der breit angelegten Aufarbeitungsstudie „ForuM“ zu sexualisierter Gewalt in der evangelischen Kirche und Diakonie sind fürchterlich erschütternd: Denn jeder Fall ist ein Fall zu viel! „Uns ist sehr bewusst, dass alle Betroffenen ein Recht auf umfassende Aufklärung haben. Gerade in unserer Kirche, die ein Schutzraum für viele Menschen ist, darf sexualisierte Gewalt keinen Raum haben“, so Superintendent David Bongartz.

Die ausführliche Pressemitteilung der Evangelischen Kirche Deutschland und der Diakonie Deutschland zum Thema findet man unter:

Pressemitteilung

Fakten zur Studie:

Die ForuM-Studie klärt allgemeine Fragen zur sexualisierten Gewalt in der evangelischen Kirche (z. B. Ermöglichungsstrukturen, Aufarbeitung).

Die Studie geht zurück auf einen Beschluss der Synode der EKD aus dem Jahr 2018 und war Teil des damaligen 11-Punkte-Handlungsplans.

Entsprechend dieses Auftrages erfolgte eine öffentliche Ausschreibung der Studie, auf die sich mehrere Forschungsverbünde verschiedener wissenschaftlicher Einrichtungen bewarben.

Die Forschenden von ForuM arbeiten absolut weisungsfrei und unabhängig. Sie gehören verschiedenen deutschen Universitäten und Instituten an. Die vertraglichen Vereinbarungen zwischen der EKD und dem Forschungsverbund sichern die wissenschaftliche Unabhängigkeit.

Die Durchführung der wissenschaftlichen Aufarbeitung erfolgt extern und unabhängig, wird aber durch die Kirche finanziert. Die EKD und die Landeskirchen unterstützen ForuM mit einer Zuwendung von 3,6 Millionen Euro.

Diese Studie bildet die Grundlage für die regionalen Aufarbeitungsstudien. Sie ist vergleichbar mit der MHG-Studie auf katholischer Seite, aber breiter angelegt, weil sie nicht nur Priester, sondern alle kirchlichen Mitarbeitenden, beruflich wie ehrenamtlich, in den Blick nimmt.

Weiter Informationen zur Studie finden sich unter: https://www.forum-studie.de/

 

Der Ev. Kirchenkreis unterstützt betroffene Personen und erkennt das Unrecht an, dass sie erfahren haben. Er steht für die konsequente Aufklärung, Ahndung und Aufarbeitung zurückliegender Taten. Zudem werden im Kirchenkreis, der Diakonie und der Ev. Kinderwelt umfassende Präventionsmaßnahmen umgesetzt. „Wir, der Ev. Kirchenkreis Dinslaken, die Diakonie und die Kinderwelt schauen nicht weg. Bei uns sollen Täter und Täterinnen von sexualisierter Gewalt keine Chance haben“, sagt Superintendent David Bongartz.  Mit der Einstellung von Nicole Seidenstücker, als Beauftragte für Präventionsmaßnahmen gegen sexualisierte Gewalt, wurde eine feste Ansprechpartnerin installiert. Zudem gibt es noch drei weitere Vertrauenspersonen, an die sich die Mitarbeitenden und Ehrenamtliche wenden können: Julia Glettenberg, Mitarbeiterin der Diakonie, Stefanie Dahlmann, Mitarbeiterin der Kinderwelt und Pfarrer Ralph-Rüdiger Penczek. Der Kirchenkreis und alle Gemeinde sowie jede Einrichtung haben Schutzkonzepte erarbeitet. Diese werden nun mit Blick auf die Forumsstudie nochmals überprüft und gegebenenfalls überarbeitet. Zudem wurde 2020 begonnen alle Mitarbeitenden und Ehrenamtliche umfassend zu schulen und zu sensibilisieren. Insgesamt sind bislang 709 Personen unterwiesen worden. Neben der Schulung muss jeder Mitarbeitende ein erweitertes Führungszeugnis vorweisen und eine Selbstverpflichtungserklärung unterschreiben.  Außerdem besteht eine Meldepflicht, wenn man einen möglichen Fall von sexualisierter Gewalt durch Mitarbeitende bemerkt. Ansprechpartner und weitere Informationen finden Betroffene unter: https://kirchenkreis-dinslaken.de/ansprechpersonen-sexualisierte-gewalt/

Weitere Informationen zum Thema: https://www2.ekir.de/thema/missbrauch-sexualisierte-gewalt/

https://www.ekd.de/missbrauch-23975.htm

 

 

 

Herbstsynode 2023 mit großer Segensfeier eröffnet

Götterswickerhamm. Mit einer großen Segensfeiern in der Ev. Kirche in Götterswickerhamm hat jetzt die Herbstsynode 2023 des Ev. Kirchenkreises Dinslaken begonnen. Passend zum Themenschwerpunkt der Kreissynode „Kasualien im Wandel“ widmete sich auch der Gottesdienst diesem Thema. Zudem wurden der Geschäftsführer der Ev. Kinderwelt, Reimund Schulz, in den Ruhestand und Sandra Sommer, Geschäftsführerin des Verwaltungsverbands Rhein-Ruhr, verabschiedet. Außerdem wurden Pfarrer Andreas Mann und Pfarrer Christian Hilbricht in ihr Amt des stellv. Skriba eingeführt.

Im Anschluss versammelten sich die Synodalen der Kreissynode im Ev. Gemeindezentrum. Schwerpunkte des ersten Abends waren die Ausführungen der Fachausschüsse wie Kinder und Jugend und der jährliche Bericht des Superintendenten. David Bongartz thematisierte den Konflikt in Nahost und bezog klar Stellung: „Wir sind gefragt, an der Seite unserer jüdischen Mitbürger*innen zu stehen und deutlich zu machen, dass das Geschehen das Existenzrecht des Staates Israel nicht in Frage stellt. Und gleichzeitig sind wir auch gefragt, für unsere Mitbürger*innen auf palästinensischer Seite da zu sein.“ Zudem bedankte er sich für das Engagement der Gemeinden und der Ev. Jugend, die mit ihren Aktionen wie Friedensgebete und der Woche des Friedens, Zeichen setzen würden.

Des Weiteren hob er die wichtige Rolle der Ev. Kirche in der Gesellschaft hervor – gerade in schwierigen Zeiten, wo Krieg, Klimawandel oder soziale Gerechtigkeit die beherrschenden Themen seien. „Denn wir sind gefragt in den Krisen der Welt…Wir sind hier gefragt mit prophetischer Rede, tätiger Nächstenliebe und der Sorge für die Seele! Wir müssen dabei nicht zu allem und jedem etwas sagen. Aber bei dem, was ich gerade aufgezählt habe, haben wir zwangsläufig etwas aus unserer christlichen Überzeugung, aus unserem Glauben einzubringen“, so David Bongartz. Der Superintendent stellte außerdem heraus, was im aktuellen Jahr alles auf den Weg gebracht wurde. So wurde beispielweise das Seelsorgeangebot ausgeweitet. Abschließend zeigte er den Synodalen auf, wo er im kommenden Jahr Schwerpunkte setzen werde: die neuen Presbyter*innen, die 2024 ihre Ämter antreten, zu stärken, die Konfirmand*innen-Arbeit noch mehr auszuweiten und 2024 zum Entdeckerjahr zu machen. „Ich finde es sehr gut, dass wir uns auf der Sommersynode einerseits einen engagierten Zeitplan bis 2026 mit Blick auf die zukünftige Nutzung unserer Gebäude gesetzt haben. Und zugleich haben wir uns aber auch vorgenommen gemeinsam zu überlegen, wie wir Kirche hier in der Region sein wollen. Das Jahr 2024 kann so zum Entdeckerjahr werden, in dem wir mit Menschen ins Gespräch kommen, die wir sonst nicht im Gemeindekontext wahrnehmen. Ein Jahr, in dem wir über unseren Kirchenkreis hinausschauen und uns von anderen inspirieren lassen. Ein Jahr, in dem wir miteinander diskutieren, was alles sein kann!“, sagte David Bongartz.

Foto (Kirchenkreis): Pfarrer Andreas Mann und Pfarrer Christian Hilbricht wurden im Beisein des Kreisynodalvorstandes in ihr Amt des stellv. Skriba eingeführt.

Lesen Sie hier den Bericht des Superintendenten im Wortlaut: Download

Herbstsynode 2023: Popup-Trauung – Ein Modell für den Kirchenkreis?

Götterswickerhamm. Sich einfach spontan im Grünen trauen lassen: Davon träumen viele Paare. Auch in den Kirchengemeinden des Ev. Kirchenkreises Dinslaken spüren die Verantwortlichen den Wandel in der Gestaltung von kirchlichen Trauungen. In Köln ist man schon einen Schritt weitergegangen:  Dort richtet der Ev. Kirchenkreis Köln derzeit eine „Segensagentur“ ein. Und im August hatten Paaren die Möglichkeit, sich bei einem großen Popup-Hochzeitsfest an unterschiedlichen Orten spontan trauen zu lassen. Knapp 90 Paare ließen sich segnen.  Doch ist diese Form der Trauung auch ein Modell für die 8 Gemeinden im Ev. Kirchenkreis Dinslaken? Oder ist es gerade das Traditionelle, was sich die Menschen von der Kirche vor Ort wünschen? Mit diesen Fragen wird sich die Herbstsynode des Ev. Kirchenkreises Dinslaken, die am 3. und 4. November in der Ev. Gemeinde Götterswickerhamm, Gemeindezentrum, Obere Hilding 12, 46562 Voerde stattfindet, beschäftigen. In einem Impuls-Vortrag wird der Superintendent Torsten Krall aus dem Kirchenkreis Köln von seinen Erfahrungen vor Ort berichten. Im Anschluss werden sich die Synodalen über das Thema austauschen.

Weitere Tagesordnungspunkte sind unter anderem die Haushaltsplanungen des Kirchenkreises, der Ev. Kinderwelt und der Diakonie im Ev. Kirchenkreis Dinslaken. Zudem hören die Synodalen den Bericht des Superintendenten.

Überblick über die Tagesordnung der Kreissynode des Kirchenkreises Dinslaken:

Freitag, 3. Novemeber:

18 Uhr, Gottesdienst mit Abendmahl in der Ev. Kirche Götterswickerhamm inklusive Verabschiedung Herr Schulz und Frau Sommer, sowie Einführung des 1. stellvertr. Skriba Herrn Hilbricht und des 2.stellvertr. Skriba Herrn Mann. Gestaltung: Pfarrerin Karin Daniel und Pfarrerin Hanke Ibbeken/Pfarrer Harald Eickmeier

1. Eröffnung der Synodenverhandlungen
2. Grußworte
3.
Bericht des Superintendenten mit Aussprache
4.
Beratungen der Berichte der Fachausschüsse, Synodalreferate und Einrichtungen
Die Berichte werden in Kleingruppen diskutiert. Gruppe 1: Weltweite Ökumene; Gruppe 2: Kinder und Jugendliche; Gruppe 3: Seelsorge

Grußworte zur Verabschiedung von der stellv. Geschäftsführerin im Verwaltungsverband Frau Sommer und dem Geschäftsführer der Kinderwelt Herrn Schulz

 

Samtag, 4. November:

9 Uhr Fortsetzung der Tagung

Andacht: Pfarrer in Hanke Ibbeken/Pfarrer Harald Eickmeier

7. Grußworte
8. Feststellung der Beschlussfähigkeit
9. Kasualien im Wandel. Die Hochzeit als zeitgemäße Segensfeier.
Nach einem kurzen Referat über die Erfahrungen in Köln nehmen uns die Kolleg*innen aus dem KK Köln mit in den Austausch.
10. Bericht der Diakonie/ Ev. Kinderwelt und Planung der Haushalte/Ev. Kirchenkreis
11. Bericht des Verwaltungsverbandes Rhein-Ruhr
Der neue Geschäftsführer des Verwaltungsverbandes Herr Skowronek stellt sich vor, und die stellv. Geschäftsführerin Frau Sommer berichtet aus der Arbeit des Verwaltungsverbandes.
12. Neue Visitationsordnung
13. Pfarrstellenrahmenplan
14. Information zum Schutzkonzept
15. Termine

Fotos (Kirchenkreis Köln): Impressionen von der Popup-Trauung im August 2023 in Köln.