Presbyterium wählt Pfarrerin Karin Daniel

Pfarrerin Karin Daniel wurde jetzt vom Presbyterium der Ev. Kirchengemeinde Dinslaken einstimmig auf die vakante Pfarrstelle gewählt. Der Wahlgottesdienst wurde von Superintendent David Bongartz zusammen mit Scriba Hanna Maas gestaltet und und nahm Impulse aus der Fastenaktion: „Leuchte – 7 Wochen ohne Verzagtheit“ auf. Ganz unverzagt schritten dann auch die Presbyter*innen zur Wahl und freuen sich nun auf ihre neue Pfarrerin.

Pfarrerin Daniel ist derzeit in Minden als Pfarrerin tätig und wird voraussichtlich ihren Dienst in Dinslaken ab Mai antreten. Wir freuen uns sehr, dass damit das Pfarrteam in der Kirchengemeinde wieder komplett besetzt ist. Das Team arbeitet gabenorientiert. Das heißt, dass Pfarrerin Daniel für Kasualien und Seelsorge einen Schwerpunkt im Bereich des Betsaal Bruch legt, aber darüber hinaus Aufgaben in der gesamten Gemeinden wahrnehmen wird.

Foto: v.l. Superintendent David Bongartz, Pfarrer Jan Zechel (4. v. l. hinten), Scriba Hanna Maas (3.re. vorne) und die Presbyter*innen

Polterparty für zwei kirchliche Verwaltungen

Das seit Beginn des Jahres offizielle Zusammengehen der Verwaltungsämter der Evangelischen Kirchenkreise Duisburg und Dinslaken haben Mitarbeitende und Leitungen mit einer großen Party im Duisburger Haus der Kirche gefeiert. Zeugen, die dem nun 80 Personen starken Team des Evangelischen Verwaltungsverbands Rhein-Ruhr „Alles Gute“ und Gottes Segen für die Arbeit wünschten, waren die Superintendenten Dr. Christoph Urban und David Bongartz. Sie und die gewählten Abgeordneten der beiden Kirchenparlamente, die Synoden, hatten mit ihren einstimmigen Voten die Verbindung der beiden Verwaltungen möglich gemacht.

Sandra Sommer und Svenja Stepper, die Doppelspitze des Verwaltungsverbands, überreichten Mitarbeitenden und Superintendenten kleine Pflänzchen, die bei guter Büro-Pflege groß werden sollen. Es war ein Sinnbild für das neue Amt, das jetzt schon kein kleiner kirchlicher Dienstleister ist. Dieser übernimmt für die insgesamt 23 Kirchengemeinden sowie Einrichtungen und Dienste beider Kirchenkreise u.a. Verwaltungsaufgaben wie z.B. Sitzungsbegleitungen, Gebäudemanagement, Personalverwaltung oder Finanzplanungen. Das Leitungsduo achtet jetzt auf das Zusammenwachsen, das Vorrang habe, sagen beide. Wichtig sei es, die Sorgen der Mitarbeitenden bei allen Planungen mit einzubeziehen. Die Fragen, die auftauchen, reichen vom jeweiligen Stellenzuschnitt, zum konkreten Arbeitsort bis hin zu der Art und Organisation zukünftiger Betriebsausflüge. „Durch den agilen Fusionsprozess, in dem wir uns bewusst für eine zeitlich gestreckte Zusammenführung entschieden haben, nehmen wir uns die Zeit, auch die Mitarbeitenden z. B. durch Workshops entsprechend zu beteiligen“ sagt Sandra Sommer „und ich finde, das hat bereits viel zur Zufriedenheit der Mitarbeitenden beigetragen.“ Svenja Stepper freut zudem, dass manche Mitarbeitende eigene Ideen einbringen und den Zusammenschluss für ihre eigene Entwicklung nutzen möchten.

Bei der Party im Haus der Kirche, die aus den Sälen später zum Poltern in die große Tiefgararge verlagert wurde, spielte der Fusionsprozess bei den Feierfreudigen an dem Abend überhaupt keine Rolle. Es ging um das persönliche Kennenlernen – nach den vielen Videositzungen – und der Freude, wie vor eine Hochzeit beim Poltern Geschirr in Scherben zu verwandeln. Das Fegen hat die Mitarbeitenden-Vertretung übernommen, die auch das Zusammengehen der beiden Ämter als Mittler zwischen Chefinnen und Kolleginnen und Kollegen mit Anregungen und Kritik unterstützt hat.

Die eigentliche Arbeit beginne erst jetzt, betont Svenja Stepper, denn Ziel ist es, in drei Jahren gemeinsam mit den Mitarbeitenden in der Detailplanung Aufgaben, Arbeitsabläufe oder die eingesetzte Software aufeinander abzustimmen. Konkret gilt es, die Digitalisierung voranzutreiben, noch mehr dienstleistungsorientierte Arbeitsweise zu organisieren, den Generationenwechsel, der im Verwaltungsverband ansteht, zu bewältigen und auch die Wirtschaftlichkeit zu erhöhen.

Von den Effekten sollen später viele profitieren. Sandra Sommer und Svenja Stepper denken da an die Kirchengemeinden, Einrichtungen und Dienste, die in Zeiten geringer werdender Kirchensteuermittel einen guten Verwaltungsservice zu vernünftigen Kosten bekommen. Aber nicht zuletzt denken sie an die Mitarbeitenden, die die Möglichkeit haben werden, unter für sie noch besseren und flexibleren Bedingungen arbeiten zu können.

Foto 1/Rolf Schotsch: v.l.Verwaltungsleiterin Sommer, Superintendent Bongartz, Superintendent Urban und Verwaltungsleiterin Stepper bei der Polterparty der Verwaltungsverbands… mit kleinen Pflänzchen in den Händen, die noch groß werden sollen.

Foto 2/Angela Pauli : Mitglieder der Mitarbeitendenvertretung – v.l. Thomas Koch, Nina Pawlik und Melanie Hoffmann – beim Kehren des Gepolterten

Sensibel für Vielfalt und offen für Gott – Bildung in Evangelischer Freiheit

„Sensibel für Vielfalt und offen für Gott – Bildung in Evangelischer Freiheit“ – so lautet das Thema der diesjährigen Landessynode. Der Ausschuss für Erziehung und Bildung, dem ich mich als Lehrer an einem Berufskolleg angeschlossen habe, hat dazu ein vielfältiges Programm für die Synode entwickelt. In Rahmen von Workshops, Andachten und Impulsvorträgen konnten alle Synodalen für dieses Kernthema begeistert werden. Konkret wurden Projektgelder in Höhe von 180.000 Euro für verschiedene Initiativen beschlossen. Barrieren, die Teilhabe einschränken oder Menschen von Bildungsangeboten ausschließen, sollen abgebaut werden. Das gilt mit Blick auf Alter, ethnische Herkunft und Nationalität, Geschlecht und sexuelle Identität, Religion und soziale Herkunft.
Besonders wertvoll bei meiner ersten Synode in Präsenz war der Austausch mit jungen Synodalen aus dem kompletten Raum der ekir – insbesondere der evangelischen Jugend im Rheinland (ejir). Im Hinblick auf Partizipation von jungen Menschen in unserer Kirche haben wir noch viel zu tun. Von der Landessynode berichtet Christian Olges (rechts im Bild) als Protokollant gefühlt Teil der Kirchenleitung.  Weitere Infos zur Landessynode unter https://landessynode.ekir.de/

Trauergruppe hat noch freie Plätze

Gerade in der dunklen Jahreszeit spüren Betroffene ganz deutlich: der Tod eines nahen Menschen bedeutet einen tiefen Einschnitt, kann vielleicht sogar aus der Bahn werfen. So einen Verlust zu erleben, ist ein sehr schwerer Weg, wenn er auch eine unvermeidbare Lebenserfahrung ist. Pfarrerin und Krankenhausseelsorgerin Ursula Kappner und Schwester S.Schager, Palliative Care und Stationsleitung des Evangelischen Krankenhauses Dinslaken, bieten Betroffenen jetzt die Möglichkeit in einer Trauergruppe das Erlebte zu verarbeiten. In der Gruppe können die Teilnehmenden, im beschützten geschlossenen Rahmen, über ihre Erfahrungen nachdenken, den Themen des Trauerns Raum geben, sich darüber austauschen und Anteil nehmen. Die Trauergruppe wird 5 Termine im Zeitraum von Ende Februar bis April 2023 umfassen und dienstags von 18.30 bis 21.00 Uhr in Dinslaken stattfinden. Interessierte melden sich bitte möglichst bald telefonisch (Tel. 02064/42 2865 Pfarrerin Kappner bzw. Nachricht auf dem AB hinterlassen) oder per Mail (ursula.kappner@ekir.de), bitte dort auch eine Telefonnr. angeben). Die Interessierten erhalten dann zeitnah eine Rückmeldung mit den weiteren Einzelheiten.

Weihnachtsansprache des Superintenden David Bongartz

Zum Weihnachtsfest richtet sich Superintendent David Bongartz mit einer Ansprache an die Menschen. Er möchte Mut machen. Denn 2022 habe gezeigt, dass es immer Menschen gebe, die helfen. „Und ich bin mir sicher, dass Gott uns genau dafür immer wieder die Kraft geben wird. Denn er ist ein Gott, der uns Menschen nah sein möchte. Dies hat sich an Weihnachten in Bethlehem gezeigt: Gott kommt in einem neugeborenen Kind in diese Welt, um uns Menschen so nah wie möglich zu sein. Einem jeden von uns“, so Bongartz. Die gesamte Weihnachtsansprache können Sie sich unter folgendem Link anschauen. Link zu Youtube

Kreissynode entwickelt Ideen zur Seelsorge der Zukunft

Walsum-Aldenrade. Rund 1.400 ehrenamtlich Mitarbeitende sind bei der Telefonseelsorge in der Ev. Kirche im Rheinland aktiv. Sie bringen jährlich 140.000 Dienststunden ein und führen dabei 420.000 Gespräche. Beeindruckende Zahlen. Die Telefonseelsorge hat eine lange Tradition in der Ev. Kirche. „Und der Zulauf ist groß.  Aber auch in anderen Seelsorgebereichen bieten wir im Ev. Kirchenkreis kompetente Beratung an“, berichtete Superintendent David Bongartz jetzt auf der Kreissynode des Ev. Kirchenkreises Dinslaken in Walsum-Aldenrade. „Seelsorge ist nicht umsonst Thema auf dieser Synode. Sie ist nämlich ein Kernstück unserer Arbeit“, leitete er den Impulsvortrag zum Thema „Seelsorge und Ehrenamt“ von Pfarrerin Ulrike Mummenhoff, Dozentin für Seelsorge und Beratung am Gemeinsamen Pastoralkolleg  der Evangelischen   Rheinischen, Westfälischen, Reformierten und Lippischen Kirche am Institut für Aus-, Fort- und Weiterbildung in Villigst ein. „Seelsorge ist laut Martin Luther aller Christen Aufgabe“, so die Dozentin. Jedoch hätten sich die Bedürfnisse der Hilfesuchenden im Laufe der Zeit gewandelt. So sei Seelsorge mittlerweile nicht nur in den Gemeinden, sondern in vielen Bereichen zu finden: in Altenheimen, in Krankenhäusern, an Flughäfen als „Seelsorge to go“ oder als Seelsorgeprojekte in Studentengemeinden. „Die Seelsorge muss sich stetig weiterentwickeln“, erläuterte die Pfarrerin. Es müssten immer neue Formate gefunden werden. „Chat-Seelsorge beispielsweise ist derzeit unglaublich gefragt“, so Ulrike Mummenhoff weiter. Bei der Suche nach neuen Angeboten gebe es keine Grenzen. So könnte es beispielsweise Seelsorge-Treffen in Gruppen geben, Kochkurse für Trauernde oder Kurse für Patch-Work-Familien.

Pfarrer:innen, deren Kernaufgabe der Beistand ist, seien aber in der heutigen Zeit durch viele verwaltungstechnische Aufgaben gebunden. Sie alleine könnten diese neuen Wege nicht gehen. Nur mit Hilfe von Ehrenamtlichen sei der Schritt in die Zukunft möglich. „Jedoch müssten diese Helfer eine qualifizierte Ausbildung erhalten“, betonte die Dozentin. Eine zusätzliche Möglichkeit könne aber auch die Weiterbildung von hauptamtlichen Kirchenmitarbeitenden sein. Im Anschluss an den Vortrag wurden in kleinen Diskussionsgruppen Ideen für den Kirchenkreis gesammelt, wie spezielle Seelsorge-Angebote für Eltern und Kinder, Entlastung der Pfarrer zu Gunsten von Seelsorgeangeboten, oder ein Buchungsportal für Seelsorge-Termine, ähnlich dem des Ev. Kirchenkreises Aachen.  Die gesammelten Ideen sollen nun geprüft und weiterentwickelt werden.

Foto (Henkel) v.r. Superintendent David Bongartz und Ulrike Mummenhoff, Dozentin für Seelsorge und Beratung am Gemeinsamen Pastoralkolleg  der Evangelischen   Rheinischen, Westfälischen, Reformierten und Lippischen Kirche am Institut für Aus-, Fort- und Weiterbildung in Villigst

Stimmungsvoller Auftakt der Herbstsynode in Walsum-Aldenrade

Die Herbstsynode 2022 des Ev. Kirchenkreises Dinslaken stand ganz unter dem Zeichen „Seelsorge“. So wurde schon der stimmungsvolle Auftakt-Gottesdienst in der Ev. Kirche Aldenrade am Freitagabend, von den Pfarrerinnen Ursula Kappner, Krankenhausseelsorgerin, und Antje Reichow, Gefängnisseelsorgerin, gestaltet.

Im Anschluss versammelten sich die Synodalen der Kreissynode im Ev. Gemeindezentrum. Schwerpunkt des ersten Abends waren die Berichte der Gemeinden und der erste Synodenbericht des neuen Superintendenten David Bongartz. Schon zu Beginn seiner Rede machte er deutlich, dass sein Bericht nur erste Eindrücke widerspiegeln könne. „An vielen Stellen ist die Kirche hier in der Region in Bewegung – in den Köpfen und auch in dem was wir tun. Woran mache ich das fest? Ein paar Beispiele aus den ersten vier Wochen: KSV-Klausur in Gahlen mit einem wichtigen Ergebnis: Ein Kreissynodalvorstand, der als Team unterwegs sein möchte und die Menschen, die in unserer Kirche ehren- wie hauptamtlich tätig sind, im Blick hat und mit ihnen zusammen Kirche der Zukunft gestalten will“, erläuterte David Bongartz. Ein weiteres Beispiel sei das Beats for Benefit-Konzert gegen Kinderarmut der Diakonie. „Kirche bewegt Menschen mit ihrem Einsatz gegen Kinderarmut. Gerade auch welche, die wir meinen nicht zu erreichen“, so der Superintendent.

Zudem sprach er Bereiche an, in denen man sich Herausforderungen stellen werden müsse. Beispielsweise die Gewinnung von neuen Mitarbeitenden. Sei es für Pfarrstellen, für andere kirchliche Arbeitsfelder, Stellen in der Diakonie oder der Kinderwelt. „Da ist es gut, dass nun Anfang November ein Jobportal auf der Seite des Kirchenkreises an den Start gegangen ist, einschließlich der Möglichkeit unverbindlich in 60 Sekunden sein Interesse an einer Stelle zu hinterlegen. Ganz neue Wege, die wir gehen. Denn ich bin überzeugt, dass wir als Arbeitgeberin Kirche sehr attraktiv sein können“, ist sich der Pfarrer sicher. Des weiteren betonte er, die Wichtigkeit des Projektes „Junge Kirche“, das ins Leben gerufen wurde: „Mit Nicole Weltgen haben wir eine Jugendreferentin! Und in welche Richtung gehen wir nun los? Dies wird im kommenden Jahr zu klären sein. Dazu wird Frau Weltgen Dinge mit uns erproben. Manches wird gelingen, anderes ein Versuch bleiben. Mit dem kreiskirchlichen Jugendausschuss, in Rücksprache mit den Gemeinden, aber besonders auch im fortlaufenden Gespräch mit Jugendlichen vor Ort werden wir dann das entwickeln, was unter dem Label „Junge Kirche“ gemeindeübergreifend kirchliche Jugendarbeit hier im Kirchenkreis auszeichnet. Ich selber bin gespannt.“ Abschließend hob David Bongartz nochmals die Vorzüge des Kirchenkreises hervor: „Vieles ist es, was uns die kommenden Jahre auf dem Weg begleitet, herausfordert, uns verändern wird. Es wird spannend. So spannend, dass es gut ist, dass wir viele sind und nicht allein unterwegs. Da ist es aber auch gut, dass wir nicht zu viele sind! Wie meine ich das? Wir sind einerseits ein Kirchenkreis, der von Walsum bis Friedrichsfeld und von Götterswickerhamm bis Gahlen sehr unterschiedlich ist. Andererseits sind wir aber auch eine überschaubare Gruppe. Das birgt die Chance, dass wir Verständnis füreinander entwickeln und uns zugleich in unserem Anderssein gegenseitig bereichern.“

Lesen Sie hier den Bericht des Superintendenten im Wortlaut: Download

 

Gelungener Einführungsgottesdienst von Pfarrer Rüdiger Penczek

Ein neues Gesicht in der menschenskirche: Mit einem Gottesdeinstdienst wurde jetzt die Einführung von Pfarrer Rüdiger Penczek in Spellen gefeiert. In dem sehr lebendigen Gottesdienst kamen zwei Gemeinden zusammen. Denn Rüdiger Penczek wird neben seinem Dienst in der Kirchengemeinde Spellen-Friedrichsfeld auch in der Gemeinde Götterswickerhamm unterwegs sein. Was er schon im ersten Monat geschafft hat: Ein Rekordtempo beim Kennenlernen von Land und Leuten. In diesem Sinne – weiterhin ein gutes Ankommen!

 Foto:  Rüdiger Penczek (3.v.l) mit Superintendent David Bongartz (l.), Preybyteriumsvorsitzenden aus Götterwickerhamm Thomas Schröder (2.v.l) und der Presbyteriumsvorsitzenden aus Spellen-Friedrichsfeld Susanne Jantsch (re.).

Superintendent David Bongartz offiziell in sein Amt eingeführt

Hünxe. Mit einem stimmungsvollen von Aufbruch geprägten Festgottesdienst wurde jetzt Superintendent David Bongartz in der Dorfkirche in Hünxe von Oberkirchenrätin Wibke Janssen in sein Amt eingeführt. Wibke Janssen musste kurzfristig für den Präses der Ev. Kirche im Rheinland, Thorsten Latzel, einspringen, der aufgrund einer Corona-Erkrankung absagen musste. Jedoch ließ es sich der Präses nicht nehmen, dem neuen Superintendenten des Ev. Kirchenkreises Dinslaken seine herzlichsten Glückwünsche zu überbringen. In ihrer Rede beschrieb die Oberkirchenrätin David Bongartz als einen Menschen, der in Bewegung ist, der für Aufbruch mit Bodenhaftung steht. „Und die Menschenskirche des Ev. Kirchenkreises Dinslaken passt zu dir, denn die Nähe zu den Menschen war dir immer wichtig“, so Wibke Janssen.

David Bongartz selbst nahm in seiner Predigt Bezug auf die Herausforderungen, mit denen sich die christliche Gemeinschaft auseinandersetzen muss. „Wir könnten künftig als kleine christliche Gemeinschaft unsere Nische suchen. Ich hoffe, es regt sich heftiger Widerstand“, sprach er die Besucher des Gottesdienstes direkt an. „Das kann nicht unser Weg sein. Ziel muss es sein, auch in 20 Jahren eine Strahlkraft zu haben, die die Menschen anspricht“, betonte der Superintendent. Dafür benötige es jedoch Perspektiv-Wechsel. „Die Menschen müssen uns unseren Glauben ansehen. Glaube ist heute jedoch oft eine Privatsache geworden. Wir müssen aber eine Gemeinschaft sein, die aus dem Glauben die Kraft nimmt, und hilft“, erläuterte er. Man müsse für andere, die es nicht selbst können, die Stimme erheben. „Lasst uns aufbrechen, als eine Gemeinschaft, die so viel Segen empfängt, und deshalb ein Segen für die Welt ist“, schloss David Bongartz seine Predigt.

Abgerundet wurde der festliche Gottesdienst von Beiträgen der Jugendkantorei der Kirchengemeinde Dinslaken und des Vokalensembles des Kirchenkreises unter Leitung von Kreiskantorin Daniela Grüning. Im Anschluss wurde der neue Superintendent durch zahlreiche Grußworte unter anderem vom Voerder Bürgermeister Dirk Haarmann; dem Superintendenten des Duisburger Kirchenkreises, Christoph Urban; der Geschäftsführerin der Diakonie im Ev. Kirchenkreis Dinslaken, Alexandra Schwedtmann; dem Geschäftsführer der Kinderwelt im Ev. Kirchenkreis Dinslaken, Reimund Schulz und der Geschäftsführerin des Verwaltungsamtes des Ev. Kirchenkreises Dinslaken, Sandra Sommer begrüßt. Superintendent David Bongartz bedankte sich abschließend für den unglaublich herzlichen Empfang, und betonte, wie sehr er sich auf seine neue Aufgabe freue.

Foto (Henkel) v.l.: Pfarrerin Hanna Maas, (Scriba im Ev. Kirchenkreis Dinslaken); Henning Horstkamp (Kreissynodalvorstand); Pfarrerin Susanne Jantsch (Assessorin im Ev. Kirchenkreis  Dinslaken); Doris Aniola (Kreissynodalvorstand); Pfarrerin Elke Voigt (Kreissynodalvorstand); Superintendent David Bongartz;  Oberkirchenrätin Wibke Janssen;  Pfarrer Christoph Weßler, (Kreissynodalvorstand); Marlies Schwinem (Kreissynodalvorstand) und Hermann Driesen (Kreissynodalvorstand)